Ich möchte heute eins zu eins etwas ernstes aus dem Lok-Forum kopieren. Da geht es nicht um blau-gelb oder um grün-weiß, da geht es um einen jungen Menschen dem man nur alles Gute wünschen kann. Vielleicht kauft sich ja der eine oder andere das Buch.Leon Riedels Kampf gegen den Krebs: "Fußball ist mein Anker"
Leon Riedel, 16, ist ein junger Fußballer. Seit 2025 spielt er in der U 16 des 1. FC Lok Leipzig. So weit, so normal. Was seine Geschichte allerdings auf tragische Art und Weise besonders macht: Im Juni 2023 wurde bei Leon Riedel Lymphknotenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Über seinen Kampf gegen die Krankheit hat er das Buch "Ich atme. Ich lebe. Ich bin Leon – Mein härtester Kampf abseits des Spielfeldes" geschrieben, das am 3. Februar erscheinen wird (
https://www.verlag-tasten-und-typen.de/ ... -bin-Leon/ ... falls jemand mitliest, der das weitertragen könnte an die Fanshop-Verantwortlichen (Max :angel ), bitte ins Sortiment aufnehmen, wenn möglich!).
Im exklusiven FUSSBALL.DE-Interview erzählt Leon Riedel, warum auch der Fußball ein wichtiges Element war, um Mut und Hoffnung nie zu verlieren.
FUSSBALL.DE: Leon, lass uns gemeinsam eine Reise in deine Vergangenheit starten – zum 30. Juni 2023…
Leon Riedel: Das war ein Freitag, der alles in meinem Leben verändert hat. Ich stand zu Hause im Bad vor dem Spiegel und bemerkte beim Zähneputzen eine Beule am Hals.
FUSSBALL.DE: Was hast du gedacht?
Leon Riedel: Zunächst nichts Schlimmes. Ich dachte an eine Entzündung, vielleicht einen Insektenstich. Im Sommer kommt das ja immer wieder mal vor. Trotzdem habe ich gemeinsam mit meinen Eltern beschlossen, dass ich die Schule ausfallen lasse, um zum Arzt zu gehen.
FUSSBALL.DE: Was geschah dort?
Leon Riedel: Ich saß im Wartezimmer zwischen anderen Patienten, starrte auf die Wände, hörte das Blättern von Zeitschriften, leise Gespräche. Als ich aufgerufen wurde, ging ich mit meinen Eltern ins Behandlungszimmer. Der Arzt untersuchte mich gründlich, tastete die Lymphknoten ab, stellte Fragen. Er wirkte aufmerksam, fast zu aufmerksam. Ich bekam ein komisches Gefühl. Schließlich sagte er, dass er mich gern in die Klinik überweisen möchte. Nur zur Sicherheit. Er wolle weitere Tests machen lassen, um nichts zu übersehen.
FUSSBALL.DE: Und dann?
Leon Riedel: Sind wir in eine Kinderklinik gefahren. Dort wurde Blut abgenommen, ein Ultraschall gemacht und auch ein Röntgenbild. Und dann kam irgendwann der Arzt und sagte die zwei Sätze, die uns alle erschütterten: "Leon, wir haben Hinweise auf eine Krebserkrankung. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Lymphdrüsenkrebs."
P.S.: "Für jedes Buch, das über meine Homepage
https://leonriedel.de/ verkauft wird, spende ich einen Euro an die Elternhilfe für krebskranke Kinder in Leipzig (
https://www.elternhilfe-leipzig.de/unte ... den/online). Ich möchte mit meinem Buch anderen Menschen helfen, die vielleicht eine ähnliche Diagnose haben und die den Weg ebenfalls gehen müssen, den ich gegangen bin. Und ich möchte Mut machen, dass man es schaffen kann." :daumenhoch