Autor Thema: AKS  (Gelesen 146270 mal)

Offline Hanseat

Antw:AKS
« Antwort #465 am: 22. Oktober 2026, 20:12 »
Jetzt mal ne blöde Frage, die mich schon lange bewegt...:  Wir haben als Verein da schon einiges in den AKS investiert - wie sicher ist das denn, das wir da auch dauerhaft bleiben können? Angenommen es kommt so ein "Inter/RB Leipzig 2" mit einem superreichen Investor - und will der Stadt das Gelände abkaufen für viele Millionen - was würde dann passieren ?
Bzw. ... ist denn so ein Erbpachtvertrag realistisch - oder wird sich die Stadt dagegen entscheiden?


Sicher ist natürlich erstmal gar nichts.
Wir haben ja einen Nutzungsvertrag und da werden sicherlich Kündigungsmöglichkeiten für beide Vertragsparteien drinstehen und wahrscheinlich auch Kündigungsfristen. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Stadt Leipzig den Nutzungsvertrag kündigt, ist aus meiner Sicht sehr gering. Denn die Stadt ist doch froh, daß es einen Verein gibt, der sich um das Gelände kümmert und es auch weiter aufwertet. Diesbezüglich würde ich sagen sind wir relativ sicher.
Zu der Annahme, daß jetzt ein anderer Verein mit einem Superinvestor sich den AKS vereinnahmen will, würde ich sagen, daß der AKS viel zu unattraktiv ist. Dies bezieht sich jetzt auf die Lage (2 Seiten LSG, 1 Seite Wohnbebauung, 1 Seite Gärten). Damit sind schon Einschränkungen verbunden und außerdem bestehen keinerlei Möglichkeiten zu flächenmäßigen Expansionen. Außerdem liegt der AKS verkehrstechnisch sehr ungünstig. Also das sind alles keine guten Voraussetzungen für einen Superinvestor, der sich wahrscheinlich eher auf der grünen Wiese mit Verkehrsanschluss ausbreiten würde. Also diese Gefahr ist aus meiner Sicht ebenfalls gering.
Natürlich ist das alles nicht vollkommen ausgeschlossen, aber sehr realistisch ist es nicht.
Ob die Stadt Leipzig jetzt einen Pachtververtrag mit Erbbaurecht zustimmen würde, ist für mich erstmal ungewiss. Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß die Stadt da mitgehen würde. Denn die Pacht wird sicher höher sein als die Nutzungsgebühren. Außerdem braucht sich die Stadt dann nicht mehr großartig mit dem Gelände des AKS zu beschäftigen. Bis jetzt wollten wir diesen Pachtvertrag nicht.
So nebenbei, Traktor Dösen hat auch so einen Pachtvertrag und das schon seit einigen Jahren.
Nun hat so ein langer Pachtvertrag natürlich Vorteile für uns, aber eben auch Risiken.
Vorteil wäre aus meiner Sicht, daß wir größtenteils "Herr im eigenen Haus" wären und viele Dinge eben auch einfacher wären. Außerdem hätten wir ein Grundstück was gegenüber Kreditinstituten beleihbar wäre. Bei so einem Pachtvertrag besteht dann auch die Möglichkeit eine Stadion GmbH oder Stadion Genossenschaft zu gründen. Die würde dann unser Stadion betreiben, sanieren u.a.
Es gibt bei vielen Vereinen diese Aufteilung in Sportstätten GmbH und dann der Spielbetriebs GmbH. Mir persönlich würde einen Stadion Genossenschaft für uns mehr gefallen als eine GmbH.
Aber es gibt eben auch Risiken. Dazu würde ich folgende Punkte zählen. Wir wissen nicht was in unseren Dämmen an Material ist, ob nun Norddamm, Dammsitz usw. Wenn da irgendwann bei Bauarbeiten in dem Bauschutt alte Kriegsmunition auftaucht, war es das mit dem AKS. Ob das Szenario realistisch ist, weiß ich nicht. Aber das Risiko könnte bestehen.
Weiterhin müssen wir viele Bauprojekte selber finanzieren. Aber für das Stadion macht die Stadt sowieso nichts mehr und Förderungen für bestimmte Projekte bleiben ja bestehen.
Aus meiner Sicht wäre so ein Pachvertrag auf Erbbaurecht die Voraussetzung um über Genossenschaft und Ausgliederung nachzudenken.
« Letzte Änderung: 22. Oktober 2026, 20:23 von Hanseat »
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Offline UrBöhlener

Antw:AKS
« Antwort #466 am: 22. Oktober 2026, 23:11 »
@Hanseat:
Besten Dank für den informativen Beitrag. Wir hatten das Thema nach dem Derby am Stammtisch diskutiert. Und alle (vier) beteiligten Chemie-Fans hatten eigentlich die selbe Frage... Es ging ja noch weiter. Bei den derzeitigen (politischen) Verhältnissen im Rathaus sind wir relativ sicher. Und (zum Glück) wählt man in Leipzig-Stadt etwas vernünftiger wie im Umland. Aber es wäre ja auch zukünftig möglich, dass da blau-braune Politiker in die Entscheidungsgremien kommen, dann könnte es echt schwierig werden für den Verein -  zuerst würden dann auch kleine Zuwendungen für diverse Renovierungen  gestrichen...was dann noch kommen könnte, mag man sich nicht ausdenken.

Offline Fummelkutte

Antw:AKS
« Antwort #467 am: 23. Oktober 2026, 07:43 »
@hanseat
Zitat
Ob die Stadt Leipzig jetzt einen Pachtververtrag mit Erbbaurecht zustimmen würde, ist für mich erstmal ungewiss.

Ich bin mir nicht mehr sicher wie lange es her ist und wer die Aussage getätigt hat (könnte auch jemand hier im Forum gewesen sein) aber beim Thema Pacht stand meines Wissens noch im Raum, dass der AKS aktuell nicht in einem verpachtungswürdigem Zustand ist. Und dementsprechend so nicht verpachtet werden würde. Das hatte insb. mit den in die Jahre gekommenen Wasserleitungen (und Elektro - ich weiß es nicht) zu tun, klang aber eher nach einer bürokratischen Hürde als nach fehlendem Willen der Stadt. Kann sich alles geändert haben, kann auch ne Fehlinformation sein. Wurde aber beim Mitgliederabend nicht thematisiert. Vielleicht kann uns jemand hier erhellen.

Zu deinem Beitrag vorher: ja so sieht das wohl aus. Irgendwas muss man einen der Schritte gehen. Genossenschaft klingt auch in meinen Ohren wie eine passende Lösung - aber ist sie auch eine? Ich kann es nicht einschätzen. Man hat sich ja mit St. Pauli ausgetauscht...aber klar bei den Gewichtsklassen der Vereine ist das natürlich nur begrenzt fruchtbar.

Offline Hanseat

Antw:AKS
« Antwort #468 am: 23. Oktober 2026, 18:09 »
@hanseat
Ich bin mir nicht mehr sicher wie lange es her ist und wer die Aussage getätigt hat (könnte auch jemand hier im Forum gewesen sein) aber beim Thema Pacht stand meines Wissens noch im Raum, dass der AKS aktuell nicht in einem verpachtungswürdigem Zustand ist. Und dementsprechend so nicht verpachtet werden würde. Das hatte insb. mit den in die Jahre gekommenen Wasserleitungen (und Elektro - ich weiß es nicht) zu tun, klang aber eher nach einer bürokratischen Hürde als nach fehlendem Willen der Stadt. Kann sich alles geändert haben, kann auch ne Fehlinformation sein. Wurde aber beim Mitgliederabend nicht thematisiert. Vielleicht kann uns jemand hier erhellen.

Zu deinem Beitrag vorher: ja so sieht das wohl aus. Irgendwas muss man einen der Schritte gehen. Genossenschaft klingt auch in meinen Ohren wie eine passende Lösung - aber ist sie auch eine? Ich kann es nicht einschätzen. Man hat sich ja mit St. Pauli ausgetauscht...aber klar bei den Gewichtsklassen der Vereine ist das natürlich nur begrenzt fruchtbar.

Es wurde vom Vorstand vor längerer Zeit die Aussage getätigt, daß der AKS noch nicht in einem pachtfähigen Zustand sei. Damals war das Argument,so wie du es geschrieben hast, vor allem veraltete Wasser-und Abwasserleitungen.
Letztmalig habe ich auf dem Fanabend 2023 vom GF St.Bathelt etwas zu diesem Thema gehört. Da sagte er sinngemäß, daß ein Pachtvertrag angestrebt wird, sobald der Sportpark in einem pachtfähigen Zustand ist und keine bösen Überraschungen mehr auf dem Gelände erwartet werden. Das kann jetzt vieles bedeuten und so richtig erschließt sich mir nicht, wie und wann man das feststellen will. Die diversen Hauptleitungen wurden doch vor 2-3 Jahren vor dem AKS erneuert, da wurde ja kräftig gebuddelt einschl. Strassensperrung. Da ja danach auch das neue Funktionsgebäude errichtet wurde, könnte ich mir vorstellen, daß da schon vieles an den Leitungen saniert wurde.
Zur Aussage von St. Bathelt, daß ist eher ziemlich schwammig, was da noch zu tun wäre oder wo genau das Problem liegt. Ich habe ja im vorherigen Post von den Risiken gesprochen zwecks Bodenmaterial in den Dämmen. Das wäre natürlich eine Möglichkeit warum ein Pachtvertrag so vorsichtig angefasst wird. Aber ich weiß auch nicht, wie man da eine absolute Sicherheit für uns bekommen kann.
In jedem Fall sind wir es, die einen Pachtvertrag nicht angegangen sind. Die Stadt hat sich meines Wissens noch gar nicht dazu geäußert. Warum auch, erstmal liegt der Ball ja bei uns.

Dann ein paar Gedanken zu einer Genossenschaft. Die Genossenschaft macht dann Sinn, wenn wir ein bestimmtes großes Projekt langfristig, nachhaltig und unter Einbeziehung vieler Menschen finanzieren wollen. Die Genossenschaft braucht ähnlich wie ein Verein auch einen Vorstand und eine Satzung uvm. und sie wird auch geprüft. Im Gegensatz zu einem Verein wird in eine e.G. einmalig ein Betrag eingezahlt. Es gibt aber auch später die Möglichkeit noch zusätzliche Anteile zu erwerben. So ist z.B. der zu zahlende Betrag für einen Anteil bei St.Pauli 850 €, da sind dann auch Verwaltungskosten mit enthalten.Der organisatorische Aufwand ist da schon nicht ohne.
St.Bathelt hat ja bei St.Pauli von 22.000 Menschen und 30 Mill € gesprochen, daß ist für uns natürlich vollkommen utopisch. Aber nehmen wir mal an für uns würde auch ein Zehntel reichen. Dann wären es 2.200 Menschen und 3 Mill €, das hört sich schon realistischer an. Das wäre aus meiner Sicht vielleicht auch möglich, wobei ja nicht jeder Mensch nur einen Anteil kauft und auch Sponsoren o.a. Anteile erwerben könnten. Aber das im Vorfeld zu erkunden, ist schon etwas unsicher.
Für die Schallschutzmassnahme hat St.Bathelt ja von einer siebenstelligen Summe gesprochen und da rechne ich von 1-3 Mill €. Also wir müssten mit der e.G. schon auf 3-5 Mill € kommen, denn es gibt ja nicht nur die Schallschutzwand. Ob wir das schaffen könnten, weiß ich nicht. Aber es sind aus meiner Sicht so halbwegs realistische Zahlen.
Das gesamte Thema Ausgliederung der 1. Herren oder eine Stadion GmbH oder e.G muss dann auch noch weiter gedacht werden. Denn wenn die 1.Herren in eine Spielbetriebs GmbH ausgegliedert wird, muss diese GmbH für die Nutzung von Trainingsplätzen, Funktionsgebäude und Stadion Nutzungsgebühren an den Verein zahlen.
Wenn wir als Verein jetzt einen Pachtvertrag mit der Stadt haben und wir das Stadion an eine Stadion GmbH oder Stadion Genossenschaft ausgliedern, muss der Verein für die Nutzung des Stadions auch eine Nutzungsgebühr zahlen, denn die e.G oder GmbH muss ja auch Einnahmen haben um das Stadion zu bewirtschaften.
Das alles zieht schon einen Rattenschwanz hinter sich her.
Mir persönlich würde ein langfristiger Pachtvertrag schon sehr willkommen sein und wenn es dann möglich wäre, würde ich immer für eine Stadion Genossenschaft plädieren, sofern es finanziell Sinn macht. Ob man dann irgendwann die 1. Herren noch in eine Spielbetriebs GmbH ausgliedern muss, wird die Zeit zeigen. Aber wenn es Richtung Professionalisierung gehen soll, wird da wohl auch nichts anderes übrigbleiben.

« Letzte Änderung: 23. Oktober 2026, 18:51 von Hanseat »
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Offline Hanseat

Antw:AKS
« Antwort #469 am: 24. Oktober 2026, 11:26 »
https://www.chemie-leipzig.de/2026/10/24/fuer-unser-gemeinsames-ziel-kuenftig-gebuehren-fuer-parken-am-aks/

Wie kommt man bitte auf die Idee, einen Tag vor dem Spieltag jetzt mit Parkgebühren zu kommen? Dann gibt es diese Parktickets auch nur online und eventuelle Resttickets vor Ort.
Ich habe ja gar nichts gegen Parkgebühren, aber diese Art und Weise wie man diese Parktickets einführt ist schon arg dilettantisch.
Im Normalfall wird so eine Aktion langfristig angekündigt, damit sich alle PKW Nutzer darauf einstellen können. Aber dies jetzt quasi über Nacht umzusetzen, wird wieder zu sehr großen Unmut führen und das auch vollkommen zu Recht.
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Offline Meinereiner

Antw:AKS
« Antwort #470 am: 24. Oktober 2026, 16:59 »
Ich finde die Parkticket eine wirklich gute Idee und aus meiner Sicht längst überfällig. Leider hab ich keine Parkplatz Dauerkarte mehr bekommen nach nur einem Tag. Eine Anregung vielleicht noch dazu.. warum verkauft man nicht die freien Plätze auf dem alten Kunstrasenplatz? Dort könnte man sicher auch 5 Euro nehmen. Und wir hätten noch so 150 Stellplätze mehr.
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Offline Kaisi

Antw:AKS
« Antwort #471 am: 24. Oktober 2026, 19:35 »
Wie kommt eigentlich Chemie darauf, auf öffentlichem Grund (Waldparkplatz) Gebühren zu erheben? Das gehört der Stadt. Sind wir jetzt ein Inkasso Unternehmen für die Stadt? Ne, das geht gar nicht. Es sollte dafür gesorgt werden, daß Busse und Bahnen zu Heimspielen im 10min-Takt fahren. Das wäre der richtige Weg. Sieht so aus als ob wir mit Parkgebühren den Sicherheitsdienst finanzieren.
Wir haben eh schon ganz hohe Bier- und Bratwurstpreise. Damit sind wir ganz oben in der Bundesliga dabei.

Offline Meinereiner

Antw:AKS
« Antwort #472 am: 24. Oktober 2026, 20:24 »
Wie kommt eigentlich Chemie darauf, auf öffentlichem Grund (Waldparkplatz) Gebühren zu erheben? Das gehört der Stadt. Sind wir jetzt ein Inkasso Unternehmen für die Stadt? Ne, das geht gar nicht. Es sollte dafür gesorgt werden, daß Busse und Bahnen zu Heimspielen im 10min-Takt fahren. Das wäre der richtige Weg. Sieht so aus als ob wir mit Parkgebühren den Sicherheitsdienst finanzieren.
Wir haben eh schon ganz hohe Bier- und Bratwurstpreise. Damit sind wir ganz oben in der Bundesliga dabei.
Du hast schon gelesen wozu das Geld verwendet werden soll?  Der Verein hat mit der Stadt für die Spieltage das Recht bekommen den Waldparkplatz zu nutzen. Weiß nicht, ob du dort schon mal geparkt hast, aber auch den Weg halbwegs befahrbar zu machen kostet auch Geld. Der AKS gehört auch der Stadt und trotzdem erlaubt sich Chemie dort Eintritt zu verlangen. Frechheit eigentlich,oder?
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Offline Meinereiner

Antw:AKS
« Antwort #473 am: 29. Oktober 2026, 21:16 »
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Offline T. aus FF

Antw:AKS
« Antwort #474 am: 30. Oktober 2026, 07:36 »
Klingt hier gar nicht mehr so unmöglich https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101499444/alfred-kunze-sportpark-neue-stadion-plaene-fuer-chemie-leipzig.html
Liebe Leipziger Chemiker, jetzt seid Ihr gefragt. Es sollten möglichst viele von Euch zur Offenlegung hingehen und auf die Notwendigkeit der Kapazitätserweiterung hinweisen. Nur so können wir für das folgende Abwägungsverfahren das öffentliche Interesse nachweisen und möglichen Bedenken Entgegenstellen.
"Ein Volk das solche Boxer Fußballer Tennisspieler und Rennfahrer hat kann auf seine Uniwersitäten ruhig verzichten"
(Plakattext von Klaus Staeck)

Offline Fummelkutte

Antw:AKS
« Antwort #475 am: 30. Oktober 2026, 07:48 »
Klingt hier gar nicht mehr so unmöglich https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101499444/alfred-kunze-sportpark-neue-stadion-plaene-fuer-chemie-leipzig.html

Stimmt aber im Artikel wird halt auch mit keiner Silbe das Thema Lärmschutz erwähnt. Im Vergleich dazu scheint die Mobilität ja das deutlich lösbare Problem

Offline Tauchaer

Antw:AKS
« Antwort #476 am: 30. Oktober 2026, 08:22 »
In dem Artikel steht nix neues, da waren die Informationen zum Mitgliederabend deutlich umfangreicher. Fakt ist, das Stadion gehört nicht uns, die Stadt entscheidet und wir haben die Baustellen und die Kosten. Ob da nun im Artikel was von Lärmschutz steht oder nicht, spielt keine große Rolle, dieser ist zwingend vorgeschrieben. Unser Hauptproblem ist aber die bescheidene Situation mit Parkplätzen, hier gibt es besonders Vorbehalte von Böhlitz-Ehrenberg, da bereits jetzt an Spieltagen der Ortsteil zugeparkt wird. Weiterhin ist der Waldparkplatz ein unsicherer Kandidat, Thema NSG. Weiterer entscheidender Punkt, Parkplatztrennung Heim- und Gästefans. Bleibt ein P&R mit deutlich höheren Eintrittspreisen und integriertem ÖPNV Ticket. Insgesamt eine verzwickte Situation, der Verein ist unermüdlich dran und vermutlich wird sich bis Ende der zwanziger Jahre nicht allzuviel ändern.

Offline Beto

Antw:AKS
« Antwort #477 am: 30. Oktober 2026, 08:30 »
Warum hat der Ortsnachbar eigentlich schon seit Jahren dieses ÖPNV-Ticket und deren Tickets sind dennoch günstiger als bei uns?

Offline ReinerUnsinn

Antw:AKS
« Antwort #478 am: 30. Oktober 2026, 10:43 »
Warum hat der Ortsnachbar eigentlich schon seit Jahren dieses ÖPNV-Ticket und deren Tickets sind dennoch günstiger als bei uns?
Die gleichen das in regelmäßigen Abständen mit Relegationsspielen aus.
Jeden Tag den ich neu beginne, erhöht sich zwangsläufig die Zahl derer, die mich am Arsch lecken können.

Offline Fummelkutte

Antw:AKS
« Antwort #479 am: 30. Oktober 2026, 10:52 »
Zitat
Unser Hauptproblem ist aber die bescheidene Situation mit Parkplätzen, hier gibt es besonders Vorbehalte von Böhlitz-Ehrenberg, da bereits jetzt an Spieltagen der Ortsteil zugeparkt wird

Das mag für das aktuelle B-Plan-Verfahren gelten. Aber aus meiner Sicht wurde beim Mitgliederabend relativ deutlich, dass es vor allem schweineteuer wird den Lärmschutz zu bauen. Die Kohle dafür aufzutun sollte ein deutlich größeres Problem werden als das Mobilitätskonzept - trotz aller Maßgaben, die sich aus der Bürgerbeteiligung ergeben werden. Molitität kostet natürlich auch Geld, wird nicht ohne ÖPNV-Kombiticket gehen, alles klar.

Aber ne gute Million für ne Lärmschutzwand aufzubringen...in dem Sinne spielt es definitiv eine Rolle ob das im Artikel erwähnt wird oder nicht. Weil wir beides für die Erweiterung brauchen werden, im Artikel aber nur der eine Aspekt beleuchtet wird. Wir sind, wie du richtig schreibst, meilenweit und Jahre weg von "gar nicht mal unmöglich". Nur darauf wollte ich hinaus.