Also was hier in den Kommentarspalten sozialer Netzwerke gerade abgeht ist absoluter Wahnsinn. 
Das Stanley den Verein wechselt ist ein absolut logischer Schritt für ihn und auf Grund seiner regionalen Wurzeln auch jener nach Halle. Hier von "Verrat", "Söldner" oder dergleichen zu sprechen ist unterste Schublade. Einige müssen dringend mal von ihrem hohen, "fußballromantischen" Ross runter kommen und aufhören ihre Abneigung gegen gewisse Vereine auf die Spielern zu projezieren. Das ist eine vollkommen vermessene und emotionsverblendete Erwartungenshaltung. Der Feind einiger Fans ist nicht der Feind der Spieler. Fußballer sind keine Ultras. Es sind Fußballer und die müssen mit Blick auf Alter und Umfeld in erster Linie an sich und ihre Karriere denken und Fakt ist, bei uns gibt es, rein sportlich, für Stanley absolut nichts mehr zu holen. Halle hingegen wird kommende Saison alles auf Aufstieg setzen, zudem hat man dort einfach die deutlich professionelleren Rahmenbedingungen. Der Wechsel ist für ihn so logisch, wie nachvollziehbar.
Zudem ist Halle seine Geburtsstadt, das scheint einigen nicht so ganz klar zu sein. Nach deren Logik wäre dann das Arrangement bei uns bereits "Hochverrat" gewesen!?
Bei aller Enttäuschung Einzelner bin ich wirklich entsetzt darüber, wie einige sich darüber auslassen und das ist leider nicht die Minderheit. Das hat Stanley mit keiner Silbe verdient!
Ich wünsche ihm von Herzen alles Gute.
Ich denke hier geht es um die Person speziell. Würde jetzt meinetwegen ein Julian Bell zum HFC wechseln, würde das beim HFC wohl keinen weiter interessieren und man würde ihn problemlos "annehmen". Ratifo hingegen wurde schon mehrfach Ziel von Angriffen. Was daraus werden kann, hat man doch bei Seidemann gesehen. Kann man das ernsthaft wollen, als Spieler?