Autor Thema: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt  (Gelesen 1972 mal)

Offline RH00

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #15 am: 08. Februar 2020, 08:30 »
Iss so ne Sache... In der Liga werden alle Spiele auf Null gesetzt, da muss man es auch im Pokal machen.  Dieser Logik folgend
hat der Pleite-Rückzieher nicht gespielt, da auf Null gesetzt, also hat der Gegner auch nicht verloren und kommt (ohne reguläres Spiel) weiter.

Davon abgesehen habe ich nix dagegen, gegen Entscheidungen des Verbandes erstmal Protest einzulegen. Erstens, weil man es kann und zweitens, weil
sie es verdient haben. :bier:

deiner Logik folgende hat der "Pleite-Rückzieher" dann aber auch das Achtelfinale (SV Blau-Weiß Büßleben 04), die 2. Hauptrunde (Wacker Teistungen) und die 1. Hauptrunde (SC Heiligenstadt) nicht gespielt. Was machen wir nun mit den "weitergekommenen" Mannschaften?

Offline UrBöhlener

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #16 am: 09. Februar 2020, 14:59 »
....hat sicher keiner Bock, das nochmals aufzudröseln gäbe nur Chaos, aber konsequent wäre es. Aber in Thüringen
gibt es mittlerweile noch ganz andere Chaoten - und die haben sich alle in Erfurt versammelt.    :021:
« Letzte Änderung: 09. Februar 2020, 15:02 von UrBöhlener »

Offline Günni

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #17 am: 11. Februar 2020, 10:27 »
Ich weiß ja nicht, wer das ursprünglich in die Welt gesetzt hat, dass es da " keine Regularien für solch einen Fall gibt ".  In der SPO des TFV ist es m.E. eindeutig geregelt:

"§ 14 Nichtantreten und Ausscheiden von Mannschaften
...
Ziffer 2
(1) Tritt eine Mannschaft zu einem angesetzten Punkt-, Pokal- oder Qualifikationsspiel schuldhaft
nicht an, wird dieses Spiel für sie mit 0:2 Toren als verloren und für den Spielpartner mit 2:0 Toren
und drei Punkten als gewonnen gewertet.
(2) In einem Wettbewerb, der nach dem Pokalsystem mit Hin- und Rückspielen durchgeführt wird,
scheidet eine schuldhaft nicht angetretene Mannschaft in jedem Falle aus; der Spielgegner ist qualifiziert."

Also aus meiner Sicht klare Sache: Martinroda ist jetzt schon Finalist, dass der Verband ein Spiel gg. Ehrenhain angesetzt hat, entbehrt jeder Grundlage.
« Letzte Änderung: 11. Februar 2020, 10:29 von Günni »

Offline Hanseat

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #18 am: 15. Februar 2020, 10:07 »
Mal zum Thema zurückkommend. Der Thüringer Fußball steht doch genau da, wo er nach Wirtschaftskraft, Einwohnerzahl usw. hingehört. Man hat eine Drittligamannschft(noch), zwei-drei Regiovereine und ein paar Vereine in der Oberliga. Vielmehr gibt das Bundesland doch ehrlicherweise auch gar nicht her. Das RWE und Ndh nur durch extreme Verschuldung noch da sind, ist doch auch schon bezeichnend.
Außerdem war doch auch schon zu DDR Zeiten der Fußball in Thüringen in der Masse nicht überragend. Sicher hatte man mit dem FCC, dank großem VEB, eine teilweise erfolgreiche Mannschaft, daß war Ende der 80 Jahre aber auch nicht mehr so. Erfurt hat in den 50er Jahren erfolgreichen Fußball gespielt, daß ging dann aber auch in das Mittelmaß zurück. Die anderen Vereine, wie Gera, Suhl oder auch Altenburg waren teilweise gute Ligamannschaften, aber viel mehr doch auch nicht.
Um mal Vergleiche mit MV, BB oder S-A zu ziehen, dort sieht es doch auch ähnlich aus. Letztlich werden doch nur Regionen mit prosperierenden Großstädten, zumindestens im Osten und ohne Großinvestor die Möglichkeit haben, langfristig in höhere Ligaregionen vorzustoßen. Glorreiche Ausnahme bildet da noch Aue.
Also der Tiefpunkt in Thüringen ist relativ und kann auch noch tiefer gehen.

Offline UrBöhlener

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #19 am: 15. Februar 2020, 14:24 »
....hmm das ist etwas oberflächlich betrachtet. Es gibt schon große Firmen in Thüringen, richtige Schwergewichte
wie Airbus-Ableger, Rolls Royce, Jenoptik ... ettliche weltweit agierende Medizintechnikfirmen...  Leider viele aus dem Westen
oder dem Ausland gesteuert, und deshalb haben die kein Interesse, den thüringer Fussball zu unterstützen. Bestes Beispiel
ist Zeiss, die seit ettlichen Jahren aus Oberkochen gesteuert werden, deshalb ist auch die Stimmung in und um Jena so mies...
die alten Zeißjaner ko....en   :poo :poo  wenn sie nur daran denken. Und Oberkochen hat keinen müden Cent für den Verein aus
Jena übrig. Im Gegenteil, mit dem Geld, was in Jena verdient wird, werden heutzutage Projekte im Westen unterstützt.
« Letzte Änderung: 15. Februar 2020, 14:32 von UrBöhlener »

Offline Uller

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #20 am: 21. Februar 2020, 13:28 »
Sportgericht entscheidet: FSV Martinroda kampflos ins Pokalfinale

https://www.mdr.de/sport/fussball_pokal/gericht-entscheidet-martinroda-direkt-im-finale100.html

Offline Esca

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #21 am: 21. Februar 2020, 14:37 »
Sportgericht entscheidet: FSV Martinroda kampflos ins Pokalfinale

https://www.mdr.de/sport/fussball_pokal/gericht-entscheidet-martinroda-direkt-im-finale100.html


"Sicher ist das zweite Halbfinale der beiden sportlichen Schwergewichte im Freistaat: Wacker Nordhausen aus der Regionalliga gegen Drittliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena."

 :lol Insolvenz gegen keine Kohle. Aber so kann man´s natürlich auch ausdrücken.
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Offline UrBöhlener

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Re: Bundesland Thüringen am Fussball-Tiefpunkt
« Antwort #22 am: 21. Februar 2020, 15:34 »
Für Martinroda gehts ja auch um Kohle, 10000 Euronen sind im thüringer Pokalfinale schonmal sicher und bei einem Überraschungssieg sind es um die 130 Tsd Ocken. Für einen kleinen Verein ne Menge Holz...