Sicher wird die Verkehrssituation eine wichtige Rolle spielen. Was mir aber in den zurückliegenden Berichten dazu als größter Hemmschuh im Gedächtnis geblieben war das Thema Lärmschutz in Verbindung mit der Gästetribüne.
Da war doch die Rede von einer Schallschutzwand und es stand ne Million im Raum. Also mal ab davon wie notwendig ich das rein subjektiv empfinde (jeder hat in den letzten Jahren ein Gefühl bekommen, wie laut es wird, wenn es mal 5001 Zuschauer da sind. Das ist definitiv keine Million-Dollar-Schutzwand lauter), ist es offenbar objektiv notwendig. Und der Realität müssen wir uns leider stellen.
Ich würde gern wissen wie der Plan aussieht. Also reines Interesse, alle sollen mal ihre Arbeit machen und was sagen, wenn es soweit ist.
Gibt es auch hier einen Fördertopf, den man ins Auge gefasst hat? Macht es wohlmöglich Sinn wieder Geld zu sammeln? Stichwort Flutlicht. Ich bin mir da nicht sicher. Ich habe keinen Zweifel daran, dass eine gut begründete Kampagne, die ein existentielles Ziel beinhaltet, gut läuft. Aber wenn man den Gedanken an die Schallschutzwand weiter spinnt, muss man sagen, dass so ne Wand gut und schön ist aber man dann auch gleich nen Dach drauf setzen müsste. Je höher die Spielklasse, desto höher der Anspruch was überdachte (Sitz-)Plätze angeht. Und irgendwie ist es doch komplett Arsch Geld abzurücken, damit die anderen Herden dort trocken bleiben.
Wir wissen alle nicht wie sich die infrastrukturellen Anforderungen entwickeln werden. Die Zeichen verdichten sich ja hinsichtlich des Kompassmodells. 28/29 in der Ostliga dabei zu sein, wird für uns das Ziel sein. Die Leute der Kampagne beteuern ja, dass sportlichen Aufsteigern keine infrastrukturellen Hürden in den Weg gelegt werden würden. Das finde ich grundsätzlich richtig. und wichtig um auch die kleineren Vereine zu überzeugen. Dahingehend sollte unser Problem nicht die Zulassungskriterien sondern wie gehabt die Beschränkung bleiben. Aber zeit vergeht und irgendwann, wenn wieder irgend ein Kaff, dass vom örtlichen Möbelhaus gebuttert wird und sich mit den Türpitzes und den Nietfelds dieser Welt eindeckt, mit ner Bezirkssportanlage um die Ecke kommt, wird es wieder heißen: investiert mal lieber in Steine als Beine. Aber selbstverständlich gehe ich davon aus, dass die Leute um Steve Bathelt das im Auge haben.
Das ist schon eine nervige und langwierige Geschichte insgesamt. Aber nützt ja alles nix.