Autor Thema: Regionalliga (4. Liga)  (Gelesen 676216 mal)

Offline RH00

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1755 am: 08. September 2026, 17:21 »
Was sollen die Farben und warum DOS-Mode?  :p050

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1756 am: 08. September 2026, 17:50 »
Laut Blatt mit 4 Buchstaben wurde vom Kaiser vorgeschlagen;

jeder der 5 alten Staffeln stellt je 12 Teilnehmer aus dem Bestand

dazu die 4 Absteiger aus 3. Liga

und 16 Aufsteiger aus der 5. Spielklasse    = 80

Bisher gibt es 15 feste Aufsteiger in RL. Sollte Bestandsschutz gelten, geht es nur noch um den 16. Aufsteiger

Ein Thema könnten die bisher 2 Religationsspiele in Bayern sein.  15. und 16. RL Bayern jeweils 2. Platzierten Bayernliga Nord und Süd
Ich bin sicher BFV Präs. Dr. Christoph Kern wird sicherlich mit geballter Unterstützung des RV Süd (Ronny Zimmermann) da sicherlich heute noch einen Vorschlag haben.

Naja und RV Südwest (Thomas Bergmann) will sicherlich von den 15 bisherigen Aufsteigern, einen für sich garantiert haben.

Naja und LV Niedersachsen will sicherlich auch einen Aufsteiger, wie bisher, garantiert haben.

Dann kommt das Thema der bisherigen Aufstiegsrunden im Norden (2 Aufsteiger) und Süd/Südwest (1 Aufsteiger).
Das sind aus meiner Sicht alles Bestandsaufsteiger im Rahmen der bisherigen 15 Aufsteiger.


Wenn das kleingedruckte für alle Fürsten passt, wird es an der Verteilung der Aufsteiger nicht mehr scheitern, meine ich.

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1757 am: 08. September 2026, 20:27 »
Nach dieser Rechnung wäre man wieder bei 20 Teams je Staffel. Dies wurde vor der Befragung der Vereine doch schon mal abgelehnt, weil zu viele Spiele und kein Flutlichtzwang in anderen Regios. Jetzt soll es doch wieder funktionieren, daß ist schon etwas merkwürdig.
Wenn dann 12 Teams aus den jetzigen Staffeln in der neuen Regio verbleiben, bedeutet es ja, daß Platz 13 bis 18 in die Oberligen absteigen. Der Oberligaerste aber aufsteigen kann. Das hat mit sportlicher Fairness aber auch so garnichts zu tun.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1758 am: 08. September 2026, 21:13 »
Jetzt diskutieren die Präsidenten der RV und LV laut dem Blatt mit 4 Buchstaben den Vorschlag des DFB;

4 Staffeln

1. Regel  max. 7  2. Mannschaften je Staffel

2. Gebietsfremde Zuordnungen, ja diese wird es zwingend geben, obliegen dem zentralen Liga - Träger
Wirtschaftliche Gesichtspunkte sind dabei zu unbedingt zu berücksichtigen!

Vorschlag des DFB:

Staffel Ost
-  5 neue Bundesländer + Berlin   =  12 Teams und wohl 2 Aufsteiger ?
- ggf. Absteiger aus 3. Liga aus o.g. Gebiet  (nicht vorhersehbar)
- Gebietsfremde Auffüllung auf 20 Teams der Staffel Ost möglich aus;

Nordbayern
Nord & Osthessen
südliches Niedersachsen

Die Staffel Ost würde Aufnahmegebiet, dass heißt alle Teams des NOFV sind in einer Staffel vereint



Weiter wurde vorgeschlagen;
Je Staffel 4 feste Absteiger in 5. Spielklasse, völlig unabhängig wer aus 3 Liga absteigt.
Dies war bisher nicht so. Die Anzahl der Absteiger verändert sich, je nach Anzahl Ab- und ggf. Nichtaufsteiger (3. Liga)


Schau mer mal, ob dies bis morgen früh alle Fürsten unterschreiben.

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Möglich wäre nunmehr wohl auch wieder ein Modell mit nur 72 Teams.   (18 x 4)  ggf. auch erst in 2. Saison nach der Einführung.
Da gilt es wohl doch das für und wider der Spielbarkeit mit verschiedenen Zulassungskriterien noch abzuwägen.

Der baldige Morgen wird es an den Tag bringen.

Ich vertraue, da auf den Kicker am Donnerstag, so es in nächsten Stunden eine finale Einigung der bisher widerstreitenden Parteien gibt,
welche die erforderliche 2/3 Mehrheit am Stimmen auf dem DFB Bundestag für die entsprechende Neufassung diverser Ordnungen in Aussicht stellen könnte.

Daher halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass sich RV Süd und RV Südwest mit seinen LV bei diesem komplexen Thema durchsetzt.

Zu einem tragfähigen Kompromiss gehört nun mal, der Gegenseite in Einzelfragen auch die Hand zu reichen.

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Aussage im heutigen Tagesspiegel

DFB Präsident Neuendorf wolle bei der nächsten Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes an diesem Freitag einen Antrag vorlegen, um Generalsekretär Holger Blask mit der Einberufung eines Bundestags noch in diesem Jahr zu beauftragen.

Ich meine, so langsam wird auf die Zielgerade eingebogen;
Was immer da nun im Detail per Antrag des DFB Vorstandes zur Abstimmung gebracht werden soll. Es erfordert entsprechende Mehrheiten auf DFB Bundestag.

Noch weis außer den Fürsten und dem Kaiser kein Aussenstehender wirklich, wie gestern und vorgestern die Position zu den einzelnen Themen ist und was mit welcher Mehrheit favorisiert wurde.

Aber selbst wenn, der DFB Vorstand ist selbst Antragsberechtigt und wird letztlich seine eigene Ansicht zu Papier bringen.


« Letzte Änderung: 09. September 2026, 10:40 von M. Stelzer »

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1759 am: 10. September 2026, 19:15 »
Im heutigen Kicker kein Wort zur Regionalligareform.
Warum ist das so?

Ich meine, es lief wohl doch nicht so gut für den Kaiser.

Was dringt trotzdem zum Blatt mit 4 Buchstaben - hier online Beitrag von Patrick Franz durch.

Der Antrag des DFB Präsidenten, für welchen er so meine ich wohl der guten Ordnung halber, am Freitag noch eine Mehrheit im DFB Vorstand benötigt, beinhaltet im Wesentlichen die Einführung des Kompassmodells unter zentraler Trägerschaft, vorerst mit 80 Teams, später nur noch 72.
Dazu ist eine 2/3 Mehrheit auf dem DFB Bundestag nötig.

Daraufhin wurde von den zahlreichen Gegenspielern zur Meinung des DFB Präsidenten schon mal vorab 2 Gegenanträgen für den DFB Bundestag angekündigt.  Dies ist zulässig.   Auf Antrag folgt Gegenantrag.

A) wohl BFV - Aufstockung der 3. Liga auf 22 bei 5 Auf- und Absteigern zur RL  -  hier genügt einfache Mehrheit

B) wohl SFV - Einführung einer 2 gleisigen 4. Liga -  2/3 Mehrheit erforderlich


Weiteres ist dem Blatt online nicht zu entnehmen.


Ich meine, dass Thema ist nun völlig offen. Kampfabstimmungen sind unvermeidlich.

Die erste steht, meiner Ansicht nach, bereits am Freitag im DFB Vorstand an.
Und auch dort haben Vertreter der Gegenanträge Sitz und Stimme.

Ich meine, es geht um die alte Gretchenfrage, wer Koch und wer lediglich Kellner im Hause ist.

Das entscheidende Finale folgt auf einem DFB - Sonderbundestag, oder dieser fällt doch aus Gründen des inneren Verbandsfriedens aus.
Die Entscheider haben da, so meine ich, nun vorerst bis Freitag Zeit dies zu überdenken.

« Letzte Änderung: 10. September 2026, 19:22 von M. Stelzer »

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1760 am: 10. September 2026, 21:20 »
Der DFB ist auch einfach zu naiv oder aber größenwahnsinnig in das Thema eingestiegen. Auch das jetzt zeitlich so eng zu takten ist nicht zielführend. Außerdem ist der DFB von vornherein gleich mit der Aussage in die Gespräche gezogen, daß an der 3. Liga nichts geändert wird und damit stösst man die Gesprächspartner schon mal vor den Kopf. Denn ich kann nicht von anderen Kompromissbereitschaft erwarten, wenn ich selber dazu nicht bereit bin. Dabei hat der DFB mit der eingleisigen 3. Liga ja erst erheblich zu der jetzigen Situation beigetragen und sie wissen ja selber, daß die eingleisige 3. Liga das eigentliche Problem ist. Deshalb wollen sie ja jetzt bei den den Frauen eine dreigleisige 3. Liga installieren. Die Erkenntnis beim DFB ist als schon da. Nur trauen sie sich nicht sich mit den Profivereinen anzulegen.
Das wird aber mit den Regioverbänden nicht einfacher, was schon seit Monaten mehr als deutlich geworden ist. Da werden finanziellen Zugeständnisse an einzelne Akteure auch nicht helfen, zumal der DFB finanziell ja auch nicht auf Rosen gebettet ist.
Wahrscheinlich wird es dann doch auf Kampfabstimmungen über verschiedene Vorschläge hinauslaufen.
Zumindestens bleibt es weiter spannend.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1761 am: 10. September 2026, 22:46 »
Es soll jedoch auch zu einer sehr umfangreichen Debatte der Gegenparteien über den richtigen Weg gekommen sein, so der besagte Bericht. Beispielhaft stehen die Sportfreunde Kern (BFV) und Zimmermann (SFV) in der Bütt. Aus meiner unmassgeblichem Sicht, da vorn fern gesehen, eine süddeutsche Provinzposse mit Potenzial hin zum persönlichen oder war es doch mehr.

Diese hätte sehr viel Zeit beansprucht, bis beschlossen würden sei, dass nur noch Diskussionen auf der Sachebene zugelassen werden. Mehr sagt der Verfasser des online Artikel dazu nicht.
Dann war wohl die Luft raus.

Mir stellt sich die Frage als unbedarfter Bleistift und ich kann auch völlig daneben liegen, wer führt die Gegenpartei an;

Zimmermann - Präsident SFV
Dr. Kern         - Präsident BFV und Vorstandsmitglied SFV

Der Sitz des SFV ist übrigens München.    Haus des Fussballs Brienner Str. 50
Der Sitz des BFV ist natürlich München.    wen wundert es Haus des Fussballs Brienner Str. 50

Warum gehen die beiden Kunden nicht einfach Montags gemeinsam Kaffee oder doch auf 1,  2 oder noch mehr Maß ins Separee im Hofbräuhaus sozusagen als Arbeitsgespräch einen trinken und natürlich Schweinshaxe mit allem drum und dran auf Tisch
und klären die Themen unter sich.

Nein weil die es drauf haben, die ziehen, so lese ich zwischen den Zeilen der Bild einen wohl stundenlange Disput im Kreise der Fürsten über den rechten Weg des Fussballs ab.
Luther vorm Reichstag in Worms anno damals wäre viel kürzer gewesen.


Ich sage, die beiden Kunden sind ausgebuffter, als der ganze Frankfurter Stadel in der Otto Fleck Schneisse in Gänze.

Am Freitag hat Ronny Zimmer als 1. Vizepräsident des DFB Stimmrecht.

Dr. Kern hingegen ist nicht im Vorstand des DFB, wohl aber hat er das maßgebliche Stimm- und Antragsrecht des BFV als dessen Präsident im DFB Bundestag inne.

Ich meine mit den Worten von Uli Hoeness, "Das wars noch nicht. - Da kommt noch was."


 
 

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1762 am: 12. September 2026, 07:26 »
Der ausserordentliche DFB- Bundestag soll am 18. Dezember 2026 stattfinden.

Mehr wurde dazu bisher nicht bekannt.

Bei o.a. Antragssituation bin ich mir fast sicher, der Kaiser und die 5 Kurfürsten (Präsidenten der 5 Regionalverbände) gehen noch mal in sich;


allgemein akzeptabel wäre doch Modell der Saison 1994/5   in der Auslegung 4 RL-Staffeln mit 4 Meistern = Aufsteiger und Trägerschaft der 4 federführenden RV,
(Die juristische Regelung damals war etwas anders. Nord und NO sind eine Liga mit 2 Staffeln und in dieser Saison 2 Aufsteigern)

Feste Gebietsgrenzen
Südwest (Saarland/ Rheinland-Platz) müsste zu RL West wechseln und gut
RL Bayern wird liquidiert und geht in gemeinsamen RL Süd auf.

weiterhin akzeptabel wäre Modell der Saison 2000/1

Eine Staffel Süd und eine Staffel Nord unter gemeinsamer Regie der 5 RV mit Federführuung bei RV Nord und Süd, wenn ich mich recht entsinne.
Die Grenze (Süd & Südwest / West, Nord und NO) war nicht fest.
Erfurt, Jena und Sportfreunde Siegen spielten 2000/1 in der Südstaffel.

Darauf liefe ja der 2. Gegen - Antrag Einführung einer 4. Liga in 2 Staffel nur diesmal unter zentraler Trägerschaft in etwa hinaus.


Ansonsten droht Kampfabstimmung zu 3 nicht irgendwie kompartiblen Modell - für mich kaum vorstellbar

DFB wünscht und steht für mich für Einigkeit und Lebenfreude. Da kann man die Mission WM 2026 schon mal zum Familienausflug nicht nur der Funktionäre sondern auch der Spieler mit der Frau und Kind und Kegel machen. Die Kosten sind bekannt. Es wurde nicht nur ein Charterflieger zu den Besuch der Spiele für den Tross benötigt.

Aus meiner Sicht musste das fasst zwangsläufig sportlich schief gehen.

Aber egal, was kostet die Welt, Eintracht und Sinnlichkeit gepaart mit Lebensfreude so sinn se.
Und alle haben sich ganz lieb.



 
« Letzte Änderung: 12. September 2026, 07:32 von M. Stelzer »