Autor Thema: "ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS  (Gelesen 79014 mal)

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Antw:"ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS
« Antwort #285 am: 14. März 2018, 15:35 »
Man darf auch daran erinnern , dass die Lokis bis 2016 auch eine Zuschauerbegrenzung auf 4999 hatten , die dann auf 6900 und im Sommer 2017 auf aktuell 10.700 erhöht wurde - im wesentlichen waren das dort Ausbesserungen auf den Rängen mit Wellenbrechern, die zu einer Erhöhung der Kapazität führten. Zu Dingen wie Polizeileitstelle/Videoüberwachung, Sanitätsräumen, ausreichenden Toilettenanlagen, die für so eine Erhöhung auch vorgehalten werden müssen, kann ich nichts sagen - immerhin haben sie in jedem Fall Zugangswege für Fahrzeuge in den Innenraum, wie man beim letzten Derby  beobachten durfte  :ren

Aktuell wäre es natürlich gut, wenn die Tribüne bald wieder nutzbar gemacht werden kann - nach Möglichkeit noch im Laufe der Restsaison! Und hoffentlich auch wieder mit voller Platzkapazität.

Die Frage der Stadionkapazität für den AKS würde ggf. bei einem Sieg im Sachsen-Pokal und der im August anschließenden ersten DfB-Pokalrunde noch mal besonders virulent. 

10.000 inkl.2000 Sitzplätze (davon mindestens 1/3 überdacht = 667) sind übrigens die magische Grenze für die Zulassung für die 3. Liga. Flutlicht mit 800 Lux ist auch notwendig, Blocktrennung sowie ab dem zweiten Spieljahr eine Rasenheizung, die ca 1,5 Mill kostet. Nicht unerheblich sind auch die Anforderungen an die Medienlogistik, das umfasst u.a. eine separate Parkfläche von 600m2, einen separaten Medienarbeitsraum mit 5 Arbeitsplätzen, Mixed Zone für 40 Leute sowie eine Pressetribüne mit ca. 15 Arbeitsplätzen.  Dafür gibt es aktuell auch per annum ca 785.000 EUR TV-Gelder (ab Saison 2018/19 ca 1,2 Mill je Verein).
Zukunftsmusik  :str3
« Letzte Änderung: 14. März 2018, 17:13 von Zebra »

Offline J.Meurer ✝

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Antw:"ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS
« Antwort #286 am: 15. März 2018, 13:11 »
Eine Zulassung für Liga 3 ist nicht relevant und die ganze Diskussion einfach nicht notwendig im Moment. Auf absehbare Zeit sind die Prioritäten doch ganz andere. Es geht doch darum, dass sich der Verein erst mal konsolidiert und entsprechend aufstellt. Da geht's um Klassenerhalt und darum, dass der AKS nicht auseinander fällt. Das ist alles mühsam genug, wie ich finde. Man kann ausbauen wie man will: Deshalb kommen noch nicht mehr Zuschauer. Das alles geht nur Schritt für Schritt..... oder mit Investor und wer den will, der hat nichts aus der Vergangenheit gelernt. Ich wäre schon froh, wenn in der nahen Zukunft der Rasen in Ordnung gebracht und die Sanitärsituation verbessert wird. Tribüne geht voran und an anderen Stellen tut sich auch einiges. Wer mehr will, muss auch sagen, wo das Geld dafür herkommen soll. Ich weiß es jedenfalls nicht und bin für einen eher vorsichtigen Weg.

Wer sich mit offenen Augen durch den AKS bewegt, dem müssen ganz andere Prioritäten auffallen: Keine Gnade mehr mit den Verursachern und keine Diplomatie den Leuten gegenüber, die im Rathaus sitzend der Zerstörung einer Soortstätte jahrzehntelang bewusst zugesehen haben. Und weiter machen, Schritt für Schritt und das was wir können. Es wird nicht anders gehen; es sei denn, der Euro-Jackpot wird doch noch durch einen verrückten Chemiker geknackt.

Und was den DFB-Pokal betrifft: Da die 1. Hauptrunde gg. die Besatzer stattfinden, das Gästekartenkontingent auf Vereinsmitglieder (also ca. 10) begrenzt und somit der Gästeblock ausreichen wird, muss auch die Kapazität nicht erweitert werden. Für die Penner reicht das allemal.
 :ren
« Letzte Änderung: 15. März 2018, 13:15 von J.Meurer »
Wenn der Letzte merkt, dass die Erde keine Scheibe, RB kein Verein und die Stadt Leipzig keine Sportstadt ist, dann könnte alles irgendwann noch einmal gut werden.

Wenn von den Dummen und der Journallie aus Fans Ultras gemacht werden, dann wollen wir auch welche sein: NUR DIE BSG! NIEMAND WIE WIR!

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« Antwort #287 am: 15. März 2018, 14:10 »
Natürlich geht es derzeit nicht um die Frage von Liga 3 und natürlich sind derzeit und aktuell die Prioritäten die Frage des Nichtabstiegs sowie die langfristige Verbesserung der Infrastruktur des AKS fokussiert. Dennoch sind ja schon einige langfristige Projekte in Arbeit, z.B. das Flutlicht, und in so einen Zusammenhang stelle ich auch meine Überlegung einer langfristigen Perspektive,  beispielsweise  auch die Frage der notwendigen  Luxzahl und Platzierung der Masten im Kontext höherer Ligen und Stadionentwicklung. Nicht mehr , nicht weniger und einfach ganz sachlich als Hinweis gemeint.

Die Frage des Zuschauerzuspruchs ist sicher zuvorderst auch eine Frage des sportlichen Erfolgs, aber nicht nur....wenn ein Familienblock als erster der Stadt  im AKS entsteht und das noch als Fanprojekt ist das auch ein Mittel Zuschauer zu binden und zu gewinnen, ebenso auch die Frage der Sanitäreinrichtungen ...und da hat und wird sich einiges noch  entwickeln. Ich denke aber , dass eine Position der "Gnadenlosigkeit" gegenüber Stadtverwaltung/-politik nicht unbedingt zielführend ist. Warum diese aus der Verantwortung nehmen, schliesslich sind sie doch Besitzer des AKS  und es geht doch wohl auch darum über solche Institutionen Fördermittel einzuwerben, sei es für Flutlicht, Rasen oder Sanitäranlagen.

Um mal auf ein aktuelles Beispiel aus dem Westen, genauer Krefeld, zu verweisen, wo der KFC Uerdingen aktuell in der Regionalliga West um den Aufstieg mitspielt. Das städtische Grotenburg Stadion ist seit Jahrzehnten marode  und es bedurfte Investitionen , damit es tauglich für den aktuellen Ligabetrieb und langfristig auch für Liga 3 gemacht wird. Das ging aber nur über sportlichen Erfolg des Clubs sowie öffentlichen Druck - deswegen halte ich auch offensive Öffentlichkeitsarbeit  im Kontext des AKS für wichtig und sinnvoll, damit sich die Stadt eben nicht aus der Verantwortung ziehen kann

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/sport/kfc-uerdingen-eigentum-verpflichtet-aid-1.7449699

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/ueberwaeltigende-mehrheit-fuer-sanierung-der-grotenburg-aid-1.7457133
« Letzte Änderung: 15. März 2018, 14:34 von Zebra »

Offline Hanseat

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Antw:"ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS
« Antwort #288 am: 15. März 2018, 19:29 »
Aus meiner Sicht muss man beide Positionen zwingend verbinden. Bedeutet, das wir momentan natürlich nur Stück für Stück den AKS aufpolieren können ( je nach Finanzlage).
Aber wer hindert uns daran einen 10- 20 Jahre Perspektivplan für den AKS erstmal zu diskutieren?
Hat denn jemand vor 3 Jahren geglaubt, daß wir heute in der Regio spielen und uns um Flutlicht Gedanken machen müssen?
Grundlegend stellt sich natürlich die Frage: Wo wollen und könnten wir in 10 - 20 Jahren stehen? Wenn man dann überlegt wie lange eine umfangreiche Verbesserung (Überdachungen, oder Anforderungen für einen Drittligabetrieb z.B. Rasenheizung) dauern, ist es eigentlich notwendig sich heute Gedanken darüber zu machen.
Sicherlich sind das noch Gedankenspiele, aber je eher man damit beginnt umso vernünftiger wird das auch werden. Dies bedeutet ja nicht, das wir sofort einen Finanzierungsplan aufstellen und eine Machbarkeitsstudie auslösen müssen. Aber man sollte sich Gedanken machen und gerne auch Diskussionen bei den Mitgliedern fördern. Denn es gibt sicherlich viele die, die unterschiedlichsten Meinungen und Visionen dazu haben.
Dies hängt natürlich viel von der sportlichen Entwicklungen unsere Ersten ab.
Am schlimmsten wäre doch, wir würden in 12 Jahren in die 3. Liga aufsteigen können und unser AKS sieht immer noch ähnlich aus wie heute und in Planung ist auch noch nichts.
Was die Verhandlungen mit dem Eigentümer des AKS (Stadt) betrifft muß man aus meiner Sicht mehr Druck aufbauen. Am besten in jedem Interview von jedem Verantwortlichen (Trainer bis Vorstand) immer auf den Zustand des AKS und die Verantwortung der Stadt hinweisen. Denn so ruhig wie es jetzt läuft, hat doch kein Stadtverantwortlicher überhaupt Handlungsbedarf.

Offline Cortex

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« Antwort #289 am: 15. März 2018, 20:34 »
Der aktuelle Stand dazu wird die Vereinsmitteilung vom Dezember 2017 sein:

Zitat
Zukunftsperspektive „Leistungszentrum AKS 2030“

• substanzieller Konzept-Vorschlag des Vorstandes für langfristige Entwicklung von Verein und Alfred-Kunze-Sportpark, der die Fußball-DNA des Vereins ebenso berücksichtigt wie die Bedürfnisse von Stadt und Sportverbänden
• angestrebt wird eine Außerordentliche Mitgliederversammlung zum Thema mit umfangreicher Vorab-Information und Gelegenheit zur Diskussion für alle Vereinsmitglieder
• Konzeptinhalt: Entwicklung eines Sportgeländes mit div. Rasen- und Kunstrasenplätzen sowie der zugehörigen Infrastruktur für optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen in allen Altersklassen
• Planungsphasen: 1-3 Jahre: Tribüne, Neubau Rasenplatz und Kunstrasenplatz; 3-5 Jahre: Flutlichtanlage, Toiletten- und Versorgungstrakt Hauptstadion; 5-10 Jahre: Neubau Vereinsgebäude und Jugend-Sozialtrakt; 10-22 Jahre: Innenausbau Tribüne als Sozialtrakt, Neubau Spielertunnel, Fertigstellung weitere Plätze
Habe aber noch nichts davon gehört, wann der zweite Punkt geplant ist.. dieses Jahr?

Offline Hanseat

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Antw:"ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS
« Antwort #290 am: 16. März 2018, 21:05 »
Ja die Ankündigung habe ich auch gelesen. Allerdings ist dort von unserem Hauptstadion nicht ausreichend die Rede. Was ist mit dem Norddamm, den Gästebereich oder der Dammsitzseite angedacht???
Außerdem über einen fixen Vorschlag zu diskutieren hilft ja nicht wirklich. Wenn eine richtige Diskussion gewünscht wird, dann muß es auch Alternativpläne geben.
Was die anderen Plätze, einschließlich Kunstrasenplatz betrifft ist das ja durchaus schlüssig.

Online chemiefetzt

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Antw:"ALFREDs ENKEL" = WIR SANIEREN DEN AKS
« Antwort #291 am: 29. März 2018, 13:32 »
Wie ist denn der aktuelle Stand der Sanierung der Tribüne?
Vor 3 Wochen gg. Meuselwitz sah das ja schon recht fertig aus, ist sie denn am Wochenende gar schon wieder geöffnet?
« Letzte Änderung: 29. März 2018, 13:39 von chemiefetzt »

Offline egon

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« Antwort #292 am: 29. März 2018, 13:43 »
Also im Online-Vorverkauf gibt es keine Tribünenkarten. Ich denke mal, die Tribüne ist noch gesperrt.
Oder ausverkauft  :D :D
 :doppel :doppel :doppel :doppel :doppel :doppel :doppel

Online chemiefetzt

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« Antwort #293 am: 29. März 2018, 13:55 »
Schade, bei dem angekündigten Wetter für Samstag wäre ein Tribünenplatz nicht die schlechteste Wahl gewesen.
Dürfen dann eigentlich nach Fertigstellung wieder die vollen 927 Leute auf die Tribüne?

Edith sagt: Ja, dürfen sie!
« Letzte Änderung: 29. März 2018, 14:33 von chemiefetzt »

Offline Uller

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« Antwort #294 am: 11. April 2018, 19:45 »
AKS | Flutlicht-Spenden knacken 50.000-Euro-Grenze

Wieder einen Schritt näher ist die BSG Chemie dem großen Ziel "Flutlicht für Leutzsch" gekommen. Die Fan-Initiative kann jetzt einen Spendenstand von über 50.000 Euro vermelden.

https://bit.ly/2JE7Xac

Offline J.Meurer ✝

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« Antwort #295 am: 11. April 2018, 20:25 »
Den Rest zahlt Jena, denn die  haben uns unsere Masten einst geklaut!
 :ren
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« Antwort #296 am: 12. April 2018, 14:05 »
Wie auf der Vereinsseite heute zu lesen, haben die Spenden fürs Flutlicht im AKS derzeit die 50.000 Euro Marke überschritten. Seit Dezember sind offenbar 14.000 Euro gesammelt worden. Das alles ist mehr als beachtlich, was da innerhalb eines knappen Jahres durch Verein, Mitglieder und vor allem Fans auf die Beine gestellt wurde. Und es ist mit recht etwas, worauf die Beteiligten stolz sein können und dürfen.

Und natürlich werden weiter bei Heimspielen fleißig Pfandbecher für den guten Zweck gesammelt, wird es 1 oder 2 Benefizspiele pro Jahr für die Kampagne geben und auch der Förderverein 64 wird womöglich analog zu dessen Engagement für die Tribünensanierung einen Betrag zum Flutlicht leisten.

Allerdings – und die Frage muss erlaubt sein – reicht das!  Immerhin: wir sprechen hier von einem Investitionsvolumen von bis zu 500.000 EUR! Gehen die Sammlungsaktivitäten im bisherigen Tempo weiter braucht es also ggf.  8-10 Jahre bis die Lampen in Leutzsch angehen. Und in der Zwischenzeit werden die übrigen Teile des Stadions ja auch nicht besser, besteht in vielen weiteren Bereichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf.  Woher soll dafür das Geld kommen, wenn schon die vorhandenen Kapazitäten für die mit viel Herzblut und Engagement eingebrachten Aktivtäten fürs Flutlicht weitgehend ausgelastet sind?

Wohlgemerkt: das bisher gezeigte Engagement ist großartig und in der deutschen Vereinslandschaft fast einmalig. Dennoch: will man bzw. kann man die zu leistenden Aufgaben komplett aus eigener Kraft und den vorhanden Ressourcen (Geld,  Manpower) stemmen?

Ich stelle das einfach mal als offene Frage hier in den Raum. Vielleicht gibt es hier ja auch ein paar kreative Ideen /Konzepte, wie man die anstehenden Aufgaben (Flutlicht ist ja nur eine der vielen offenen Baustellen) mit etwas mehr Dynamik unterfüttern kann.

Ich werde dazu auch ein/zwei Skizzen in einem gesonderten Post beitragen

Offline egon

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« Antwort #297 am: 12. April 2018, 14:40 »

Ich stelle das einfach mal als offene Frage hier in den Raum. Vielleicht gibt es hier ja auch ein paar kreative Ideen /Konzepte, wie man die anstehenden Aufgaben (Flutlicht ist ja nur eine der vielen offenen Baustellen) mit etwas mehr Dynamik unterfüttern kann.

Mein Vorschlag: Jeder Zuschauer trinkt einfach 2 Getränkepro Heimspiel mehr. Das ergibt pro Saison ca. 50.000 Euro zusätzlichen Becherpfand. Dann geht nach deiner Rechnung das Licht 2-3 Jahre früher an.  :bier: :bier: :bier: :bier:

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« Antwort #298 am: 12. April 2018, 15:00 »
„Tu  Gutes  und rede darüber“

so in etwa würde ich meinen Ansatz beschreiben, mit dem man ggf. Aktionen wie Flutlicht und AKS-Sanierung unterstützen könnte. Mit dem Pokalendspiel im Mai soll ja auch die die in Eigenleistung sanierte historische Holztribüne wieder in Betrieb genommen werden.  Das die Tribüne wie auch der Familienblock in einem städtischen Stadion in Eigenleistung saniert wurde, ist für mich der Schlüssel.  Es sollte m.E. mehr und offensiver nach außen kommuniziert werden, dass dies in Eigenleistung geschieht. Es muss deutlich werden, dass ein eklatantes Missverhältnis darin besteht, dass in einem kommunalen Stadion die anstehenden Aufgaben ausschließlich  vom Verein und Fans bewältigt werden.
Tenor: Wir als Verein, Mitglieder, Fans tun was wir können – aber wir können nicht alles. Und daher brauchen wir auch öffentliche Mittel (Land, Kommune)

Und weil sich die öffentliche Hand bis dato zurückhaltend gezeigt hat, muss über Medienarbeit Druck aufgebaut werden, dass sie ihrer Verpflichtung zur Sanierung einer städtischen Sportanlage künftig besser nachkommt.

Das Landespokalendspiel im Mai bietet dazu eine gute Möglichkeit. Das Stadion ist ausverkauft, es wird deutschlandweit darüber via TV berichtet. Es werden zahlreiche Journalisten  sich anmelden. Zusätzlich sollte der Verein natürlich selbst noch weitere überregional tätige Medienvertreter akquirieren (z.B. 11 Freunde, Kicker, Feuilleton, Leute wie Christoph Biermann), die natürlich auch damit gelockt werden, dass nicht nur ein Landespokal ausgespielt wird, sondern sich auch ein „Graswurzelverein“ programmatisch vorstellt und seine Eigenleistungen, aber auch seine Probleme und Nöte (Flutlicht) aufzeigt.

Und natürlich wäre es für mich auch logisch neben den eigenen Sponsoren und anwesenden Sportfunktionären, die schon wegen der Durchführungregularien des Pokals in größerer Zahl vor Ort sein werden, auch  - Jan möge mir dies nachsehen - politische und wirtschaftliche Entscheidungsträger aus Stadt und Land einzuladen. Beispielsweise Leute aus dem Marketingbereich des lokalen Stromanbieters wären doch bei einem Thema wie Flutlicht sicher nicht verkehrt. Von daher gilt: einfach mal Gedanken machen, welche Unternehmen ich ansprechen und einladen möchte - wichtig ist doch erstmal Lobbyarbeit betreiben und einen Fuss in die Tür kriegen.

Für mich bietet das Landespokalendspiel  nicht nur die Option sich für den  DFB Pokal zu qualifizieren, sondern als Synergie auch die Flutlichtkampagne in der öffentlichen Wahrnehmung, durch Lobbyarbeit als auch konkret monetär am Spieltag selbst zu unterstützen 

Und weil grau bekanntlich alle Theorie ist, gleich noch ein paar konkrete Vorschläge zur Umsetzung

-   Stadionheft: Hinweise und Fotos zur Flutlichtkampagne und zu den übrigen bereits in Selbsthilfe organisierten Projekte wie Familienblock, Sanierung der Tribüne
-   Infoflyer: Verteilen von Infoflyern beim Einlass mit Hinweis auf Aktionen am Spieltag
-    T-Shirt mit Logoaufdruck (4 Masten-Motiv), Präsentation /Verkauf an einem eigenen Tisch/Stand auf dem Stadiongelände, dort auch Infomaterial zum Sanierungskonzezt
         AKS zur Mitnahme auslegen
-   Ansagen über Stadionsprecher (ggf. weiß man bis dahin auch schon den Termin für eines der Benefizpiele gegen 1860 /Fortuna, den man dann dort erstmals   
        öffentlichkeitswirksam verkünden könnte
-   Werbeflächen fürs Flutlicht: z.B. die derzeit mit dem Freiberger Logo versehenen Flächen am Tribünendach mit einer weißen Plane abdecken, darauf den Schriftzug  „Flutlicht
        für“ und „Leipzig- Leutzsch“ malen (die Freiberger Fläche wird sicher ohnehin verschwinden müssen, da Wernesgrüner ja Vermarkter des Pokals ist!). Die Tribünenfläche ist
        natürlich deshalb sehr interessant, weil auf der Gegenseite der Medienturm mit den TV-Kameras installiert ist.
-   Choreo zum Thema: da die Diablos ja bei der Kampagne sehr aktiv sind, wären sie ggf. interessiert, eine entsprechende Choreographie zu gestalten
-   An den Cateringständen kleine Poster nebst Sammelbüchsen für die Flutlicht-Kampagne, evtl. gehen Jugendspieler auch mit Sammelbüchsen durchs Publikum
-   Kleine specials zum Thema, z.B.
-   a) in der Pause auf dem Rasen: „Ballern fürs Flutlicht“  11 Spieler müssen vom Mittelpunkt aufs leere Tor vor dem Norddamm schießen. Für jeden Treffergibt es 50 EUR (oder 
            111?) fürs Flutlicht. Finanzierung über eigenen Sponsorenpool oder ggf Wernesgrüner fragen.  Die 2. Mannschaft, die um den Aufstieg spielt, wäre für mich natürlich
            die bevorzugten Schützen. Zugleich würde man sie vor großer Kulisse motivieren für den Saisonendspurt. Gerne auch die Spieler der Ersten, die beim Pokalendspiel nicht
            im Kader stehen.
-    b) „Futtern bis das Licht angeht“  Ein 50 Cent Aufschlag auf jede verkaufte Stadionwurst geht aufs Flutlichtkonto
-   c) natürlich weiterhin Becherpfandaktion
-   d) und viele andere gute Ideen von Euch
« Letzte Änderung: 12. April 2018, 16:34 von Zebra »

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« Antwort #299 am: 12. April 2018, 18:02 »
Man sollte alle Ideen bündeln und schnellstens auf Machbarkeit prüfen.
Bei allem was mit Speisen/Getränken zu tun hat:
Die Stadionwurst und das Stadiongetränk sollten bezahlbar bleiben, auch für einen Vater mit 2 Kindern.... oder so ähnlich. Ergo: Preiserhöhungen zu Gunsten des AKS würden uns hier auf die Füße fallen. Hier müsste man die "Daumenschraube" bei Lieferanten anziehen.
Gut finde ich die Idee, die Masten von Sponsoren teilfinanzieren zu lassen. Mich würde ein "B+T-Mast" nicht stören. Nur der Stadionname selbst ist nicht verhandelbar für mich und man sollte sich tunlichst nicht auf Ziegenkacke-/Hellmichniveau begeben!

Tja, der feststellende Satz von der kommunalen Verantwortung für das Eigentum am AKS kann nur von jemandem kommen, dem der Leipziger Inkompetenz-und SPD-Sumpf als etwas vom Mars erscheint. Alle Hoffnung darauf, dass auch nur einer im Rathaus endlich mal seiner Verantwortung für die Sünden und Verbrechen (nichts anderes ist das, was Einheits"Sozialisten" und ihre Nachfolger der BSG angetan haben) der Vergangenheit nachkommt, kann getrost wie folgt beantwortet werden: Vergiss ES!  Entweder wir schaffen es aus eigener Kraft (und somit dauert es länger) oder wir lassen uns weiter in "guten Gesprächen" besoffen machen und gehen (gutgläubig wie eh und je) den Rathausblendern weiter ohne jedes Ergebnis auf den Leim = es passiert garnix. Dann lieber langsam und aus eigener Kraft!

In dem Zusammenhang gerade heute, weil es passt: Da freut sich ein OBM über eine Gerichtsentscheidung in London, die bei anderem Ausgang die ganze Stadt an den Bettelstab gebracht hätte. Was wir so ganz nebenbei erfahren haben: Schuld war ausschließlich der Prügelknabe Heininger! Als Vertreter der Kommune saßen zum Zeitpunkt der riskanten Geschäfte die drei indischen Affen im Aufsichts-und Kontrollgremium der Wasserwerke, die Erde ist im Falle von Leipzig eine Scheibe und zwischendrin wurde dann mal schnell noch das Tafelsilber in Form des Zentralstadions verdealt (denn da hatten es ja andere Prügelknaben wie Kaminski schon erlebt). Ach ja, "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten." + "Die SPD wird nie in eine große Koalition eintreten." + "RB bedeutet Aufschwung für Leipzig" + "Kölmel ist ein großer Mäzen und Menschenfreund"......

Und in Leipzig geht es aufwärts! Wo liegt gleich noch mal der Fehler?
« Letzte Änderung: 12. April 2018, 18:05 von J.Meurer »
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