Autor Thema: "Für 64 zu 60!"  (Gelesen 27995 mal)

Offline Rodger

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #30 am: 03. Januar 2018, 10:12 »
höchstwahrscheinlich morgen  :victory:

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #31 am: 05. Januar 2018, 15:47 »
Zitat
FANS | Infos zum Benefizkracher bei 1860

Am 13. Januar – in einer Woche also – ist es soweit: TSV 1860 München empfängt die BSG Chemie Leipzig zum Freundschaftsspiel. Für die BSG ist es ein weiterer Baustein für das ersehnte "Flutlicht für Leutzsch". Auch, wenn man die beiden Vereine und ihre Fans vergleicht, gibt es viele Gemeinsamkeiten, die für gegenseitigen Respekt sorgen. Die Stimmung wird also gut sein – aber natürlich gilt es auch im legendären Grünwalder Stadion, die BSG Chemie würdig und angemessen zu vertreten. Dafür haben die Fans der BSG ihren eigenen Gästebereich im Stadion und wurden Gästezonen um das Stadion herum ausgewiesen. Bitte beachtet unsere Hinweise für die Anreise!

Infos für Sonderzugfahrer:
- Treffpunkt ist 9.30 Uhr am Hauptbahnhof.
- Am Bahnhof werden nach Vorlage der Gutscheine, die Eintrittskarte und der Chemie-Schal ausgehändigt.
- Für Verpflegung und Getränke ist im Zug gesorgt. Da das Catering zur Refinanzierung des Zuges beiträgt, bitten wir ausdrücklich, dieses in Anspruch zu nehmen.
- Ca. 16 Uhr erreichen wir den Münchner Hauptbahnhof, von dort geht es geschlossen weiter zum Wettersteinplatz, der wiederum Treffpunkt für alle Chemiker sein wird.
- Nach dem Spiel geht es für alle Zugfahrer geschlossen zurück zum Bahnhof.
- Ankunft am Leipziger Hauptbahnhof wird Sonntag, vorauss. gg. 3:00 Uhr sein.

Infos für Autofahrer:
- Um das Stadion herum bestehen kaum Parkmöglichkeiten. Nutzt deswegen die Park&Ride-Tiefgarage „Mangfallplatz“ (Adresse: Am Hollerbusch 22, 81547 München). Von dort einfach die U1 bis Wettersteinplatz nehmen, in dessen unmittelbarer Nähe der Zugang zum Gästeblock liegt.
- Treffpunkt aller Chemiker ist 16.45 Uhr am Wettersteinplatz in Giesing, von dort laufen wir gemeinsam die letzten Meter zum Gästeblock.
- Autofahrer können den limitierten Chemie-Schal für 10 Euro am Gästeblockeingang erwerben. Zögert nicht mit dem Kauf, der komplette Erlös fließt auf das Flutlicht-Konto. Zudem wird der Schal Teil der Aktionen im Stadion sein.

Noch keine Karte?

- Im Fanshop im Alfred-Kunze-Sportpark könnt ihr Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr zum Preis von 14 Euro Eintrittskarten für den Gästeblock kaufen.
- Für den Sonderzug gibt es nur noch wenige Gutscheine (Paketpreis von 64 Euro für die Fahrkarte im Sonderzug, den Eintritt im Stadion und einen Chemie-Schal). Die restlichen Gutscheine erhaltet ihr ebenfalls im Fanshop in Leutzsch. Haltet euch ran!
- Die verbliebenen Gästekarten wird es dann an der Tageskasse am Gästeblock geben.

Was noch?

- Für diejenigen, die eher in München sind, oder bleiben: Der Bereich rundum den „Grünspitz“ inkl. der umliegenden Kneipen, sowie der „Candidplatz“ gilt es zu meiden. Besagte Bereiche sind den Sechzig-Fans vorbehalten.
- Für das Spiel wurde ein gemeinsames Stadionheft erstellt, was gegen Spende ausgehändigt wird. Der Gewinn wird ebenfalls unter den Vereinen und einer karitativen Einrichtung aufgeteilt

Quelle: http://www.facebook.com/bsg.chemie.leipzig
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Offline Uller

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #32 am: 06. Januar 2018, 13:02 »

Offline FürImmerChemie

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #33 am: 06. Januar 2018, 14:01 »
Kann mir mal einer erklären, warum es bei einem auf gemeinsamer Grundlage organisierten Spiel mit freundschaftlichen Benefizcharakter Zonen gibt, die man unbedingt meiden muss? Darf man heutzutage mit keinem gegnerischen Fan mehr in einen zwanglosen Austausch gehen und ein bisschen Kneipenatmosphäre vor dem Spiel genießen? Ist mir zu hoch, genau wie der Cateringzwang im Zug. Mir fällt keine Perle aus der Krone, mich im Zug zu versorgen, habe es gegen den BFC auch getan (Bier war auf der Rückfahrt alle), aber entscheiden würde ich immer gern noch selbst können. Die Ausfinanzierung des Zuge sollte doch über den Kartenpreis geregelt werden?

Offline Esca

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #34 am: 06. Januar 2018, 14:24 »
Kann mir mal einer erklären, warum es bei einem auf gemeinsamer Grundlage organisierten Spiel mit freundschaftlichen Benefizcharakter Zonen gibt, die man unbedingt meiden muss? Darf man heutzutage mit keinem gegnerischen Fan mehr in einen zwanglosen Austausch gehen und ein bisschen Kneipenatmosphäre vor dem Spiel genießen? Ist mir zu hoch, genau wie der Cateringzwang im Zug. Mir fällt keine Perle aus der Krone, mich im Zug zu versorgen, habe es gegen den BFC auch getan (Bier war auf der Rückfahrt alle), aber entscheiden würde ich immer gern noch selbst können. Die Ausfinanzierung des Zuge sollte doch über den Kartenpreis geregelt werden?

Es ist ein Benefizspiel welches mit beiderseitigem Respekt durchgeführt wird. Diesen allgemeinen Begriff "Freundschaftsspiel" für Testzwecke fand ich nebenbei gesagt schon immer falsch gewählt, verbindet mich doch nicht jeder Gegner im sportlichen Wettbewerb mit einer "Freundschaft". Eine Fanfreundschaft soll jedenfalls mitnichten inszeniert werden, haben beide Szenen doch ihre eigenen freundschaftlichen Kontakte. Daher diese von beiden Seiten getroffenen Absprachen.
Jeder kann sein Bier prinzipiell dort trinken wo er/sie will, doch sollte man es respektieren wenn die andere Szene "ihre" Kneipen in "ihren" Händen wissen möchten, eben auch um nicht sinnlosen Stress zu provozieren. Wer meint seine eigenen Regeln aufstellen zu wollen, kann dies tun, soll hinterher aber nicht rumjammern wenn's in die Hose gegangen ist. Von daher sollte man einfach beherzigen was im Flyer steht, denn umsonst wurde es auch nicht so verfasst.
Es gibt sicherlich auch ein, zwei oder fünf Kneipen im Bereich Wettersteinplatz wo man als Chemiker in relativer Ruhe sein verdientes Bier trinken kann.
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht warum man das erklären muss. Zum Rückspiel wird's genau so gehandhabt. 

« Letzte Änderung: 06. Januar 2018, 14:32 von Esca »

Offline FürImmerChemie

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #35 am: 06. Januar 2018, 16:04 »
Naja, für mich sind das Ultrarituale und wahrscheinlich ist es dann auch besser, wenn diese Gruppierungen sich aus dem Weg gehen und wenn es von Münchener Seite so gewünscht ist, ist es natürlich zu respektieren. Nur kann ich nicht glauben, dass der Normalfan auf  60er Seite so tickt. Was sollte mich antreiben, an solch einem Tag mit Fans einer Mannschaft Stunk zu suchen, mit denen ich sonst keinerlei Berührungspunkte und historische Stresserlebnisse hatte. Meine Feinde sitzen hier im Osten. Und wenn es bei Chemiespielen bundesweit nur noch mit Eintracht Fans möglich sein soll, eine ungezwungene Spielvorbereitung zu erleben, dann gute Nacht bzw. Wasser auf die Mühlen derer, die sich auch genau aus diesen Gründen jetzt lieber die Kommerzschei....in der Rinderbläche-Arena reinziehen.

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« Antwort #36 am: 06. Januar 2018, 16:19 »
Naja, für mich sind das Ultrarituale und wahrscheinlich ist es dann auch besser, wenn diese Gruppierungen sich aus dem Weg gehen und wenn es von Münchener Seite so gewünscht ist, ist es natürlich zu respektieren. Nur kann ich nicht glauben, dass der Normalfan auf  60er Seite so tickt. Was sollte mich antreiben, an solch einem Tag mit Fans einer Mannschaft Stunk zu suchen, mit denen ich sonst keinerlei Berührungspunkte und historische Stresserlebnisse hatte. Meine Feinde sitzen hier im Osten. Und wenn es bei Chemiespielen bundesweit nur noch mit Eintracht Fans möglich sein soll, eine ungezwungene Spielvorbereitung zu erleben, dann gute Nacht bzw. Wasser auf die Mühlen derer, die sich auch genau aus diesen Gründen jetzt lieber die Kommerzschei....in der Rinderbläche-Arena reinziehen.

Das hat nichts mit Ultraritual zu tun. Das hat etwas mit Respekt gegenüber einer anderen Fanszene zu tun. Ich würde nie auf die Idee kommen, mich in einer fremden Stadt in eine Fankneipe eines anderen Vereins zu setzen.

p.s. und nein...ich bin kein Ultra
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Offline FürImmerChemie

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #37 am: 06. Januar 2018, 16:24 »
Es ist von umliegenden Kneipen die Rede. Dass man sich nicht in deren Vereins- bzw. Fankneipe setzt, ist mir auch klar.

Offline fairclough

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #38 am: 06. Januar 2018, 16:33 »
Cateringzwang im Zug.

"Für Verpflegung und Getränke ist im Zug gesorgt. Da das Catering zur Refinanzierung des Zuges beiträgt, bitten wir ausdrücklich, dieses in Anspruch zu nehmen.

vielleicht klappt es ja so!?  :rolleyes:

aber klar, es ist schon extrem dreist, die Zugfahrer um Unterstützung bei der Refinanzierung zu bitten...  :bier:
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Offline Artchi

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #39 am: 06. Januar 2018, 17:15 »
..wird Zeit, dass es wieder los geht.  :rolleyes:
Tradition schießt keine Tore. - Sie stiftet Identität und Heimatgefühl.

Offline München

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #40 am: 06. Januar 2018, 19:29 »
Völlig übertrieben. Wenn ihr nicht gerade per Fanmarsch und mit gegen uns gerichteten aggressiven Gesängen anrückt, besteht kein Grund weshalb es Ärger geben sollte. Gibt schliesslich keinerlei Rivalität zwischen uns oder zwischen mit uns befreundeten Fanszenen. Am Candidplatz steht bei unseren Heimspielen der Bus des Fanprojekts München und es gibt Getränke und Essen von der aktive Fanszene für die Fans. Ob dies nächsten Samstag der Fall sein wird, kann ich nicht sagen. Am Grünspitz informieren die Freunde des Sechzgerstadion. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, warum Chemiker bei diesem speziellen Spiel dort in Konflikte geraten sollten. Wundere mich sehr, wer diese Verhaltensregeln verfasst hat...

Offline FürImmerChemie

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #41 am: 06. Januar 2018, 19:40 »
"Für Verpflegung und Getränke ist im Zug gesorgt. Da das Catering zur Refinanzierung des Zuges beiträgt, bitten wir ausdrücklich, dieses in Anspruch zu nehmen.

vielleicht klappt es ja so!?  :rolleyes:

aber klar, es ist schon extrem dreist, die Zugfahrer um Unterstützung bei der Refinanzierung zu bitten...  :bier:

Da es noch nicht wieder losgeht, antworte ich nochmal. Zur Finanzierung eines Zuges kaufe ich eine Fahrkarte und trotz des Bittens ist "ausdrücklich" mit gewissem Druck verbunden. Den Leuten, die das organisieren, gilt meine Hochachtung und wenn man sagt, dass man sich mit dem Fahrpreis verkalkuliert hat, bin ich der Letzte, der nicht noch einen Schein drauflegt und haue auch noch einen Schein rein, wenn es dem Verein zugute kommt. Nur habe ich zu den ganzen Ausdrücklichkeitsverkaufs- und -paketaktionen eine andere Theorie. Oder es ist ein Gefühl, dass ich damit die hohen unsinnigen vierstelligen Strafen, die wegen 2 Minuten Pyrofreuden auf uns zukommen, mit refinanziere. Es heißt ja immer so schön, dass zahlen die Verursacher aus eigener Tasche. Sind die alle so gut betucht oder woher kommt das Geld? Klar sieht das alles schön aus, nur ist der Verein nun mal nicht auf Rosen gebettet und 5000 Euro sind an jeder Ecke des AKS besser aufgehoben als in den Verbandstaschen.

Offline FürImmerChemie

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Antw:"Für 64 zu 60!"
« Antwort #42 am: 06. Januar 2018, 19:41 »
Völlig übertrieben. Wenn ihr nicht gerade per Fanmarsch und mit gegen uns gerichteten aggressiven Gesängen anrückt, besteht kein Grund weshalb es Ärger geben sollte. Gibt schliesslich keinerlei Rivalität zwischen uns oder zwischen mit uns befreundeten Fanszenen. Am Candidplatz steht bei unseren Heimspielen der Bus des Fanprojekts München und es gibt Getränke und Essen von der aktive Fanszene für die Fans. Ob dies nächsten Samstag der Fall sein wird, kann ich nicht sagen. Am Grünspitz informieren die Freunde des Sechzgerstadion. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, warum Chemiker bei diesem speziellen Spiel dort in Konflikte geraten sollten. Wundere mich sehr, wer diese Verhaltensregeln verfasst hat...

Dich schickt der Himmel. Danke.  :D

Offline Esca

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« Antwort #43 am: 07. Januar 2018, 09:16 »
Dich schickt der Himmel. Danke.  :D

Einer schreibt was und du schreibst: "Dich schickt der Himmel."
Ich glaube nicht das es sich um einen der Organisatoren dieses Spiels handelt. Denn es findet nur statt weil sich die Ultras beider Vereine darauf geeinigt hatten, sprich sie die treibenden Kräfte beim Zustandekommen waren und Teile der Organisation übernehmen. Gegen Magdeburg, Zwickau, später Frankfurt und Schalke waren es auch die Ultras beider Vereine welche das Zustandekommen dieser Spiele einrührten. Daher stammen entsprechende Absprachen und Regeln stets aus dieser Feder und das eben nicht ohne Grund. Man sollte diese getroffenen Absprachen respektieren und sich daran halten! Und nicht bockig sagen: "Das interessiert mich jetzt nicht."
Wie gesagt. Man braucht sich nicht zu wundern wenn es ob dieser Respektlosigkeit gegenüber entsprechenden Absprachen, für diese Leute seitens der Szenen nicht doch Ärger gibt.
Jeder kann prinzipiell machen was er will. Ist ein "freies" Land. Dann will ich aber hinterher weder hier noch anderswo Geheule hören.
« Letzte Änderung: 07. Januar 2018, 09:21 von Esca »

Offline thommy

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« Antwort #44 am: 07. Januar 2018, 10:04 »
Einigen wir uns doch einfach darauf:

Die Ultras beider Vereine gehen sich aus dem Wege und das gilt es zu respektieren.
Die Kutten beider Vereine werden sicherlich in vielen Kneipen rings ums Stadion gemeinsam ein Frisches trinken und gemeinsam die beiden geilen Vereine begießen.

Also alles gut.

PS: Wer heute Langeweile hat, auch heute ist der Hallencup der BSG Chemie Leipzig in der Arena eine Alternative !
Toleranz ist das unbehagliche Gefühl, der Andere könnte am Ende vielleicht doch Recht haben.