Empfiehlt sich, den Newsletter dazu zu lesen. Da wird deutlich, welche enormen Gefahren für unsere weitere Entwicklung diese Vorlage in sich trägt.
Zitat aus dem Nutzungskonzept
„Im Ergebnis der Untersuchungen zum Verkehr, zum Immissions- und Naturschutz i. V. m. der benachbarten Wohnbebauung und den Kleingärten zeichnet sich allerdings auch ab, dass unter den vorhandenen Gegebenheiten kein umfassender Aufwuchs möglicher Besucherzahlen für Sportveranstaltungen am Standort möglich sein wird. Der von der BSG Chemie formulierte Wunsch, die Entwicklung des Stadionstandortes i. V. m. einem Ligaaufstieg zu bringen, ist unter den gegebenen ökologischen, erschließungsseitigen und immissionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen und unabhängig von der Aufstellung dieses B-Planes, nicht erreichbar.“
Ich würde das nicht so schwarz sehen. Auch die Gefahren für eine Weiterentwicklung des AKS sehe noch nicht. Denn es steht ja auch auch geschrieben "unter den vorhandenen Gegebenheiten" und das ist dann auch nachzuvollziehen. Denn es ist ja im Grunde nichts anderes, als was der GF schon kommuniziert hat.
1. Immissionschutz - es wird auf eine Schallschutzwand am Gästeblock, ob mit Überdachung des Gästeblockes sei mal dahingestellt, hinauslaufen. Damit wäre der Immissionschutz realisiert.
2. Verkehr - auch hier gibt es ja seitens des Vereins schon Vorstellungen, Kombiticket für den ÖPNV oder eventuellen Shuttleservice. Damit wären die Verkehrsprobleme minimiert.
3. Naturschutz/Auwald - da könnte es auf eine Sperrung des Waldparkplatzes hinauslaufen. Da wären wir wieder beim Shuttleservice vom Großparkplatz "Haus Auensee" zum Eingang Norddamm, ein Shuttleservice vom Auensee zum Haupteingang könnte problematisch werden, da es dann den Gästezulauf kreuzen würde und das wäre sicherheitstechnisch schwierig.
Also es steht dort nichts drin, was bei uns nicht sowieso schon auf dem Radar war. Natürlich könnte es trotzdem zu weiteren Einschränkungen kommen, daß weiß man vorher ja nie so genau. Eine Kapazitätserweiterung größer 10.000 Zuschauer steht ja auch nicht auf der Agenda, weil der Gästebereich ja maximal 900 Zuschauer fasst (Aussage S.Bathelt). Demzufolge wären 9.000 Gesamtzuschauer ohne weitere große Umbauten ja das momentan Maximale.
Das die oben beschriebenen Massnahmen alle Geld kosten, ist schon klar und das wird sicher auch schwierig. Denn die Kosten vom Kombiticket und Shuttleservice werden sicherlich auf die Ticketpreise aufgeschlagen und auch das hat ja S.Bathelt schon angedeutet. Da die Schallschutzwand ja wohl ein Millionenprojekt wird, geht es da ohne Fördermittel auch nicht.
Wie gesagt, so ganz gefährlich halte ich den Nutzungs- und Bebauungsplan jetzt nicht, aber wer weiß was da noch kommt.