Autor Thema: Regionalliga (4. Liga)  (Gelesen 682767 mal)

Offline RH00

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1755 am: 08. September 2026, 17:21 »
Was sollen die Farben und warum DOS-Mode?  :p050

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1756 am: 08. September 2026, 17:50 »
Laut Blatt mit 4 Buchstaben wurde vom Kaiser vorgeschlagen;

jeder der 5 alten Staffeln stellt je 12 Teilnehmer aus dem Bestand

dazu die 4 Absteiger aus 3. Liga

und 16 Aufsteiger aus der 5. Spielklasse    = 80

Bisher gibt es 15 feste Aufsteiger in RL. Sollte Bestandsschutz gelten, geht es nur noch um den 16. Aufsteiger

Ein Thema könnten die bisher 2 Religationsspiele in Bayern sein.  15. und 16. RL Bayern jeweils 2. Platzierten Bayernliga Nord und Süd
Ich bin sicher BFV Präs. Dr. Christoph Kern wird sicherlich mit geballter Unterstützung des RV Süd (Ronny Zimmermann) da sicherlich heute noch einen Vorschlag haben.

Naja und RV Südwest (Thomas Bergmann) will sicherlich von den 15 bisherigen Aufsteigern, einen für sich garantiert haben.

Naja und LV Niedersachsen will sicherlich auch einen Aufsteiger, wie bisher, garantiert haben.

Dann kommt das Thema der bisherigen Aufstiegsrunden im Norden (2 Aufsteiger) und Süd/Südwest (1 Aufsteiger).
Das sind aus meiner Sicht alles Bestandsaufsteiger im Rahmen der bisherigen 15 Aufsteiger.


Wenn das kleingedruckte für alle Fürsten passt, wird es an der Verteilung der Aufsteiger nicht mehr scheitern, meine ich.

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1757 am: 08. September 2026, 20:27 »
Nach dieser Rechnung wäre man wieder bei 20 Teams je Staffel. Dies wurde vor der Befragung der Vereine doch schon mal abgelehnt, weil zu viele Spiele und kein Flutlichtzwang in anderen Regios. Jetzt soll es doch wieder funktionieren, daß ist schon etwas merkwürdig.
Wenn dann 12 Teams aus den jetzigen Staffeln in der neuen Regio verbleiben, bedeutet es ja, daß Platz 13 bis 18 in die Oberligen absteigen. Der Oberligaerste aber aufsteigen kann. Das hat mit sportlicher Fairness aber auch so garnichts zu tun.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1758 am: 08. September 2026, 21:13 »
Jetzt diskutieren die Präsidenten der RV und LV laut dem Blatt mit 4 Buchstaben den Vorschlag des DFB;

4 Staffeln

1. Regel  max. 7  2. Mannschaften je Staffel

2. Gebietsfremde Zuordnungen, ja diese wird es zwingend geben, obliegen dem zentralen Liga - Träger
Wirtschaftliche Gesichtspunkte sind dabei zu unbedingt zu berücksichtigen!

Vorschlag des DFB:

Staffel Ost
-  5 neue Bundesländer + Berlin   =  12 Teams und wohl 2 Aufsteiger ?
- ggf. Absteiger aus 3. Liga aus o.g. Gebiet  (nicht vorhersehbar)
- Gebietsfremde Auffüllung auf 20 Teams der Staffel Ost möglich aus;

Nordbayern
Nord & Osthessen
südliches Niedersachsen

Die Staffel Ost würde Aufnahmegebiet, dass heißt alle Teams des NOFV sind in einer Staffel vereint



Weiter wurde vorgeschlagen;
Je Staffel 4 feste Absteiger in 5. Spielklasse, völlig unabhängig wer aus 3 Liga absteigt.
Dies war bisher nicht so. Die Anzahl der Absteiger verändert sich, je nach Anzahl Ab- und ggf. Nichtaufsteiger (3. Liga)


Schau mer mal, ob dies bis morgen früh alle Fürsten unterschreiben.

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Möglich wäre nunmehr wohl auch wieder ein Modell mit nur 72 Teams.   (18 x 4)  ggf. auch erst in 2. Saison nach der Einführung.
Da gilt es wohl doch das für und wider der Spielbarkeit mit verschiedenen Zulassungskriterien noch abzuwägen.

Der baldige Morgen wird es an den Tag bringen.

Ich vertraue, da auf den Kicker am Donnerstag, so es in nächsten Stunden eine finale Einigung der bisher widerstreitenden Parteien gibt,
welche die erforderliche 2/3 Mehrheit am Stimmen auf dem DFB Bundestag für die entsprechende Neufassung diverser Ordnungen in Aussicht stellen könnte.

Daher halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass sich RV Süd und RV Südwest mit seinen LV bei diesem komplexen Thema durchsetzt.

Zu einem tragfähigen Kompromiss gehört nun mal, der Gegenseite in Einzelfragen auch die Hand zu reichen.

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Aussage im heutigen Tagesspiegel

DFB Präsident Neuendorf wolle bei der nächsten Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes an diesem Freitag einen Antrag vorlegen, um Generalsekretär Holger Blask mit der Einberufung eines Bundestags noch in diesem Jahr zu beauftragen.

Ich meine, so langsam wird auf die Zielgerade eingebogen;
Was immer da nun im Detail per Antrag des DFB Vorstandes zur Abstimmung gebracht werden soll. Es erfordert entsprechende Mehrheiten auf DFB Bundestag.

Noch weis außer den Fürsten und dem Kaiser kein Aussenstehender wirklich, wie gestern und vorgestern die Position zu den einzelnen Themen ist und was mit welcher Mehrheit favorisiert wurde.

Aber selbst wenn, der DFB Vorstand ist selbst Antragsberechtigt und wird letztlich seine eigene Ansicht zu Papier bringen.


« Letzte Änderung: 09. September 2026, 10:40 von M. Stelzer »

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1759 am: 10. September 2026, 19:15 »
Im heutigen Kicker kein Wort zur Regionalligareform.
Warum ist das so?

Ich meine, es lief wohl doch nicht so gut für den Kaiser.

Was dringt trotzdem zum Blatt mit 4 Buchstaben - hier online Beitrag von Patrick Franz durch.

Der Antrag des DFB Präsidenten, für welchen er so meine ich wohl der guten Ordnung halber, am Freitag noch eine Mehrheit im DFB Vorstand benötigt, beinhaltet im Wesentlichen die Einführung des Kompassmodells unter zentraler Trägerschaft, vorerst mit 80 Teams, später nur noch 72.
Dazu ist eine 2/3 Mehrheit auf dem DFB Bundestag nötig.

Daraufhin wurde von den zahlreichen Gegenspielern zur Meinung des DFB Präsidenten schon mal vorab 2 Gegenanträgen für den DFB Bundestag angekündigt.  Dies ist zulässig.   Auf Antrag folgt Gegenantrag.

A) wohl BFV - Aufstockung der 3. Liga auf 22 bei 5 Auf- und Absteigern zur RL  -  hier genügt einfache Mehrheit

B) wohl SFV - Einführung einer 2 gleisigen 4. Liga -  2/3 Mehrheit erforderlich


Weiteres ist dem Blatt online nicht zu entnehmen.


Ich meine, dass Thema ist nun völlig offen. Kampfabstimmungen sind unvermeidlich.

Die erste steht, meiner Ansicht nach, bereits am Freitag im DFB Vorstand an.
Und auch dort haben Vertreter der Gegenanträge Sitz und Stimme.

Ich meine, es geht um die alte Gretchenfrage, wer Koch und wer lediglich Kellner im Hause ist.

Das entscheidende Finale folgt auf einem DFB - Sonderbundestag, oder dieser fällt doch aus Gründen des inneren Verbandsfriedens aus.
Die Entscheider haben da, so meine ich, nun vorerst bis Freitag Zeit dies zu überdenken.

« Letzte Änderung: 10. September 2026, 19:22 von M. Stelzer »

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1760 am: 10. September 2026, 21:20 »
Der DFB ist auch einfach zu naiv oder aber größenwahnsinnig in das Thema eingestiegen. Auch das jetzt zeitlich so eng zu takten ist nicht zielführend. Außerdem ist der DFB von vornherein gleich mit der Aussage in die Gespräche gezogen, daß an der 3. Liga nichts geändert wird und damit stösst man die Gesprächspartner schon mal vor den Kopf. Denn ich kann nicht von anderen Kompromissbereitschaft erwarten, wenn ich selber dazu nicht bereit bin. Dabei hat der DFB mit der eingleisigen 3. Liga ja erst erheblich zu der jetzigen Situation beigetragen und sie wissen ja selber, daß die eingleisige 3. Liga das eigentliche Problem ist. Deshalb wollen sie ja jetzt bei den den Frauen eine dreigleisige 3. Liga installieren. Die Erkenntnis beim DFB ist als schon da. Nur trauen sie sich nicht sich mit den Profivereinen anzulegen.
Das wird aber mit den Regioverbänden nicht einfacher, was schon seit Monaten mehr als deutlich geworden ist. Da werden finanziellen Zugeständnisse an einzelne Akteure auch nicht helfen, zumal der DFB finanziell ja auch nicht auf Rosen gebettet ist.
Wahrscheinlich wird es dann doch auf Kampfabstimmungen über verschiedene Vorschläge hinauslaufen.
Zumindestens bleibt es weiter spannend.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1761 am: 10. September 2026, 22:46 »
Es soll jedoch auch zu einer sehr umfangreichen Debatte der Gegenparteien über den richtigen Weg gekommen sein, so der besagte Bericht. Beispielhaft stehen die Sportfreunde Kern (BFV) und Zimmermann (SFV) in der Bütt. Aus meiner unmassgeblichem Sicht, da vorn fern gesehen, eine süddeutsche Provinzposse mit Potenzial hin zum persönlichen oder war es doch mehr.

Diese hätte sehr viel Zeit beansprucht, bis beschlossen würden sei, dass nur noch Diskussionen auf der Sachebene zugelassen werden. Mehr sagt der Verfasser des online Artikel dazu nicht.
Dann war wohl die Luft raus.

Mir stellt sich die Frage als unbedarfter Bleistift und ich kann auch völlig daneben liegen, wer führt die Gegenpartei an;

Zimmermann - Präsident SFV
Dr. Kern         - Präsident BFV und Vorstandsmitglied SFV

Der Sitz des SFV ist übrigens München.    Haus des Fussballs Brienner Str. 50
Der Sitz des BFV ist natürlich München.    wen wundert es Haus des Fussballs Brienner Str. 50

Warum gehen die beiden Kunden nicht einfach Montags gemeinsam Kaffee oder doch auf 1,  2 oder noch mehr Maß ins Separee im Hofbräuhaus sozusagen als Arbeitsgespräch einen trinken und natürlich Schweinshaxe mit allem drum und dran auf Tisch
und klären die Themen unter sich.

Nein weil die es drauf haben, die ziehen, so lese ich zwischen den Zeilen der Bild einen wohl stundenlange Disput im Kreise der Fürsten über den rechten Weg des Fussballs ab.
Luther vorm Reichstag in Worms anno damals wäre viel kürzer gewesen.


Ich sage, die beiden Kunden sind ausgebuffter, als der ganze Frankfurter Stadel in der Otto Fleck Schneisse in Gänze.

Am Freitag hat Ronny Zimmer als 1. Vizepräsident des DFB Stimmrecht.

Dr. Kern hingegen ist nicht im Vorstand des DFB, wohl aber hat er das maßgebliche Stimm- und Antragsrecht des BFV als dessen Präsident im DFB Bundestag inne.

Ich meine mit den Worten von Uli Hoeness, "Das wars noch nicht. - Da kommt noch was."


 
 

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1762 am: 12. September 2026, 07:26 »
Der ausserordentliche DFB- Bundestag soll am 18. Dezember 2026 stattfinden.

Mehr wurde dazu bisher nicht bekannt.

Bei o.a. Antragssituation bin ich mir fast sicher, der Kaiser und die 5 Kurfürsten (Präsidenten der 5 Regionalverbände) gehen noch mal in sich;


allgemein akzeptabel wäre doch Modell der Saison 1994/5   in der Auslegung 4 RL-Staffeln mit 4 Meistern = Aufsteiger und Trägerschaft der 4 federführenden RV,
(Die juristische Regelung damals war etwas anders. Nord und NO sind eine Liga mit 2 Staffeln und in dieser Saison 2 Aufsteigern)

Feste Gebietsgrenzen
Südwest (Saarland/ Rheinland-Platz) müsste zu RL West wechseln und gut
RL Bayern wird liquidiert und geht in gemeinsamen RL Süd auf.

weiterhin akzeptabel wäre Modell der Saison 2000/1

Eine Staffel Süd und eine Staffel Nord unter gemeinsamer Regie der 5 RV mit Federführuung bei RV Nord und Süd, wenn ich mich recht entsinne.
Die Grenze (Süd & Südwest / West, Nord und NO) war nicht fest.
Erfurt, Jena und Sportfreunde Siegen spielten 2000/1 in der Südstaffel.

Darauf liefe ja der 2. Gegen - Antrag Einführung einer 4. Liga in 2 Staffel nur diesmal unter zentraler Trägerschaft in etwa hinaus.


Ansonsten droht Kampfabstimmung zu 3 nicht irgendwie kompartiblen Modell - für mich kaum vorstellbar

DFB wünscht und steht für mich für Einigkeit und Lebenfreude. Da kann man die Mission WM 2026 schon mal zum Familienausflug nicht nur der Funktionäre sondern auch der Spieler mit der Frau und Kind und Kegel machen. Die Kosten sind bekannt. Es wurde nicht nur ein Charterflieger zu den Besuch der Spiele für den Tross benötigt.

Aus meiner Sicht musste das fasst zwangsläufig sportlich schief gehen.

Aber egal, was kostet die Welt, Eintracht und Sinnlichkeit gepaart mit Lebensfreude so sinn se.
Und alle haben sich ganz lieb.



 
« Letzte Änderung: 12. September 2026, 07:32 von M. Stelzer »

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1763 am: 20. September 2026, 16:47 »
Die Befürworter des Kompassmodells, gerade im Nordosten, gehen ja davon aus, das aus allen 5 Ligen eine gleiche Anzahl von Mannschaften in die neuen vier Staffeln übernommen werden. Das kann natürlich passieren, aber es gibt auch schon andere Gedankenspiele.
Eine Variante wurd auf einem Video auf YT erläutert. Man könnte glauben, daß diese Variante aus dem Südwesten kommt, wenn auch nicht direkt von deren Verband.
In dieser Variante werden mal wieder
- die Anzahl der Vereine
- die Anzahl der Mannschaften
- die Anzahl der Mitglieder
- die Bevölkerungsdichte
in allen derzeiten Regios ins Verhältnis gesetzt und an Hand dessen Teilnehmerplätze festgelegt. Diese Art der Berechnung gab es damals schon als es um die direkten Aufstiegsplätze für Südwest und West ging.
Bei der jetzigen Berechnung ergäbe es folgendes Teilnehmerfeld für die 4 neuen Staffeln:
- Regio Nord      14 Plätze
- Regio NO        13 Plätze
- Regio West     16 Plätze
- Regio SW       23 Plätze
- Regio Bay      14 Plätze
Wichtig bei dieser Festlegung ist, daß dort alle Mannschaften gemeint sind. Also 3. Ligaabsteiger, Regionallisgisten und Aufsteiger aus der Oberliga.
Wenn man sich jetzt die Teilnehmer der Regio NO anschaut, sieht es schon sehr bedenklich aus.
Denn da diese Saison es einen direkten Aufsteiger gibt, kann dieser nächste Saison auch wieder absteigen. Dann könnte der Meister nächste Saison mal wieder in der Aufstiegsrelegation scheitern. Wenn dann die beiden Aufsteiger aus der Oberliga dazukommen, reicht Platz 10 in der Regio gerade mal um in die Vierstafflige Regionalliga einzusteigen. Schon Platz 11 könnte den Abstieg in die Oberliga bedeuten. Das ist dann das Worst Case  Szenario. Im besten Fall reicht Platz 12 für die zukünftige Regio.
Die oben dargestellte Variante kann aus meiner Sicht durchaus Realität werden. Denn damit kann der DFB den Widerstand der Regio SW aufweichen und der DFB kann immer noch sagen, daß sie das Kompassmodell durchgesetzt haben.
Nur mal als eine Bemerkung zur Dekweise des DFB. Der DFB hat für die nächste Saison ja eine zusätzliche 3. Liga in 3 Staffeln für die Frauen geplant. Auch dort wurden die Startplätze der Frauenteams nach ähnlichen Kriterien festgelegt, wie in der obrigen Variante. Dort hat z.B. die Regio Nord 9 Startplätze, die Regio Süd 12 Startplätze und die Regio NO 4 Startplätze. Daran sieht man schon, wie der DFB da so tickt.
Um Missverständnissen vorzubeugen, ich halte von den Varianten selber herzlich wenig. Aber die Gefahr, was so kommen könnte, wollte ich hier mal aufzeigen.
« Letzte Änderung: 20. September 2026, 16:50 von Hanseat »
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1764 am: 21. September 2026, 05:05 »
Ich persönlich meine, die Gruppe um Neuendorf und die Gruppe um Zimmermann werden sich einigen. Beide Modelle benötigen eine 2/3 Mehrheit.
Was liegt näher, dass diese beiden grossen Gruppen es nicht auf eine Kampfabstimmung ankommen lassen.
So wurde auch in unserer Gruppe beim gepflegten Bierchen schon vorm Zwickau - Spiel argumentiert.

Es kommt etwas völlig anderes.
RL bleibt unter Federführung der RV.
Niedrige technische Zulassungsvoraussetztungen.
ggf. hohe wirtschaftliche Zulassungsvoraussetzungen
Der DFB muss die Ausdünnung des Norden und des NO stoppen.
In Summe werden es nicht mal 72 geschweige denn 80 RL Plätze geben.

Zimmermanns Antrag ergäbe eh nur 36 bis 40 Plätze für neue 4. Liga in 2 Staffeln.

In beiden Modell ist der LV Bayern dann außerhalb des Clubs der Fürsten.
Das motzt wohl Dr. Kern richtig an.
Er benötigt zwar nur die einfache Mehrheit für seinen Gegenantrag.
LV Bayern kann jedoch auf wenigsten Unterstützer mit Stimmrecht hoffen, so meine persönliche Ansicht.

Schau mer mal.
Der eine will 4 Staffeln
Der andere nur 2.

Worauf könnten sich der DFB Präsident und sein 1. Vizepräsident und zugleich Präs. des Süddeutschen FV  wohl einigen?

« Letzte Änderung: 21. September 2026, 05:07 von M. Stelzer »

Offline Günni

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1765 am: 21. September 2026, 13:56 »
Die Befürworter des Kompassmodells, gerade im Nordosten, gehen ja davon aus, das aus allen 5 Ligen eine gleiche Anzahl von Mannschaften in die neuen vier Staffeln übernommen werden. Das kann natürlich passieren, aber es gibt auch schon andere Gedankenspiele...
Wenn man sich jetzt die Teilnehmer der Regio NO anschaut, sieht es schon sehr bedenklich aus...
Sehe ich genauso. Für fast noch bedenklicher halte ich den Umstand, dass die Aktivisten unser RLNO-"Topvereine"  augenscheinlich nur nach oben gucken, anders kann ich mir die mit der ganzen Geschichte kolportierte Regelung: "Das Aufstiegsscenario aus den Oberligen wird nicht geändert.", nicht erklären. Denn das hieße, der Nordosten bekäme nur 2 von 16 Aufstiegsplätzen. Damit wäre die weitere Ausdünnung unserer Region auf 4.Liga-Ebene vorprogrammiert. Nicht gut für uns und andere Vereine unserer Kragenweite - also ich hoffe weiter auf 22/5.
« Letzte Änderung: 21. September 2026, 13:59 von Günni »

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1766 am: 21. September 2026, 17:33 »
Beim Kompassmodell soll es 16 Auf- und Absteiger  RL/OL geben. Sollte der NO statt 4 davon wie gehabt nur 2 bekommen, würde über die Jahre die Staffel Ost weitere Gebietsansässige Teams verlieren und die Gebietsfremden Team stetig in der Anzahl zunehmen.  Das Kann so nicht gewollt sein.

Das selbe würde im Norden passieren. Jährlich bisher 2 oder gar 3 Aufsteiger. Davon ist der Meister der OL Niedersachsen direkt gesetzt.  Den oder die übrigen Aufsteiger spielen die Meister OL Bremen, Hamburg, Schl. Holstein und der 2. OL Niedersachsen aus.

Die Gebietsansässigen OL müssten um das Gleichgewicht zu halten, wie folgt Aufsteiger stellen

Nord   4
NO     4
West    3
Südwest 1
Süd mit Bayern 4

Ansonsten wird es wieder zur Ausdünnung eines Gebietes über die Jahre kommen.

Siehe dazu 3. Liga   NO 1 Teilnehmer,  Nord 2 und nur weil 1860 Zwangsabsteiger war.

Im Modell mit 2 Staffeln 4. Liga gäbe es natürlich andere Anzahl der Auf- und Absteiger  RL/OL.


Wie ich das sehe folgt ein DFB Bundestag zumeist ganz rationalen Überlegungen.

Ich bin auf die Anträge gespannt. Vorher ist doch sehr viel im Nebel der Geschichte.

Der DFB bemüht sich um Transparenz und dokumentiert den Ablauf ganz gut nachvollziehbar.

https://www.dfb.de/ueber-uns/der-dfb/bundestag
« Letzte Änderung: 22. September 2026, 07:44 von M. Stelzer »

Offline Günni

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1767 am: 22. September 2026, 09:38 »
... wie folgt Aufsteiger stellen
Nord   4
NO     4
West    3
Südwest 1
Süd mit Bayern 4....
Das ist völlig illusorisch, die DFB-Lobby wird dem NOFV (und auch dem NFV) niemals mehr Aufstiegsplätze als dem WDFV bzw. genausoviel wie dem SFV (incl. Bayern) geben. Bei Kompassmodell mit 16 Auf- Absteigern kann Nordosten schon froh sein, wenn man 3 Aufsteiger bekommen würde.

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1768 am: 22. September 2026, 18:07 »
Aber jede andere Verteilung der Aufsteiger führt dazu, dass es über kurz oder lang sehr dünn würde auch im Norden und Osten einer RL in 4 Staffel (Kompassmodell)

Die aktuelle Verteilung der Aufsteiger aus 5. Klasse ist;

Bayern 2
Süd      2
Südwest 1
Nord  1
NO     2
West   3

über Aufstiegsrunde Süd/SW 1
über Aufstiegsrunde Nord 1 oder 2 je nach Situation
über Aufstiegsrunde West  1

sind 14 oder 15 je nach Situation im Norden


Wenn es so käme, dass Süd (mit Bayern) wieder 4 + 1? hätte, dann würde über kurz oder lang die 4. Spielklasse, ähnlich der 3. Liga vom Süden dominiert.
Der Westen könnte sich mit 4 in Quantität wohl halten.

Das kann auch ein DFB Vorstand so nicht wollen, dass riesige weisse Flecken auf der Karte, nicht nur wie jetzt schon in 3. Liga dann auch noch in RL,  entstehen.

Schau mer mal.
« Letzte Änderung: 22. September 2026, 18:15 von M. Stelzer »

Offline Meinereiner

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1769 am: 23. September 2026, 13:37 »
Das sind alles solche Sachen, warum ich es nicht verstehen konnte, dass wir als Verein diese Initiative unterstützen.  Man gibt hier den Verhandlungsauftrag an die Verbände und hat überhaupt keinen Einfluss auf das Ergebnis. Irgendwann wird etwas entschieden und alle Vereine (außer der Aufsteiger) werden davon Nachteile haben. Zumindest hätte man hier mal eine Mitgliederbefragung machen können, wie sich der Verein positionieren soll. Es ist doch klar, dass es zu Nachteilen kommt, wenn staffeln zusammengelegt werden.
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