Autor Thema: Regionalliga (4. Liga)  (Gelesen 676224 mal)

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1740 am: 16. August 2026, 14:19 »
Also ich denke, wenn NOFV nunmehr aus purer Verzweiflung versucht, Die 3. Liga entgegen aller Absprachen und Beschlüsse der vergangenen Bundestage zu verändern. Dann gute Nacht.

Die Gegenanträge werden nur so reinprasseln. Regionenmodell

Das einzige was tragen könne, wäre die Kampfabstimmung,
Kompassmodell / Regionenmodell

Bayern wird sodann sein 2. Phasenmodell nicht zur Abstimmung stellen. Es wäre der Kompromiss zwischen beiden gewesen. So stehen 2 Blöcke sich gegenüber, ohne Kompromissbereittschaft der Initiative.

Zudem ist ein Modell 4× 20 nur mit Flutlicht- und Rasenheizungszwang durchspielbar. Das wissen auch die Verbände, jedoch die Initiative aus meiner Sicht nicht.

Und nun will NOFV sogar gegen den Status Quo der 3. Liga anrennen. Das wäre gefühlt sein grosses Finale.

Online Günni

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1741 am: 16. August 2026, 18:01 »
..-Ich frage mich, wie konnte Winkler nur diese Gedanken der Aufstockung neu in die Runde werfen?...
Also ich denke, wenn NOFV nunmehr aus purer Verzweiflung versucht, Die 3. Liga entgegen aller Absprachen und Beschlüsse der vergangenen Bundestage zu verändern. Dann gute Nacht.
Zudem ist ein Modell 4× 20 nur mit Flutlicht- und Rasenheizungszwang durchspielbar. Das wissen auch die Verbände, jedoch die Initiative aus meiner Sicht nicht.
Und nun will NOFV sogar gegen den Status Quo der 3. Liga anrennen. Das wäre gefühlt sein grosses Finale.
Was ist daran so abwegig? M.E. wäre "22/5" die vernünftigste Lösung, denn es wäre der geringfügigste Eingriff in ein ansonsten (bis auf diese absurde Aufstiegsspiel-Regelung) gut funktionierendes Ligensystem. Die 3.Liga agiert mit ihrem Empörismus mehr als scheinheilig - schließlich ist der Anfang aller Zeiten nicht eine 20er-Liga mit 3 Auf/Absteigern, sondern es wird bspw. ausgeblendet, dass es vorher 2 Staffeln auf 3.Liga-Ebene gab und auf Kosten der Bildung dieser einstaffeligen 3.Liga 16 Vereine nach unten gedrückt wurden - also, wo fängt man mit der Rückblende an? Immer genau zu dem Zeitpunkt, der einem argumentativ gerade in den Kram passt?
Außerdem könnte man den Vereinen der 3.Liga als "Gegenleistung" die Qualifikation für eine DFB-Pokal-Vorrunde incl. Herausnahme aus den Landespokalwettbewerben (halte ich auch sonst für überfällig) anbieten, das würde die zusätzlichen Ligatermine gegebenenfalls sogar vollständig kompensieren.

Offline Meinereiner

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1742 am: 16. August 2026, 19:45 »
Das einzige wovon man ausgehen kann ist der aktuelle Status quo. In die Vergangenheit brauchst du da nicht schauen. Was meinst du mit 22/5?
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Online Günni

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1743 am: 16. August 2026, 23:56 »
Das einzige wovon man ausgehen kann ist der aktuelle Status quo. In die Vergangenheit brauchst du da nicht schauen. Was meinst du mit 22/5?
3.Liga mit 22 Teams, 5 Absteiger, alle Regionalliga-Meister steigen auf.

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1744 am: 17. August 2026, 08:08 »
Sportrechtler: DFB-Bundestag müsste Satzung ändern
"Sport im Osten" hat unabhängig voneinander zwei führende Sportrechtler dazu befragt. Einhellige Einschätzung. Die Reform kann nur auf einem DFB-Bundestag beschlossen werden. Prof. Lars Leuschner geht ins Detail: "Selbst, wenn es irgendwelche Absichtserklärungen gegeben hat - entscheidend ist, dass die Spielordnung noch nicht geändert worden ist." Eine solche Satzungsänderung kann nur auf einem DFB-Bundestag beschlossen werden– mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit. So wie es aussieht, wird der DFB im Herbst aber auch ohnehin einen außerordentlichen Bundestag einberufen – wegen der Frauen-Bundesliga. Bei dieser Gelegenheit könnte dann auch über die Reform der Regionalliga abgestimmt werden.


Ich war seit etwa 2 Monaten der Meinung, dass einfache Mehrheit obsiegt.
Doch laut MDR sei das nicht so.

Offline UrBöhlener

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1745 am: 02. September 2026, 19:09 »

Offline Meinereiner

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1746 am: 02. September 2026, 20:02 »
Der Hauptsponsor von Carl-Zeiss-Jena ist insolvent:
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/insolvenz-100,autohaus-koenig-104.html
Bei uns und der halben Liga haben die doch auch Werbeflächen
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Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1747 am: 04. September 2026, 18:59 »
Sportrechtler: DFB-Bundestag müsste Satzung ändern
"Sport im Osten" hat unabhängig voneinander zwei führende Sportrechtler dazu befragt. Einhellige Einschätzung. Die Reform kann nur auf einem DFB-Bundestag beschlossen werden. Prof. Lars Leuschner geht ins Detail: "Selbst, wenn es irgendwelche Absichtserklärungen gegeben hat - entscheidend ist, dass die Spielordnung noch nicht geändert worden ist." Eine solche Satzungsänderung kann nur auf einem DFB-Bundestag beschlossen werden– mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit. So wie es aussieht, wird der DFB im Herbst aber auch ohnehin einen außerordentlichen Bundestag einberufen – wegen der Frauen-Bundesliga. Bei dieser Gelegenheit könnte dann auch über die Reform der Regionalliga abgestimmt werden.


Ich war seit etwa 2 Monaten der Meinung, dass einfache Mehrheit obsiegt.
Doch laut MDR sei das nicht so.

Am 18.09.2026 gibt es einen außerordentlichen Parteitag des DFB. Thema ist da die Ausgliederung der Frauenbundesliga und die Übertragung an die FBL e.V.
Von einem Tagungsordnungspunkt bezüglich der Regionalliga Reform ist nichts bekannt.
« Letzte Änderung: 05. September 2026, 11:44 von Hanseat »
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1748 am: 06. September 2026, 11:13 »
Laut 3. Liga online wird es dazu einen weiteren außerordentlichen Bundestag geben. Man will im DFB Vorstand die Themen nicht vermischt sehen.

Bundestag im Dezember 2026 oder Anfang 2027
Neuendorf kündigte an, dass das DFB-Präsidium im September über die Einberufung eines außerordentlichen Bundestages entscheiden soll. Dieser soll entweder im Dezember 2026 oder Anfang 2027 stattfinden. Dort sollen die Delegierten darüber abstimmen, "ob dieses Modell zum Zuge kommt", sagte Neuendorf mit Bezug auf das Kompassmodell. Er sieht den Verband in der Verantwortung, das Heft in die Hand zu nehmen. "Entscheidend ist, dass wir einen Weg aufzeigen, der uns sehr zeitnah zu einer Lösung führt, zu einem Votum des Bundestages, das dann auch verbindlich für alle ist und unter dem Strich sagen können: Meister müssen aufsteigen."

 
Ich meine, es würde dort von Seiten des DFB Vorstandes einen komplexen Antrag geben.
Entscheidend ist eine entsprechende Änderung der Spielordnung des DFB.
Der DFB Vorstand sollte genug Juristen haben, um dies rechtssicher in § zu gießen.

Den Gegenspielern, ja und die wird es geben, steht es jedoch frei,

1. abzulehnen

2. eigenen Gegenantrag zu stellen

Welche Mehrheit obsiegt, einfache oder 2/3-Mehrheit, da lege ich mich nicht fest.

Beide Parteien werden gewiss einbringen,
keine Rasenheizung
kein Flutlichtzwang

Entscheidend ist doch wer die Federführung in den einzelnen Staffeln erhält.

Zudem halte ich es für gut möglich, dass es wie damals mit den Peissener Beschlüssen, um die Kampfabstimmung zu vermeiden wieder zu einem Kompromiss der Parteien kommt.

2 Phasen Modell

Ich bin mir sicher, auch dazu sitzen bereits Sportrechtkundige um einen passenden Entwurf zur Änderung der dafür nötigen Ordnungen vorzulegen.

Und am Ende des Tages haben sich alle Entscheider wieder lieb und ziehen sich einen richtig rein bis zum Morgengrauen oder bis der Arzt kommt.

Da schlägt dann Winklers große Stunde, wie der dem grossen neuen Kompromiss mit dem Süden als totalen Sieg der bisher Erniedrigten medial verkauft. 


« Letzte Änderung: 06. September 2026, 11:39 von M. Stelzer »

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1749 am: 06. September 2026, 20:41 »
Bereits morgen und übermorgen soll es laut der Zeitung mit den 4 Buchstaben beim DFB zu einer Besprechung aller Präsidenten der Regional- und Landesverbände kommen.

Im Heutigen Kicker auf Seite 52 wird dargelegt, warum es für das Kompassmodell eine 2/3 - Mehrheit bräuchte.
Es ginge darum die Trägerschaft der RL hin zum DFB übergehen zu lassen.

BFV Präsident Dr. Christoph Kern und die seinen haben bereits Ablehnung bekundet.

Dann wird es ja heute richtig spannend hinter verschlossenen Türen beim DFB - Boss Neuendorf.

Was will den Neuendorf den Fürsten dafür bieten, ihre einzige verbliebene gute Kuh abzuschlachten.
« Letzte Änderung: 07. September 2026, 12:18 von M. Stelzer »

Offline Hanseat

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1750 am: 07. September 2026, 20:16 »
Bereits morgen und übermorgen soll es laut der Zeitung mit den 4 Buchstaben beim DFB zu einer Besprechung aller Präsidenten der Regional- und Landesverbände kommen.

Im Heutigen Kicker auf Seite 52 wird dargelegt, warum es für das Kompassmodell eine 2/3 - Mehrheit bräuchte.
Es ginge darum die Trägerschaft der RL hin zum DFB übergehen zu lassen.

BFV Präsident Dr. Christoph Kern und die seinen haben bereits Ablehnung bekundet.

Dann wird es ja heute richtig spannend hinter verschlossenen Türen beim DFB - Boss Neuendorf.

Was will den Neuendorf den Fürsten dafür bieten, ihre einzige verbliebene gute Kuh abzuschlachten.
Wenn es wirklich so sein sollte, daß der DFB die Trägerschaft über die Regios übernehmen will, wird es wohl erheblichen Widerstand von den Regioverbänden geben.
Auf der einen Seite ist es durchaus nachvollziehbar, daß der DFB die Trägerschaft anstrebt, denn 4 Staffeln mit dem Kompassmodell kann ja kaum von den Regioverbänden organisiert werden. Denn dazu ist das Kompassmodell nicht kompatibel.
Alle Regiofürsten vor allem im Westen, Südwesten werden sich nach Kräften dagegen wehren, denn finanziell sind die Regios für sie das Aushängeschild schlechthin.
Mal schauen was da am Ende so rauskommt. Im Zweifelsfall wird das Regionenmodell zur Abstimmung gestellt und die Regio NO ist Geschichte.
Den Fortschritt verdanken wir den Nörglern. Zufriedene Menschen wünschen keine Veränderung!     H.G. Wells

Offline UrBöhlener

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1751 am: 08. September 2026, 00:07 »
Wenn es wirklich so sein sollte, daß der DFB die Trägerschaft über die Regios übernehmen will, wird es wohl erheblichen Widerstand von den Regioverbänden geben.
Auf der einen Seite ist es durchaus nachvollziehbar, daß der DFB die Trägerschaft anstrebt, denn 4 Staffeln mit dem Kompassmodell kann ja kaum von den Regioverbänden organisiert werden. Denn dazu ist das Kompassmodell nicht kompatibel.
Alle Regiofürsten vor allem im Westen, Südwesten werden sich nach Kräften dagegen wehren, denn finanziell sind die Regios für sie das Aushängeschild schlechthin.
Mal schauen was da am Ende so rauskommt. Im Zweifelsfall wird das Regionenmodell zur Abstimmung gestellt und die Regio NO ist Geschichte.
Warum die Regio NO? Der schwächste Regioverband ist für mich Bayern. Das trifft auf die Spielstärke der Liga zu, auf den Aufstiegswillen und auch auf den Zuschauerzuspruch.

Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1752 am: 08. September 2026, 10:52 »
Ich persönlich meine, die Trägerschaft des DFB über die 4 neuen Staffeln RL wird so nicht kommen.

Die Fürsten und der Kaiser werden sich einigen. Der DFB ist nun mal von Hause aus förderal aufgebaut.

Das Kompassmodell in der Form, wie es der Junge von der Fischerwiese und seine Unterstützer erdacht haben, wird in der Form nicht kommen.
Es widerspricht so meine ich, einigen im DFB gottgewollten Grundsätzen des Aufbaus und Organisation des Systems und wäre somit widernatürlich.

Ehr gibt der RV Süd nach und liquidiert seine Sonderlocke RL Bayern.
Auch das 2 Phasen Modell scheint mir als Kompromiss möglich.
Schau mer mal.

Gut dass diesmal nichts nach aussen dringt.

Ich setze grosse Hoffnungen auf den gestrigen Herrenabend ohne Protokoll.
So können Kaiser und Fürsten heute sich unter Beachtung des förderalen Aufbaus auch formal einigen.
So läuft es aus meiner Sicht nun mal, zumindest meistens.

Das Ergebnis wird jedoch erst im möglichst "gemeinsamen Antrag" an den DFB Bundestag sichtbar.

Und alle haben sich sodann wieder lieb.
 

Offline Meinereiner

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1753 am: 08. September 2026, 11:09 »
Egel was kommt, bei den Ostvereinen wird das Geheule groß sein. Weil man ja nie eine Aufteilung der RLNO (inoffiziell) wollte, sie aber kommen wird.
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Offline M. Stelzer

Antw:Regionalliga (4. Liga)
« Antwort #1754 am: 08. September 2026, 15:50 »
Laut Blatt mit den 4 Buchstaben,

wäre auch als Träger der neuen RL eine Kapitalgesellschaft möglich, deren Gesellschafter die 5 Regionalverbände sind. Inwieweit auch die Landesverbände einbezogen werden, dazu schweigt das Blatt.

Sollte dies tatsächlich so sein, hätten sich die beiden Parteien zumindest gestern aufeinander zu bewegt.

Schau mer mal. Ich meine, am Gelde hängts, zum Gelde drängts.

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Nun wird es wohl nach obulentem Arbeits - Mittagmal um das Wesentliche zwischen Kaiser und Fürsten gehen.

Kapitalanteile, je 20% oder doch gewichtet, jedoch nach welchem Schlüssel
Kostentragung
Spielabgaben
Organisatorische Federführung der Staffeln
Schirigestellung

alte Organisationsformen,  Überführung von Gesellschaften oder Abwicklung, wer trägt dafür die Kosten

Verteilung von Überschüssen an Gesellschafter
 
Garantien des DFB

Viele weitere Thema sind für mich denkbar.

Achso, eine Einteilung Staffeln mittels KI wäre vom Tisch
Es wird feste Regeln geben.


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Bevor nicht alles ausverhandelt ist, ist nichts verhandelt.

Schau mer mal.
« Letzte Änderung: 08. September 2026, 16:23 von M. Stelzer »