Autor Thema: andere Vereine - Spanien  (Gelesen 3210 mal)

Offline Blacky

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andere Vereine - Spanien
« am: 03. September 2013, 22:17 »
war ja nun im Urlaub in Madrid und musste so planen , daß ich auch Atletioco mitnehmen konnte ... sogar das Ortsderby gegen Rayo Vallecano dabei geklappt ....
Karten habe ich über den Pena Atletico "Centuria" Germania bezogen und Samstag vor dem Spiel direkt im Stadion abholen dürfen ...
War recht geil , obwohl als Ortsderby stimmungstechnisch nicht der Brüller .. auch recht wenig Rayo-Fans anwesend (ca 400) ... ansonsten : Spiel ging 5:0 für Atletico aus , hätte auch ein 7 oder 8:0 sein können , wenn der Linienrichter nicht sooft Abseits gewunken hätte , wo keins war ...

schaut mal auf den Kartenpreis :lol da regen wir uns in Deutschland über 20 Euro in der Bundesliga auf ... achja , es mussten auch die Kids soviel bezahlen , kennen die nicht ne Kinderermäßigung  :rolleyes:




Tradition ist das , was man NICHT kaufen kann

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Offline Esca

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Antw:andere Vereine - Spanien
« Antwort #1 am: 03. September 2013, 23:26 »
Kenne die Problematiken hinsichtlich Eintrittspreise, Auswärtsfahrten etc. im spanischen Fußball aus Valencia. Wird dort immer schlimmer.
Hier könnte Ihre Werbung stehen!

Offline Blacky

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Antw:andere Vereine - Spanien
« Antwort #2 am: 04. September 2013, 09:46 »
wollte eigentlich noch Real - Bilbao mitnehmen (der Kids wegen) aber bei Preisen zwischen 70 - 120 Euro pro Person , war mit das doch zu fett dann ...
Hatten ja unter der Woche noch eine Bernabeu-Tour mitgenommen (Stadionbesichtigung incl. Museum ) , da hab ich schon geschluckt  :embarrassed: 20Euro pro Person , nur um da bissl rumzulatschen
kein Wunder , daß bei denen selten Ausverkauft gemeldet wird ... bei Atleti ist auch zu 90% Dauerkartenauslastung , sodas kaum Plätze im freien Verkauf sind (Dauerkarten sind vergleichsweise preiswert )
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Offline Rodger

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Ein Fußballforum ist nicht der Nabel der Welt ;)


Offline Rodger

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Antw:andere Vereine - Spanien
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2014, 16:04 »

http://www.goal.com/de/news/839/primera-division/2014/12/01/6668791/schock-in-spanien-nach-tod-von-fu%C3%9Fballfan-keine-ausreden

Nach dem Tod eines Fußball-Fans bei den schweren Krawallen am Sonntag in Madrid will die spanische Regierung in Zukunft mit aller Strenge gegen randalierende Anhänger vorgehen. Man wolle unter anderem die Ultras aus den Stadien verbannen, sagte der Präsident der obersten Sportbehörde CSD, Miguel Cárdenal, nach einem Krisentreffen der Anti-Gewalt-Kommission des Innenministeriums am Montag in Madrid.

Vor dem Liga-Spiel zwischen Meister Atlético Madrid und Deportivo La Coruña (2:0) war es am Sonntag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund 200 Ultras gingen in der Nähe des Atlético-Stadions mit Stöcken, Messern und Flaschen aufeinander los. Ein Deportivo-Fan wurde dabei in den Fluss Manzanares geworfen. Der 43-Jährige erlitt einen Herz- und Atemstillstand und eine Gehirnerschütterung. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Das Vorgehen gegen gewalttätige Fans werde man am Donnerstag bei einem Treffen mit Vertretern der Proliga LFP und des RFEF-Verbandes besprechen und beschließen, sagte Cardenal. "Wir wollen diese Personen völlig aus dem Fußball entfernen. Für sie gibt es keinen Platz, weder in den Stadien noch außerhalb", fügte er an. Die Ausschreitungen lösten nicht nur in der Sportwelt in ganz Spanien Erschütterung und Empörung aus. "Heute ist einer der traurigsten Tage in der Geschichte des spanischen Fußballs", sagte Deportivo-Trainer Víctor Fernández. Die Gewalt im Fußball forderte in Spanien nach amtlichen Angaben seit 1982 elf Menschenleben.


Offline Artchi

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Antw:andere Vereine - Spanien
« Antwort #8 am: 03. Dezember 2014, 13:45 »
http://www.goal.com/de/news/839/primera-division/2014/12/01/6668791/schock-in-spanien-nach-tod-von-fu%C3%9Fballfan-keine-ausreden

Nach dem Tod eines Fußball-Fans bei den schweren Krawallen am Sonntag in Madrid will die spanische Regierung in Zukunft mit aller Strenge gegen randalierende Anhänger vorgehen. Man wolle unter anderem die Ultras aus den Stadien verbannen, sagte der Präsident der obersten Sportbehörde CSD, Miguel Cárdenal, nach einem Krisentreffen der Anti-Gewalt-Kommission des Innenministeriums am Montag in Madrid.

Vor dem Liga-Spiel zwischen Meister Atlético Madrid und Deportivo La Coruña (2:0) war es am Sonntag zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund 200 Ultras gingen in der Nähe des Atlético-Stadions mit Stöcken, Messern und Flaschen aufeinander los. Ein Deportivo-Fan wurde dabei in den Fluss Manzanares geworfen. Der 43-Jährige erlitt einen Herz- und Atemstillstand und eine Gehirnerschütterung. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. Das Vorgehen gegen gewalttätige Fans werde man am Donnerstag bei einem Treffen mit Vertretern der Proliga LFP und des RFEF-Verbandes besprechen und beschließen, sagte Cardenal. "Wir wollen diese Personen völlig aus dem Fußball entfernen. Für sie gibt es keinen Platz, weder in den Stadien noch außerhalb", fügte er an. Die Ausschreitungen lösten nicht nur in der Sportwelt in ganz Spanien Erschütterung und Empörung aus. "Heute ist einer der traurigsten Tage in der Geschichte des spanischen Fußballs", sagte Deportivo-Trainer Víctor Fernández. Die Gewalt im Fußball forderte in Spanien nach amtlichen Angaben seit 1982 elf Menschenleben.

dazu jetzt

"..Das Problem: Die meisten Funktionäre haben sich generell auf »die Ultras« eingeschossen. Diese sind in Spanien aber nicht wirklich leicht zu beziffern, da die Grenze zwischen Ultras und Hooligans wesentlich fließender als beispielsweise in Deutschland verläuft. Mit einem Generalverbot würde man auch (durchaus existierende) friedliche Gruppierungen treffen.
Vielen handelnden Personen ist das allerdings egal. Miguel Cárdenal etwa sagt: »Wir wollen die Ultras völlig aus dem Fußball entfernen.« Mit solchen Aussagen findet er im mächtigen Ligapräsidenten Javier Tebas einen prominenten Unterstützer. Spanische Medien zitieren ihn mit dem Satz: »Es ist das Ende der Ultras, beseitigen wir sie.« Mit einem Zutritts-Verbot für ihre Tribünenbereiche, einem generellen Gruppenreiseverbot und einer Auflistung aller Ultras, so Tebas, wolle man »die Ultragruppen innerhalb von 24 Monaten ausrotten«. Ob der Ligapräsident damit das Problem tatsächlich löst oder er lediglich »seinen« Fußball von einer gesellschaftlichen Tendenz säubern will, ist wohl eine ganz andere Frage.
Tradition schießt keine Tore. - Sie stiftet Identität und Heimatgefühl.