„ALFREDs ENKEL“ – WIR SANIEREN DEN AKS

Hallo Chemiker!

 

In Kürze beginnen wir mit der Sanierung des Kinder- und Familienbereiches im Alfred-Kunze-Sportpark. Der Leutzscher Freundeskreis hat bereits vor einiger Zeit die entsprechenden Vorschläge gemacht und in den vergangenen Monaten eine Vielzahl von Gesprächen zur Vorbereitung geführt. WIR WOLLEN NICHT MEHR WARTEN, bis sich irgendwelche Nutzer- oder Eigentumsverhältnisse "geklärt" haben und sehen es als unsere gemeinsame Pflicht an, dem rasanten Verfall der vergangenen Jahre nun mit mehr als nur Worten entgegen zu wirken! Es ist unser Wohnzimmer und unsere Heimat!

Die Zustimmung von Hauptnutzerseite liegt mündlich vor und die zuständigen Stellen der Stadt Leipzig haben ebenfalls Zustimmung signalisiert.

Die Sanierung soll in absoluter Eigenleistung der Fans, Mitglieder und Förderer der BSG Chemie Leipzig e.V. realisiert werden.
Sie wird so ausgeführt, dass zu einem späteren Zeitpunkt der nächste Abschnitt des AKS sich nahtlos an den dann fertig gestellten Kinder- und Familienbereich anschließen kann.

Die gesamte Koordinierung liegt in den Händen des Leutzscher Freundeskreises und des Vorstandes der BSG. Wir werden sämtliche Leistungen (Sach- und Geldspenden sowie Beteiligung an den Arbeitseinsätzen) konsequent erfassen, um die Leistungen nachweisen zu können.

Hier werden wir Euch informieren über den Baufortschritt = u.a. auch mit einem "Bautagebuch" der besonderen Art, Euch um erforderliche Hilfe und Unterstützung ansprechen und natürlich auch die Termine für die Arbeitseinsätze bekannt geben.

Ihr könnt bereits jetzt dazu beitragen, die materielle Absicherung voran zu treiben:

Spendet mit dem Verwendungszweck Kinder- und Familienblock auf die Bankverbindung der BSG Chemie Leipzig e.V. www.chemie-leipzig.de zweckgebunden.

Meldet Euch per PM, wenn Ihr Maurerarbeiten (Putz) fachmännisch ausführen könnt und etwas von Tiefbau versteht.

Also: Jetzt gelten keine Ausreden mehr, denn es geht nicht um die eigenen Befindlichkeiten oder um die Zugehörigkeit zu einer Fangruppierung. Der Leutzscher Freundeskreis ist einstimmig der Meinung, dass nur noch unser Wohnzimmer AKS und die BSG Chemie zählen!

Wer Alfreds Enkel sein will, der sollte sich auch so verhalten und engagieren!

NIEMAND WIE WIR! NUR DIE BSG!

Wir hätten da ein paar Fragen…

Am gestrigen Sonnabend, 11. Januar 2014, wurde – für uns durchaus ein wenig überraschend – auf der Facebookseite des TuS Leutzsch die Beendigung der Kooperationsgespräche zwischen TuS und dem „FC International Leipzig“ bekannt gegeben.

Trotz dieser neuen Fakten und gerade deshalb, weil sich an entsprechender Stelle viele bedauernd über diese Entscheidung äußern und insbesondere gegenüber der BSG Chemie Leipzig offensichtlich einige Unwahrheiten verbreitetet worden sind, wollen wir einige Fragen stellen, die sich in den letzten Tagen und Wochen aufwarfen – auch weil wir das Handeln einzelner Personen in den letzten Tagen für fragwürdig, vertrags- und sittenwidrig halten. Neben falschen Inhalten gefährdete dies auch die enormen Anstrengungen von Fans und Mitgliedern der BSG Chemie Leipzig!

Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen gegenüber Übungsleitern, Eltern und Spielern aller Nachwuchsmannschaften des TuS Leutzsch und der BSG Chemie Leipzig wurde offenbar versucht, den Eindruck zu erwecken, dass die finanzielle Zukunft eines mit der Vereinshülle des „FC International“ verschmelzenden TuS Leutzsch nur dann gewährleistet ist, wenn alle Verträge mit der BSG Chemie gebrochen werden. Das ist aus unserer Sicht ein ungeheuerlicher Vorgang!

Daher stellen wir öffentlich zum Vorgehen und den Umständen folgende Fragen:

1. Ist es richtig, dass Herr Jähnig als sportlicher Leiter und Vorstandsmitglied des TuS Leutzsch einen 5-Jahres-Vertrag vom FC International erhalten sollte, wenn er es, egal mit welchen Mitteln, schafft, dem FC International die Mannschaften vom TuS zuzuführen und entspricht es den Tatsachen, dass Sportfreund Jähnig hierfür eine monatliche Vergütung von bis zu 2.500 € Brutto in Aussicht gestellt wurde?

2. Stimmt die Information, dass sich unter den „Gründervätern“ des FC International ein insolventes und ein wegen angezeigtem Ladendiebstahl fristlos von seinem ehemaligen Arbeitgeber entlassenes Vorstandsmitglied befinden?

3. Ist es richtig, dass im Gründungsprotokoll des FC International falsche Angaben gemacht wurden und es weder einen ladungsfähigen Sitz des Vereins noch eine ordentliche Geschäftsadresse gibt?

4. Inwieweit entspricht es den Tatsachen, dass hinter den Kulissen der ehemalige SPD-OBM Tiefensee an der Zerstörung des Nachwuchses der BSG Chemie bzw. der Nachwuchskooperation mit dem TuS Leutzsch aktiv beteiligt ist bzw. werden soll, indem er die Forderung nach Auflösung der Kooperationsvereinbarung durch den TuS unterstützt?

5. Unter Bezugnahme auf öffentliche Äußerungen des Herrn Backhaus schließt sich die Frage an, wer (direkt oder indirekt) die vollmundig benannten Sponsoren des FC International sind, die sich mit solchen Vorstandsmitgliedern einlassen (siehe Frage 2) und ob besagte Sponsoren/Partner dieses Vereins von den Gesamtumständen Kenntnis haben?

6. In einem Wort-und Gedächtnisprotokoll sind die Äußerungen der Herren Jähnig und Backhaus vor Mannschaften bzw. Spielereltern des TuS Leutzsch e.V./der Kooperationsmannschaften erfasst. Ist es richtig, dass u.a. Herr Jähnig den Vorstand, die Mitglieder und Fans der BSG Chemie Leipzig e.V. öffentlich u.a. dadurch verleumdet, dass er von
a. „Die BSG Chemie hat keine Ahnung von Fußball!“
b. „Die BSG Chemie macht nichts in der Kooperation!“
c. „Die Spieler in den Kooperationsmannschaften sind sowieso alle vom TuS!“
d. „Die BSG Chemie hat kaum mal finanziell zur Kooperation beigetragen!“
spricht?

7. Im Kontext zu 6. stellt sich weiterhin die Frage, ob Herr Jähnig nicht Übungsleiter, Spieler und Spielereltern bewusst belogen und somit die erforderlichen Unterschriften unter Willens- und Absichtserklärungen bei einigen Mannschaften erschlichen hat?

8. Wie glaubwürdige Beobachter berichten, soll sich Herr Backhaus anlässlich eines Gaststättenbesuchs in unflätigster Art und Weise über die BSG Chemie Leipzig und den 1. FC Lok öffentlich geäußert („Scheißvereine, die in Leipzig keiner braucht“) und als Teil dieser Äußerung Bezug zur angeblich „gemeinsamen Strategie“ des FC International mit dem allseits bekannten „Verein“ mit österreichischen Wurzeln genommen haben. Diese Äußerungen legen den Schluss nahe, dass, u.a. auch wegen der familiären Verbindung von Vorstandsmitgliedern des FC International zum Sportamt der Stadt Leipzig, die Rathausspitze strategisch das Ziel verfolgen könnte, die BSG Chemie Leipzig zu zerstören und ihr den Alfred-Kunze-Sportpark zu entziehen. Ist es in diesem Kontext richtig, dass der FC International entgegen dem Satzungszweck (Förderung der Integration von Sportfreunden mit Migrationshintergrund) andere Ziele verfolgt?

Neben den finanziellen Leistungen im Rahmen der Kooperationsvereinbarung durch die BSG Chemie Leipzig e.V. selbst, haben aktive Fans und Mitglieder (u.a. der Fanclub Alcatraz, der Leutzscher Freundeskreis, der Förderverein 64 der BSG Chemie und viele weitere) in den vergangenen Jahren mehrere Tausend Euro für die Nachwuchsarbeit der Kooperation und darüber hinaus für den Nachwuchs beim TuS Leutzsch zur Verfügung gestellt, sind zahlreiche Ehrenamtliche als Übungsleiter und Betreuer, aber auch als freiwillige Helfer, permanent aktiv. Es entspricht also absolut nicht den Tatsachen, wie von Herrn Jähnig als Argument gegenüber Spielereltern und Übungsleitern verwendet, dass die BSG Chemie nichts zur Nachwuchskooperation beitragen würde. Uns ist als Mitglieder der BSG Chemie ebenfalls bekannt, dass in Zusammenhang mit dem transparenten Geschäftsgebaren unseres Vereins in jedem Fall und zu jeder Zeit alle finanziellen Verpflichtungen der BSG Chemie Leipzig e.V. gegenüber dem TuS und der Kooperation in vollem Umfang erfüllt wurden und werden. Wir betrachten die Äußerungen des Herrn Jähnig in diesem Zusammenhang als glatte Lüge! Alle anderen, weit über die in den Fragestellungen benannten hinaus gehenden Äußerungen sind aus unserer Sicht einfach nur als dümmlicher und diskreditierender Versuch zu bewerten, eigene, persönliche Interessen über die beider Vereine (BSG und TuS) zu stellen.

Nein, wir haben nichts gegen Kooperationen anderer Vereine! Ganz im Gegenteil, denn wir selbst sind ja auch als BSG Chemie auf eine solche Kooperation angewiesen. Wenn allerdings nötigend in das Vereinsleben der BSG Chemie eingegriffen wird, verstehen wir auch unseren Verein vor solch abartigen Verhaltensweisen zu schützen.

Wir finden es bedauerlich, dass sich Mandats- und Amtsträger der Verwaltung der Stadt Leipzig oder einzelner politischer Parteien möglicherweise für Dinge hergeben, die doch mehr als zweifelhaft sind.

Im Gesamtinteresse des Leutzscher Fußballs sehen wir es ebenfalls als Existenzbedrohung zur Durchsetzung privater Interessen an, wenn derartig an den Grundfesten des TuS Leutzsch gerüttelt und die Löschung eines Leutzscher Traditionsvereins von der Vereinslandkarte massiv und weitgehend hinter dem Rücken der vielen Freunde des TuS Leutzsch betrieben wird.

Nein, wir erwarten keine Antworten auf unsere Fragen. Die uns bekannten handelnden und involvierten Personen sind hinsichtlich belastbarer Antworten weder vertrauenswürdig noch sind sie kompetent! Beides sprechen wir ihnen auf Grund der Verfahrensweise und des persönlichen Verhaltens ab! Aber wir hoffen und wünschen, dass alle Fußball- und Sportfreunde in unserer Stadt und unserer Region wach werden, sich mit den in Leipzig herrschenden Umständen doch etwas genauer beschäftigen und es eventuell zum Anlass nehmen, in ihrem eigenen Verein noch mehr darauf zu achten, diesen gegen derartige Machenschaften von Leuten zu schützen, denen der Sport und der Verein eigentlich vollkommen egal und ihre Eigeninteressen alles sind.

Als engagierte Mitglieder und Fans der BSG Chemie werden wir jedenfalls in den kommenden Monaten und Jahren auch weiterhin strikt darauf achten, wer im Leipziger Fußball welche Interessen verfolgt und damit ggf. offen oder mittels verdeckter Strategien den Zweck verfolgt, den Traditionsfußball und seine Vereine existenziell zu bedrohen oder ihnen die Heimat durch Hinterzimmerdiplomatie zu rauben.

Von unserem Vorstand erwarten wir, entsprechende Maßnahmen zum Schutz der BSG Chemie zu treffen und bitten zu prüfen, ob den Protagonisten (Sportfreunde Jähnig, Meyer und Backhaus) mit sofortiger Wirkung ein Hausverbot für alle Vereinsveranstaltungen der BSG Chemie Leipzig e.V. ausgesprochen werden kann. Dies trifft auch auf unsere Nachwuchsmannschaften mit Beteiligung der BSG Chemie Leipzig e.V. zu.

Den Freunden vom TuS Leutzsch wünschen wir viel Erfolg und alles Gute für eine weitere, hoffentlich noch erfolgreiche und lange Zusammenarbeit, aber auch den Mut und die Kraft, sich weiterhin gegen alle Angriffe auf unsere Freundschaft entsprechend zur Wehr zu setzen!

NIEMAND WIE WIR! NUR DIE BSG!

Leutzscher Freundeskreis

Neujahrsbotschaft des Leutzscher Freundeskreises

„Alle Jahre wieder…“ könnte man sagen, aber nein, dieses Jahr ist kein Jahr wie jedes andere.
Da tat sich was in Leipzig vor genau 50 Jahren, was wenige nicht geplant, einige mit unbändigem Mut und Kampfeswillen möglich gemacht haben und viele bis heute in seinen Bann zieht: Die BSG Chemie Leipzig wurde Deutscher Fußballmeister der DDR!

Und „passend“ zum Auftakt des Jubiläumsjahres klang das alte Jahr mit Schreckensmeldungen über einen kleinen Teil des Leutzscher Fußballs aus: die SG Sachsen Leipzig. Auch dieser Teil steht in einer Tradition; der nämlich, die sich an Pleiten, Selbstdarstellerei und Sonnengöttern in der Leutzscher Fußballgeschichte nahtlos anschließt. Nun also die (vorläufige) Sperrung der ersten Mannschaft aus dem Spielbetrieb durch den Sächsischen Fußballverband. Ob diese Meldungen nun belastbar oder nur Winterpausenlyrik sind, sei dahin gestellt… Keiner kann das nämlich wirklich sagen, denn selbst die Mitglieder der kleinen grün-weißen Vereinsfamilie wissen nicht, was wirtschaftlich in ihrem Verein wirklich los ist. Das alles wirft seit Monaten einen Schatten auf Fußball-Leutzsch und fällt auch auf den größeren Teil, die BSG Chemie, zurück, denn in der Öffentlichkeit wird nun mal nur das wahrgenommen, was an Negativschlagzeilen die Vorurteile der vergangenen 25 Jahre bestätigt. Es sind leider immer „die da in Leutzsch“ und nicht „die Einen da in Leutzsch“.

Nichts Neues also in Leutzsch?
Doch: Ein FC International versucht sich gerade in „allerbester“ Manier im Leutzscher Fußball zu etablieren und die erfolgreiche Jugendarbeit von TuS Leutzsch und  BSG Chemie zu torpedieren.  Ein Verein, der bislang weder im Männer- oder Frauenbereich und auch nicht beim Nachwuchs über Spieler oder Mannschaften verfügt, bietet TuS ein „Zusammengehen“ an. Bedingung: Die Beendigung der Nachwuchskooperation mit der BSG Chemie.
Das ist fast wie in der Schlacht von Troja. Immer wieder diese Holzfpferde voller Söldner, die irgendwo in eine Festung gerollt werden… Also auch „Tradition“.

Was erwarten wir vom neuen Jahr? Wir erwarten vom zuständigen Bürgermeister den Abschluss eines Mietvertrages für den Alfred-Kunze-Sportpark mit der BSG Chemie. Ein belastbares Betreiberkonzept liegt vor. Nur so kann unsere Stadt ihrer Verantwortung für den Fußballsport gerecht werden. Denn diese besteht nicht nur in der Unterstützung von Rasenballsport Leipzig, sondern auch in der Wahrung grün-weißer Traditionen. Das 50. Jahr nach der Meisterschaft wäre ein guter Zeitpunkt dafür.

Wir wünschen allen Chemikern und ihren Familien alles erdenklich Gute zum neuen Jahr 2014!
Wir hoffen, dass Ihr alle Euern Allerwertesten hoch bekommt und nach Leutzsch bewegt im Jubiläumsjahr!
Das Beste, was wir alle den Helden von 1964 zum Geschenk machen können ist, dass unsere BSG Chemie lebt.
Also macht mit und Euch selbst ein Bild jenseits aller dummen Vorurteile: Kommt zur BSG!

NIEMAND WIE WIR!

Immer diese Nachholer…

Ist es denn die Möglichkeit? Da ist es noch nicht einmal Winter und wir haben schon wieder zwei Nachholespiele auf dem Plan stehen. Und was noch schlimmer ist: Dadurch steht Zwenkau in der Tabelle vor uns und wir sind nur auf Rang 2.

Der Leutzscher Freundeskreis fordert, diesen unhaltbaren Zustand sofort zu beenden!

Petitionsschriften an SFV, DFB, FIFA, UNO und den Papst werden momentan vorbereitet und den verantwortlichen Personen in den nächsten Tagen zugehen.

In diesem Sinne: NUR NOCH CHEMIE!! Nachholespiele gewinnen! Zwenkau hinter uns lassen!

Erster Schritt: Sonnabend, 19.10.2013 im AKS, Chemie gegen Wurzen. Alle hin da!!

(Und übrigens: Am 16.11. ist das Pokalspiel gegen Chemnitz angesetzt. Im AKS, wo sonst?)

Das ist doch mal ein Einstand!

Endlich einmal wieder zu Hause jubeln können – ein tolles Gefühl! Auf den Tag genau 9 (!!!) Monate mussten wir Chemiker auf einen Punktspielheimsieg warten, ist das denn zu glauben? Am 17.11.2012 war unsere Chemie zum letzten Mal der Sieger gewesen: ein 7:1 gegen Borea Dresden war das. (Auch das zeigt wohl, wie sehr in der vergangenen Saison der Wurm drin war bei uns.)

Der Reihe nach: Mit 4:1 hat Chemie also unsere Nachbarn vom TuS Leutzsch etwas überraschend deutlich geschlagen. Besonders die Tore Nummer 3 und 4 wussten dabei zu gefallen, beide wirklicher Zucker. Norman und Stefan: weiter so!!! Für Euphorie ist's aber noch etwas zu früh. Die Standortbestimmung werden die nun folgenden Spiele gegen Taucha und die Südfriedhöfler werden. Wenn da weiterhin dreifach gepunktet werden kann, dann, ja dann kann man wohl sagen, dass wir wirklich in der Spitze der Bezirksliga mitspielen können. Da besonders die zweitgenannte Mannschaft wohl zu den Spitzenteams der Bezirksliga gerechnet werden kann, geht es da auch darum, den direkten Konkurrenten ein paar Punkte abzunehmen. Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Spiele sind wichtig und deshalb gilt auch wieder: Kommt in den AKS, bringt Kind und Kegel mit, treibt unsere Chemie nach vorne und zum Sieg! Aber bitte eins nach dem anderen: Erst einmal steht Taucha an, DANACH können wir an das Derby denken.

Außerdem wollen wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken für das Ergebnis der Tombola! Insgesamt 500 EUR konnten wir dem Verein für eine vereinseigene Beschallungsanlage übergeben, der Gewinner des Auswärtstrikots hat den Betrag auf diese runde Zahl aufgerundet, auch dafür einen herzlichen Dank! Zwar lief noch nicht alles rund, aber die Probleme haben wir registriert und wollen sie beim nächsten Mal vermeiden. Eine Fortsetzung ist jedenfalls geplant. Haltet Augen und Ohren offen!

Zurück noch einmal zum Sportlichen. Am 24.08. also Chemie vs. Taucha! Ab in den Kalender damit und auf in den AKS!

NUR NOCH CHEMIE!

 

Wir leben noch – es geht wieder los!

Ein gutes Dreivierteljahr ist vergangen, seit an dieser Stelle zum letzten Mal etwas vom Leutzscher Freundeskreis zu lesen war. Seitdem ist eine ganze Menge passiert, im Mittelpunkt steht für viele wohl der ärgerliche und unnötige Abstieg in die Bezirksliga. Auf der anderen Seite stehen jedoch auch drei Aufstiege: Die 2. Herren, die B-Junioren und die F-Junioren konnten ihre Spielklassen nach oben verlassen!

Dass der Abstieg der ersten Männermannschaft auch uns empfindlich getroffen hat, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden, ist die erste Männermannschaft eines Vereins doch immer das Aushängeschild und Vorzeigeobjekt. Wichtig ist jedoch, dass dieser schmerzliche Abstieg nicht den Blick auf positive Entwicklungen an anderer Stelle verstellt. Neben den bereits erwähnten drei Aufstiegen anderer Mannschaften gibt es weitere erwähnenswerte Ereignisse: Unsere Nachwuchsabteilung wächst – im Gegensatz zu einem gewissen anderen Verein – weiter und in dieser Saison starten nun ganze sechs Spielgemeinschaften in den Spielbetrieb, alle abgesichert und mit genügend Spielern bestückt. (Ein Verdienst von fast schon traditionell angebotenen Schnuppertrainings und der Präsenz des Vereins auf Straßenfesten) Die erste Männermannschaft hat wieder einen Hauptsponsor gefunden: die Wemaba GmbH. Der Handballabteilung ist es gelungen eine Frauenmannschaft aufzustellen, die in der Saison ins Rennen um Punkte und Tore geht. Der Förderverein 64 wächst weiter und kann nun schon 25 Mitglieder aufweisen. Allerhand los also im Verein.

Und deshalb ist nun auch bei uns die Zeit des Wundenleckens beendet. Es geht wieder los und schließlich ist Chemie doch alternativlos!

Große Tombola: Mach ma' lauter!

In schon zwei Tagen startet die Bezirksligasaison und am ersten Spieltag trifft unsere Chemie auf den TuS Leutzsch – ein Duell unter Freunden also. Für dieses Saisoneröffnungsspiel haben wir eine Tombola mit tollen Preisen organisiert. Für einen Lospreis von 1 EUR kann man mit etwas Glück folgende Preise gewinnen:

1. Preis: ein Fahrradgutschein im Wert von 349 EUR von Fahrrad Thiele!
2. Preis: ein aktuelles Heimtrikot der BSG Chemie Leipzig
3. Preis: ein aktuelles Auswärtstrikot der BSG Chemie Leipzig

Alle Einnahmen aus der Verlosung fließen zu 100% in die Finanzierung einer neuen Soundanlage zur Beschallung der Heimspiele unserer BSG Chemie Leipzig. Deshalb steht die Tombola auch unter dem Motto: Mach ma' lauter!

Die Lose werden von 14 bis 15 Uhr am Haupteingang (Parkplatz Pettenkofer Straße) verkauft. Die Verlosung selbst findet dann in der Halbzeitpause statt. (In dieser lohnt es sich übrigens die Ohren zu spitzen, denn wir haben eine weitere kleine nette Sache organisiert, die uns – so es denn wie geplant funktioniert – über diese Saison begleiten wird.) An dieser Stelle geht auch noch ein herzliches Dankeschön an Fahrrad Thiele!

Seid dabei, kauft ein Los, gewinnt ein neues Fahrrad, aber denkt vor allem daran:

NUR NOCH CHEMIE!

Erklärung des Leutzscher Freundeskreises

Erklärung Leutzscher Freundeskreis


Da seit Monaten ein als absurd zu bezeichnender Umgang der Vereine SG Leipzig-Leutzsch e.V. und BSG Chemie Leipzig e.V. das Geschehen des Leutzscher Fussballs prägt, sehen wir uns zu einigen Klarstellungen aus Sicht unserer mehr als 50 Mitglieder gezwungen:

Bis zur Klärung der grundsätzlichen Situation beider Vereine und des Leutzscher Fußballs gehen wir davon aus, dass die vom Vorstand der SGLL beim Treffen der Vorstände am 19.11.2012 gemachten Zusagen hinsichtlich Schiedsrichter-und Umkleidekabinen an Spieltagen ab sofort eingehalten werden, um weitere Sanktionen gegen die BSG Chemie durch den SFV zu vermeiden. Dies wäre, nach den permanenten Unsportlichkeiten und Nicklichkeiten der vergangenen Monate, ein Zeichen des Umdenkens bei der SGLL und würde es unserem Verein endlich ermöglichen, sich dem Tagesgeschäft der Vereinsarbeit zuzuwenden.
Gemeinsam mit allen Chemikern streben wir, wie bereits in der Vergangenheit geschehen, eine Lösung für den Leutzscher Fußball an, die –frei von persönlichen und politischen Interessen– endlich der großen Leutzscher Fußballtradition gerecht wird. In diesem Zusammenhang ist für uns die BSG Chemie Leipzig e.V. selbst weder jetzt noch zukünftig Verhandlungsgegenstand.

Dem entsprechen wir mit nachstehendem Entwicklungsvorschlag für den Leutzscher Fußball, den wir hiermit zur Diskussion stellen:


1. Unter dem Namen BSG Chemie Leipzig e.V. wird in Leutzsch an die großen Traditionen und Erfolge angeknüpft und durch Mitglieder, Fans und Sponsoren ein lebendiger, handlungsfähiger Verein aufgebaut und entwickelt.

2. Gegenstand unseres Vereins ist, auf der Grundlage des Leitbildes der BSG Chemie, die Vereinigung aller am Leutzscher Fußball Interessierten sowie die Öffnung für traditionell bei der BSG Chemie beheimatete Sportarten (Handball, Schach, Behindertensport, Kegeln, Freizeitsport) und deren Integration in Form selbständiger Abteilungen.  

3. Die BSG Chemie versteht sich als Verein, der dem Leipziger Westen, besonders dem Stadtteil Leutzsch, verbunden und verpflichtet ist.

4. Unser Leistungsanspruch im Fußball beinhaltet, dass in unserem Verein vor allem Kinder und Jugendliche aktiv sportliche Betätigung ausüben können. Im Nachwuchs gehen wir den Weg der Kooperation, weil sich die BSG Chemie der demographischen Situation bewusst ist und Kooperationen mit anderen Vereinen des Stadtteils strategischer Inhalt unserer Vereinsarbeit sind. Darüber hinaus sehen wir es als Ziel an, in 5 Jahren alle sportlichen und strukturellen Voraussetzungen für die Regionalliga (vierthöchste Spielklasse) zu erfüllen.

5. Die Vereinsstrukturen sind auf ehrenamtliches Engagement, Einbeziehung aller Mitglieder, Sponsoren und Fans des Vereins sowie absolute Transparenz ausgerichtet. Neben einer nicht zur Diskussion stehenden Satzung mit basisdemokratischer Struktur ist maßgebend, dass die Prinzipien der Wirtschaftlichkeit absolut verbindlich sind. Ebenfalls nicht zur Diskussion steht für unseren Verein eine Anerkennung der durch die DFL vorgelegten Papiere in Zusammenhang mit dem s.g. "sicheren Erlebnis Stadion". Wir sind solidarisch mit den Faninitiativen, die dies ebenfalls ablehnen und kritisch begleiten. Gewalt und einen ungeregelten Einsatz von Pyrotechnik lehnen wir strikt ab.

6. Die BSG Chemie Leipzig baut langfristig ihre Heimat, den AKS, zu einem modernen Sportzentrum aus. Dabei dienen Modelle der Mitglieder-und Sponsorenbeteiligung (vergleichbar dem des 1.FC Union Berlin) als Grundlage aller Vorhaben. Voraussetzung ist der Erwerb des Geländes von der Stadt Leipzig und die Übertragung der uneingeschränkten Eigentums-und Nutzungsrechte an unseren Verein. Wir schlagen daher vor, in diesem Sinne umgehend Kontakt mit den Verantwortlichen der Stadt Leipzig sowie zum 1.FC Union Berlin aufzunehmen. Selbstverständlich steht bei allen Ideen eine enge Zusammenarbeit mit Umweltschutzverbänden an erster Stelle, weil wir unseren AKS nicht mittels schmerzhafter Eingriffe in die Auewaldlandschaft entwickeln wollen.

7. Unser Verein wird weder kurz-noch langfristig zulassen, dass wesentliche Anteile seines Vermögens an Investoren und direkt wie indirekt Einfluss-und Entscheidungsmöglichkeiten an solche übertragen werden. Wir befürworten ausdrücklich die Mitarbeit der Sponsoren in Gremien und die Ausübung sämtlicher in der Satzung verankerten Kontrollmöglichkeiten, lehnen aber Beteiligungsmodelle und/oder Modelle wie in einem anderen "Leipziger Verein" praktiziert dauerhaft ab. Das Vereinswesen und seine zutiefst basisdemokratische Ausrichtung sind für uns unantastbares Gut.

8. Die BSG Chemie Leipzig ist offen für alle, die unter diesem Namen an einer Entwicklung im Leipziger Westen mitwirken wollen, welche sich der großen Tradition des Leutzscher Fußballs würdig erweist. Dazu zählt vor allem, dass wir jegliche Verschmelzung, Fusion oder ähnlich geartete Modelle ausschließen, in keinem Fall und in keiner Form der Name unseres Vereins zur Disposition gestellt wird, aber, vorbehaltlich der Entscheidung der Mitglieder, unser Verein jederzeit offen gegenüber dem Beitritt anderer Vereine und Sportfreunde ist.

9. Wir erwarten von Partnern, was wir uns selbst als Anspruch stellen: Transparenz, Ehrlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Persönlicher und den Vereinsinteressen widersprechender Vorteil wird grundsätzlich als für uns nicht annehmbar abgelehnt.

10. In diesem Kontext einer kontinuierlichen und stabilen Entwicklung des Leutzscher Fußballs rufen wir andere Vereine im Leipziger Westen zur Kooperation auf. 

Wir erwarten von unseren gewählten Gremien, dass sie sich auf die Vereinsangelegenheiten konzentrieren und sich nicht weiter eine fruchtlose und zeitraubende "Haupt-./.Untermieterdebatte" aufnötigen lassen. Die strittige Betriebskostenabrechnung und die Ergebnisse des Vorstandsgespräches mit den Vertretern des Hauptmieters zeigen aus unserer Sicht, dass außer einer permanenten und den uns bekannten Vertragsinhalten widersprechenden Bittstellerrolle keine Ergebnisse zu erwarten sind. 

Herr Engel hat sich mit seinen Äußerungen über die BSG Chemie und unsere Fans und Mitglieder als Vertreter eines Teils des Leutzscher Fußballs auf Dauer disqualifiziert und ist vor diesem Hintergrund kein vertrauenswürdiger Gesprächspartner für unseren Verein. 

Wir erwarten von unserem Vorstand, dass alle offiziellen Mittel sowie die Tätigkeit des beauftragten Rechtsanwalts in vollem Umfang ausgeschöpft werden, um unserem Verein die vertraglich garantierten Rechte zu sichern. Dazu zählen wir vor allem eine Betriebskostenabrechnung, die entsprechend den geltenden Verwaltungsvorschriften durch die Stadt Leipzig geprüft Glaubwürdigkeit vermittelt und durch Vorlage entsprechender Belege, wie im ordentlichen Geschäftsverkehr üblich, nachvollziehbar ist. 

Wir werden den Mitgliedern – wie bereits zur Mitgliederversammlung erfolgt – geschlossen empfehlen, ausschließlich vorläufige Jahresabschlüsse zu akzeptieren, sollte einer der größten Etatposten nicht ordnungsgemäß belegt und durch den Eigentümer (Stadt Leipzig) auch entsprechend primitivster Regeln (z.B. nachvollziehbares Vier-Augen-Prinzip, Vorlage aller Belege zu den Einzelpositionen) eines ordentlichen Geschäftsverkehrs geprüft werden.

Außerdem verlangen wir, dass unserem Verein im Rahmen des bestehenden Vertrages die entsprechenden Rechte und Pflichten ohne zeitraubende Alibidiskussionen und Schriftwechsel zugestanden werden. Diese sind in einem bisher unbeantworteten Schreiben unserer Gremien an den zuständigen Bürgermeister dokumentiert. Wir empfinden es langsam als gezielte Verhöhnung nicht nur unseres Vereins und der vielen ehrenamtlich engagierten Fans und Mitglieder, dass sowohl dieser Brief als auch die Einlassungen unserer Gremien zur Betriebskostenabrechnung unbeantwortet geblieben sind, statt dessen aber "Vorschuss-und Wildschweinzahlungen" in einer Höhe an den Hauptnutzer fließen, die den Etat anderer, ausschließlich ehrenamtlich arbeitender Vereine dieser Stadt weit übersteigen. 

Dabei stellen wir fest, dass wir unsere Interessen frei von politischen Motiven vertreten wissen wollen und einfach erwarten können, dass eine Stadtverwaltung ordentlich im Interesse ihrer Bürger und Vereine arbeitet. In diesem Zusammenhang distanzieren wir uns von Aussagen, die im Vorfeld der Wahlen in der Stadt Leipzig eine einseitige Unterstützung oder Ablehnung politischer Parteien beinhalten. Für uns gilt auch hier das Leitbild der BSG Chemie als verbindlich.

An den Spekulationen um die finanzielle Situation des Hauptmieters beteiligen wir uns ausdrücklich nicht. 

Wir lehnen es ab, Handlungsweisen der Stadt Leipzig in Zusammenhang mit der Sportförderung anderer Vereine zu kommentieren. 

Dies ist Sache der Mitglieder der SGLL und der Kontroll-und Aufsichtsbehörden die diese Abläufe sanktionieren müssen. 

Uns geht es ausschließlich um unsere BSG Chemie Leipzig e.V. und unsere Kooperationspartner, für deren Entwicklung wir uns mitverantwortlich fühlen.

Wer guten Willens ist und sich tatsächlich als Chemiker für den Leutzscher Fußball einsetzen will, kann sich auf dieser Grundlage mit uns in Verbindung setzen und durch seine Mitarbeit im Verein dafür sorgen, dass entstandene Gräben zugeschüttet werden und eine gemeinsame Zukunft, basierend auf großen Traditionen, aufgebaut wird.  Es gibt für uns keine "Mittel-"oder "Verschmelzungswege" oder ein an schlimme Zeiten erinnernder und zusammengemogelter "neuer" alter Vereinsname. Für uns gibt es nur die BSG Chemie Leipzig e.V., in der wir alle vorurteilslos begrüßen die sich Chemiker nennen und die unseren Verein mitgestalten wollen.

Schließt EUCH an!

NIEMAND WIE WIR! NUR DIE BSG! 

Leutzscher Freundeskreis

Dezember 2012

Bieten für Chemie!

 

Hallo Chemiker!

Wie bereits berichtet, läuft seit gestern die Versteigerung von drei außerordentlich wertvollen Objekten zu Gunsten des Nachwuchsprojekts BSG Chemie Leipzig / TuS Leutzsch.

Bis 30.11.2012 – 0.00 Uhr habt Ihr Gelegenheit, unter bieten-fuer-chemie@chemie-leipzig.de Euer Gebot abzugeben. 

Wir halten Euch hier und auf www.chemie-leipzig.de permanent auf dem Laufenden.

Die Ersteigerer der Objekte erhalten zum 1.Heimspiel nach Ende der Ersteigerungsfrist eine VIP-Karte vom Verein und können mit den Meisterspielern gemeinsam ihren Sieg feiern.

Näheres erfahrt Ihr in den angehängten Flyern.

In diesem Sinne: BIETEN FÜR CHEMIE = NIEMAND WIE WIR!

Eine Saison wie im Flug – ein Jahr BSG Chemie Leipzig zurück im AKS und in der Landesliga

Es gibt Saisons, die ziehen sich, die sind für Fans und Zuschauer eine Qual. Viele Spiele sind grauer Ligaalltag, am Ende geht es vielleicht gar noch gegen den Abstieg. Diese Seuchensaisons kennt jeder und es gab sie auch schon bei der BSG Chemie Leipzig bzw. beim FC Sachsen Leipzig.

Schauen wir als Leutzscher Freundeskreis aber auf die vergangene Saison zurück, stellt man fest, dass Langeweile nie aufgekommen ist. Immer gab es etwas zu tun, immer startete eine neue Aktion. Und nun steht das Saisonfinale mit dem Spiel gegen die zweite Mannschaft des österreichischen Brauseherstellers und gegen den Mitmieter im eigenen Stadion an, dann ist Sommerpause. Vielleicht Zeit, etwas zur Ruhe zu kommen? Sicher nicht, denn die kommende Saison will vorbereitet werden. Wer rastet, der rostet. Das gilt im Fußball ganz besonders.
Was ist passiert in dieser Saison? Am Anfang vor allem: Aufbauarbeit war zu leisten. Nachdem ja unsere BSG zunächst die mündliche Zusage vom Insolvenzverwalter des FCS Heiko Kratz erhalten hatte, den Nachwuchs des FCS übernehmen zu können, trat plötzlich die SGLL auf den Plan, setzte einseitig und kurzfristig „Informationsveranstaltungen“ an, von denen die BSG erst Stunden vorher erfuhr – und sich dementsprechend präsentierte. Aber das wissen wir ja alle, deshalb braucht es dort keine große weitere Erläuterung. Die BSG war also kurzfristig gezwungen einen eigenen Nachwuchs aufzubauen. Wir halfen bei der Werbung um Nachwuchsspieler mit, konnten sogar selbst einen Nachwuchskicker beisteuern. Weiter ging es mit infrastruktureller Unterstützung. Angekommen im AKS stand die BSG ohne eine Waschmaschine und einen Trockner da – auch hier konnten wir helfen.

In der Folge durften sich die F-Jugend (trainiert von einem Mitglied des Leutzscher Freundeskreises) und die „neue“ 2. Mannschaft in der Stadtklasse über T-Shirts bzw. Trainingsklamotten freuen, die von uns mitfinanziert wurden. Und es ging ohne Unterlass weiter: Eine Mitgliederaktion wurde gestartet und von uns komplett betreut. Fast 100 neue Mitglieder konnten so für die BSG Chemie Leipzig gewonnen werden und durften sich über einen exklusiven Mitgliederschal freuen – Chemie ist das, was DU daraus machst! Ein nicht zu unterschätzender Vorteil für den Verein. Während der Saison unterstützten wir außerdem gelegentlich Werbeaktionen für die Spieltage. Wir halfen mit, eine alte 4×2 Meter große Mastfahne, die auf Ebay versteigert wurde, für die BSG zu sichern.

In jüngerer Vergangenheit waren es dann vor allen Dingen Aktionen und Initiativen, die das Vereinsleben stärken und den Verein liebenswert machen, die von uns mit unterstützt oder initiiert werden. Da wäre der Familienblock, die Unterstützung des Leutzscher Freundeskreises für den Chemischen Weihnachtsmarkt, die Unterstützung für einen Präsentationsstand der BSG Chemie Leipzig auf dem Georg-Schwarz-Straßen-Fest. Da waren Flyeraktionen für die neue Nachwuchskooperation mit dem TuS Leutzsch, da war die Unterstützung des VIP-Bereich-Teams.

Am 10. Mai 2012 besuchte ein Mitglied des LF die Feier unserer Meisterspieler und überreichte ihnen zum Dank ein kleines Dankeschön – und nahm ein von nahezu allen Meisterspielern signiertes Buch, ein Trikot der BSG Chemie und einen kleinen Fußball mit. All diese Dinge werden bald zugunsten des Leutzscher Nachwuchses versteigert werden. Schon einige Wochen zuvor initiierte eines unserer Mitglieder eine Traditionspflege-Aktion der besonderen Art: Alle Spieler der 1964er Meistermannschaft sind seitdem Besitzer von Ehrenausweisen der BSG Chemie Leipzig und dürfen jederzeit die Spiele unserer Chemie eintrittsfrei besuchen.

Aber auch jetzt werden wir nicht müde. In naher Zukunft steht die Überarbeitung der Satzung der BSG Chemie Leipzig an, dort werden wir mithelfen. Auch das große Nachwuchsturnier, das der TuS und Chemie demnächst veranstalten, wird von uns unterstützt werden.
Liest man dies alles, kann man es kaum glauben, dass all diese Sachen in einer Saison angepackt und erfolgreich beendet wurden. Chemie war und ist unsere Herzensangelegenheit – und wird es auch weiterhin bleiben.
In diesem Sinne wünschen wir allen Chemikern 6 weitere Punkte in den verbleibenden Saisonspielen für Leutzsch. Bleibt eurer Chemie treu, dann bleibt sie auch euch treu.

NUR NOCH CHEMIE!