Die Zeiten haben sich geändert, manche Probleme aber blieben. Wurden vor 1989 die besten Spieler der BSG zum SED-Leistungszentrum *** "delegiert", nicht selten gegen ihren Willen und der Maßgabe, bei Verweigerung "gar nicht mehr Fußball zu spielen", so ist es heute der Ruf des Geldes, der die schmerzlichen Lücken reißt.
Allerdings mit dem Unterschied, daß man dennoch weiter bei Chemie spielen könnte, wenn, ja wenn...
Die letzte Saison hat gezeigt, daß es nicht ausreicht, gute junge Spieler mit Entwicklungsmöglichkeiten zu haben. Es braucht eben auch sehr gute, die sogenannten Unterschiedsspieler. Und da fallen mir nun mal die Namen von Lihsek und Ratifo ein. Und ja, auch ein Kay Seidemann. Hoffentlich kann nun wenigsten letzterer gehalten werden. Und vielleicht kommen ja noch eins, zwei hinzu...