Autor Thema: Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL  (Gelesen 2673 mal)

Offline Paxelander

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Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« am: 29. Dezember 2012, 00:26 »
... na hoffentlich entdeckt er noch, dass es ein Alptraum war. Aus der Print-LVZ vom Samstag:

Uwe Rösler: "Ich seh' mich schon mehr als Engländer"
Gebürtiger Leipziger sorgt als Coach des FC Brentford in Englands dritter Liga für Furore / RB-Trainerposten wäre ein Traum

London (dpa). Ab und zu trifft Uwe Rösler seinen Kumpel Dietmar Hamann im Pub. "Didi lebt ja auch in Manchester, man kennt sich gut", sagt Rösler. Beide sind Ex-Manchester-City-Profis und nach ihren Karrieren nun in England zu Hause, beide gehören jetzt zum Fußball-Establishment auf der Insel. Hamann als TV-Experte und beliebter Rate-Gast im BBC-Sport-Quiz, Rösler als aufstrebender Erfolgstrainer des kultigen Drittligisten FC Brentford - und er sagt: "Ich seh' mich schon mehr als Engländer als als Deutscher."
In Brentford im Westen Londons kickte einst Rod Stewart vor seiner Sänger-Laufbahn. Der Verein rühmt sich auch des einzigen Vier-Eckkneipen-Stadions Englands. Im "Griffin Pub", vor rund 100 Jahren noch die Club-Umkleide, lehnt Besitzer Ralph (69) an der Theke und schenkt Glühwein aus. Robbie Williams sei neulich zum Fußballschauen reingeschneit. "Da auf der roten Plüschbank saß er - mit einer Frau." Und Elijah Wood habe in der Kneipe einen Film abgedreht, auf Fotos posiert er neben Ralph. Der "größte Star in Brentford" sei aber der Trainer: "Juwi", meint Ralph. "Er hat den Erfolg nach Brentford zurückgebracht."
Die "Bees" (Bienen), die Rösler seit Sommer 2011 betreut, stehen in der dritten FA-Cup-Runde und sind als Tabellen-Dritter bei einer absolvierten Partie weniger heißer Aufstiegskandidat. Das 3:1 bei Colchester United am "Boxing Day" war der fünfte Ligasieg in Serie für Röslers "rot-weiße Armee". Beim familiären FC Brentford schwärmen sie alle von ihrem "German". "Ein Gentleman-Coach", meint David, der Fanartikel-Verkäufer im "Bees Superstore". Auf der Geschäftsstelle sagt einer, dass Rösler an jedem Arbeitstag jedem Mitarbeiter die Hand schüttele: "Er nimmt sich viel Zeit für alle."
Rösler mag die Atmosphäre in dem 1889 gegründeten Traditionsclub. "Wir wissen um unsere Verantwortung für die Community. Wir hatten kürzlich ein Heimspiel unter dem Motto 'Pay what you can'. Wir leben in einer Rezession, das Geld ist eh knapp über Weihnachten", meint der 44-Jährige und bereitet dabei im rustikalen Clubhaus am Trainingsgelände zweimal löslichen Kaffee in "Bees"-Bechern zu. "Viele Leute haben ein bisschen genug von der Premier League und wollen zurück zu den Wurzeln. Da sind wir in Brentford eine gute Nische mit unserem 'old-fashioned Stadion' Griffin Park." Aber wenn er irgendwann die Wahl hätte: Erster deutscher Coach in der Premier League oder Bundesliga-Trainer? "Ganz klar: Die Premier League ist für mich die beste Liga der Welt!" Und er nennt sich "life-long supporter" ManCitys. Für den Verein erzielte er 50 Tore zwischen 1994 und 1998. Zu großen Champions-League-Partien und Fan-Foren laden die Citizens ihren Kult-Stürmer als Repräsentanten ein. In Manchester laufen heutzutage junge Männer herum, die nach ihm den Namen "Uwe" verpasst bekamen. Und Collin Rösler (12), der jüngere der zwei Söhne, ist Mittelfeldspieler in der City-Akademie.
Die Familie ist multikulti. Röslers Frau Cecilia kommt aus Norwegen. Lillestrøm SK war Röslers letzte Station als Spieler, ehe 2003 bei ihm Lymphknotenkrebs entdeckt wurde. "Meine Überlebenschance lag bei fünf Prozent, aber das hat mir meine Frau erst später gesagt", erzählt der Kämpfer auf dem Platz und im Leben. Nach der Genesung folgten in Norwegen die ersten Trainerstationen: Lillestrøm (2005-2006), Viking FK (2006-2009) und Molde FK (2010).
Ob er das Leben nach seinem überstandenen Krebs heute besonders genieße? Nein, weil er vor lauter Arbeit und positivem Stress nicht zum Nachdenken komme. "Naja, doch, ich erlebe seither die Zeit mit der Familie intensiver", sagt Rösler, der in Ealing in West-London ein Appartement hat und nach Manchester zu seiner Familie pendelt. Der sechsfache DDR-Nationalspieler versichert, dass er stolz sei auf seinen deutschen Pass.
Besonderen Anteil nimmt er am Schicksal seiner Heimatstadt: "Ich bin ein Leipziger, der die RB-Sache unterstützt. Da will und wird jemand Bundesliga-Fußball nach Leipzig bringen. Der Trainerposten dort wäre ein Traum." Inga Radel

Offline Struppi

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #1 am: 30. Dezember 2012, 19:47 »
Wer entdeckt den Widerspruch/die Doppelmoral in Rösis Äußerungen?  :rolleyes:
Ein Leben ohne Chemie ist möglich, aber sinnlos. (bei Loriot geklaut)

Offline Artchi

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #2 am: 30. Dezember 2012, 20:16 »
"Viele Leute haben ein bisschen genug von der Premier League .." aber beim ersten Angebot ist er weg.

Von den Super-Journalisten kommt auch niemand auf die Idee zu hinterfragen, WARUM denn die Leute "zurück zu den Wurzeln " wollen;
denn irgendwas muss ja schieflaufen sein. - Aber dann verärgert man ja die Verbände und die zuständigen Ämter und Amtsträger.
    Da sind die Karriereträume eines Drittliga-Trainers natürlich einfacher zu verkaufen.
« Letzte Änderung: 30. Dezember 2012, 20:20 von Artchi »
Tradition schießt keine Tore. - Sie stiftet Identität und Heimatgefühl.

Offline herr-meier76

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #3 am: 30. Dezember 2012, 20:53 »
Der Widerspruch ist doch der, dass dieser Super-Rösler das Feeling dieses kleinen Fußballklubs klasse findet und verstehen kann, dass die Fans wieder ursprünglichen Fußball sehen wollen, aber er trotzdem darauf scharf ist einen kommerziellen, auf Synergien bedachten Werbemanufaktur in seiner ach so tollen Heimatstadt trainieren wünschte.  :poo

Ekelhaft finde ich, dass er auch noch mit seinem "schweren" Krebsleiden hausieren geht.

Aber so ist die Zeit. Einst rannte der Spinner im FCM-Trikot im BPS gen LOK-Bank um denen zu zeigen, dass er Chemiker ist und nun würde er auch den Teufel trainieren. Die LVZ nennt das auch noch Journalismus.
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Offline Paxelander

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #4 am: 30. Dezember 2012, 22:09 »
Ekelhaft finde ich, dass er auch noch mit seinem "schweren" Krebsleiden hausieren geht.

Aber so ist die Zeit. Einst rannte der Spinner im FCM-Trikot im BPS gen LOK-Bank um denen zu zeigen, dass er Chemiker ist und nun würde er auch den Teufel trainieren. Die LVZ nennt das auch noch Journalismus.
Nun, gehen wir mal davon aus, dass die Initiative zu diesem Artikel von der größten deutschen Presseagentur und deren Redakteurin Inga Radel ausgegangen ist. Die LVZ hat diese Geschichte von der dpa gekauft.

Offline herr-meier76

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #5 am: 30. Dezember 2012, 22:52 »
Nun, gehen wir mal davon aus, dass die Initiative zu diesem Artikel von der größten deutschen Presseagentur und deren Redakteurin Inga Radel ausgegangen ist. Die LVZ hat diese Geschichte von der dpa gekauft.
hast ja recht... Vielleicht wollte er ja andere Sachen sagen wie: Ach, Englands, Brentfords Fußball erinnert mich an Chemie! Bodenständig, Regional, Heimisch. Gerne gesehen hätte ich schon, dass man eher die BSG sponsort, als einen österreichischen Investor an Land zu ziehen. Ich U** Rö**** würde niemals zu den Ochsen von RB gehen................  :w5
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Offline Nr.11

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Antw:Uwe Rösler träumt von Traineramt bei RBL
« Antwort #6 am: 31. Dezember 2012, 07:42 »
Nun , ich war ja erst im November bei Ihm ,hab Ihn allerdings bloß paar Minuten gesprochen .Mattscher Weiß hat ja fast na familäre Beziehung und da bin auch relativ nah dran . Ich glaube nicht , dass Rösi mit seiner Erkrankung hausieren geht und überhaupt scheint mir dieses Interview bissel oberflächlich .Viele Dinge sind so geschrieben , weil's doch dann für alle gut passt.Wer weiß wie die Frage lautete. So in der Art : Hätten Sie den Lust einen Leipziger Bundesligisten zu trainieren oder so . Und das konnte nur RB sein . Und wenn ists mir auch Rille .Er hätte bestimmt auch gesagt , dass er bei Dynamo , Nürnberg usw. gern Trainer wäre .Na, ja

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« Letzte Änderung: 31. Dezember 2012, 07:55 von Nr.11 »