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Nachrichten - Hanseat

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: Gestern um 20:30 »
Wenn man sich das Kompassmodell jetzt mal genauer betrachtet, auch unter Berücksichtigung der vergebenen Startplätze, ist vollkommen klar wer da bevorzugt wird und wer eben nicht.

Grosse Gewinner des Kompassmodells wären die Regio Nord und die Regio NO. Beide haben die wenigsten Veränderungen, vor allem sehr wenige bis gar keine Abgänge in andere Regios. Dafür wird die Nord einige Vereine aus der West erhalten und die Regio NO vielleicht 1-2 Vereine aus Südwest + 1 Verein aus der Regio Nord und der Rest aus Bayern.
Der ganz große Verlierer des Kompassmodells wird die Regio Südwest, denn die wird komplett verteilt. Da gehen dann 6-8 Vereine in die zukünftige Regio Süd mit Bayern, außerdem gehen 1-2 Vereine in die Regio NO und 7-9 Vereine gehen in die Regio West.
Die Regio West hat dann ähnliche Veränderungen, denn aus dem Südwesten kommen viele Vereine dazu und so müssen dann einige Vereine in die Nord gehen. Jetzt nicht gleichviele Vereine, aber so 4-6 Vereine könnten es dann werden.
An dieser Auflistung kann man dann auch sehen, wer für und wer gegen das Kompassmodell ist. Der komplette Südwesten mit Sicherheit, auch Bayern ist mit Sicherheit dagegen und selbst nördliche LV aus NRW werden nicht unbedingt für dieses Modell stimmen. Das die Gewinner des Kompassmodells, also die LV aus der Nord und Nordost für das Kompassmodell sind, ist dann auch verständlich.
Wenn man sich die Auflösung der Südwest anschaut, könnte man einen Vergleich zum Regionenmodell ziehen, wo die Regio NO aufgeteilt wird. Letztlich gibt es da keine großen Unterschiede, ausser das es eben 2 unterschiedliche Regios trifft.
Ich habe auch absolutes Verständnis für den Südwesten und den Rest, der gegen das Kompassmodell stimmt.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 30. Oktober 2026, 20:38 »
Der NOFV gestaltet, WENN es denn so kommt, erstmal nichts mehr. Denn dann hat der DFB den Hut auf. Deshalb kacken sich der BFV und der SFV ja ins Höschen. Und das würde der NOFV auch, wenn es die Kampagne (und deren breite) nicht geben würde…
Der NOFV muss zumindestens die "Auf- und Abstiegsregelung" gestalten. Denn aus 18 Mannschaften + 2 Aufsteiger müssen ja dann 14 Teilnehmer für die neue Regio werden und das wird Aufgabe des NOFV sein. Danach gibt es für den NOFV in Punkto Regio nichts mehr zu melden. Immer unter der Voraussetzung, daß das neue Modell kommt. Was ich nicht hoffe.

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1. Herrenteam 2026/27 / Antw:Kader Saison 2026/27
« am: 30. Oktober 2026, 18:43 »
Hoffentlich ist er körperlich so stabil, daß er im Männerfussball der Regionalliga mithalten kann. Positiv sind natürlich technische Fähigkeiten und Geschwindigkeit. Da er ja eine gute Ausbildung hatte, bin ich da mal optimistisch.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 30. Oktober 2026, 18:40 »
Nun hat der DFB auf seiner Vorstandstagung das Kompassmodell als ihren Antrag auf dem DFB Parteitag beschlossen. Bemerkenswert ist dabei, daß es bei der Abstimmung 6 Enthaltungen gegeben hat und das im Vorfeld wohl hitzige Diskussionen stattgefunden haben.
Erstmals wurden im Kicker auch die Aufschlüsselung der jeweiligen Ligen bekannt gegeben.

Nordost - 14 Plätze
Bayern  - 14 Plätze
Nord     - 15 Plätze
West     - 16 Plätze
Südwest- 17 Plätze
+ 4 Absteiger aus der 3. Liga.

Es war irgendwie zu erwarten, daß es keine gleichmäßige Aufteilung gibt, sondern mal wieder andere Aspekte hier mit reinspielen.
Der BayFV will wohl das 22/5 Modell als eigenen Antrag stellen und vielleicht noch ein anderer Verband mit einer weiteren Modellvariante.

Wenn Nordost nur 14 Plätze erhält, heißt es ja auch, daß 6 Vereine aus Bayern, Nord oder Hessen dazukommen. Viel Erfolg bei Spielen gegen Hannover II, Fürth II und Hannover II, die ja im schlimmstenfall dazukommen.
Wenn es dann zum Kompassmodell kommt, wird ja interessant, wie der NOFV die Teilnahmeregelung gestaltet.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 27. Oktober 2026, 19:19 »
https://www.liga3-online.de/regionalliga-reform-hessische-klubs-sehen-kompassmodell-kritisch/

Alle hessischen Regionalligisten sprechen sich einmütig gegen das Kompassmodell aus. Nun haben diese Vereine zwar kein Stimmrecht auf dem DFB Parteitag, aber die Richtug aus dem Südwesten scheint deutlich.
In dem Artikel wird auch erwähnt, daß die Verbände aus Bayern, BaWü, Saarland, Rheinl-Pf und Hessen mehr als 1/3 der Stimmen besitzen und somit bei Geschlossenheit, das Kompassmodell verhindern könnten.
Da hat der DFB noch einiges vor sich.

Was man beim Kompassmodell unter DFB Herrschaft auch beachten muss, ist das die Schiedsrichter auch vom DFB eingesetzt werden. Vielleicht wird die Qualität ja dann besser.
Außerdem schlägt dann die DFB Gerichtsbarkeit auch in der Regionalliga zu. Da würde ich Vereinen mit Pyromanen schon empfehlen rechtzeitig Rücklagen zu bilden, denn die Strafen werden dann bestimmt höher sein als beim NOFV.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 25. Oktober 2026, 10:03 »
Es gibt aus meiner Sicht verschiedene Szenarien, die auf dem DFB Parteitag möglich sind.

1. Der DFB Antrag kommt dem SFV so weit entgegen, sowohl finanziell und auch mit Vereinsplätzen in der neuen Regio (NO hat 14 Plätze und SW erhält 18 oder mehr), so daß dem SFV das reicht und sie keinen Gegenantrag stellen. Dann wird das Kompassmodell auch ein 2/3 Mehrheit erhalten.

2. Der SFV entschließt sich zu einem Gegenantrag in Form des Regionenmodells (Auflösung Regio NO und Verteilung der Vereine in Nord und Bayern). Dann könnte es richtig spannend werden, weil ich dann keine 2/3 Mehrheit für das Kompassmodell sehe und ob das Regionenmodell eine 2/3 Mehrheit erhält ist auch ungewiss. Da wird es viel von den Verbänden der Regio West abhängen. Wenn man es dann ganz nüchtern betrachtet, werden die LV aus NRW auch eher zum Regionenmodell neigen, weil dann für sie sich nichts ändert. Bei den LV im Norden bin ich mir fast sicher, daß diese eher das Kompassmodell befürworten. Da es für sie vorteilhafter ist als das Regionenmodell. Bei den bayrischen LV ist es auch eher ungewiss, aber letztlich werden die auch eher für das Regionenmodell stimmen, weil sie im Kompassmodell auch vollkommen auf der Strecke bleiben (einige Vereine werden mit RegioSW zusammengelegt und andere kommen zu NO). Da wäre für sie das Regionenmodell schon besser.

3. Ob Bayern dann noch einen komplett anderen Antrag stellt, sehe ich als unerheblich an, weil der nun garantiert keine 2/3 Mehrheit erhält.

4. Andere Modelle z.B. 22/5 werden sicherlich keine Mehrheit erhalten, weil die Profivereine und der DFB da vehement gegen sein werden. Ebenso wird es aus meiner Sicht keinen Antrag zu einer zweistaffligen neuen 4. Liga geben


Letztlich wird es vom DFB und dem SFV abhängen, welches Modell kommt. Oder aber es erhält gar kein Modell die nötige Mehrheit und es bleibt alles so wie es ist. Das wäre dann aber die komplette Blamage für den DFB und das wird der DFB mit allen Mitteln verhindern wollen und sich die Mehrheit auch "erkaufen", in dem man den SFV erhebliche finanzielle Zugeständnisse macht.

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Das Wetter ist mies, der Gegner ist mies, also kann es nur gut werden.
Bei Hertha II weiß man zwar nie, was da personell auf dem Platz stehen wird, aber es sind immer technisch und spielerisch gut ausgebidete Spieler und sie haben meistens auch eine ordentliche Geschwindigkeit. Da es ja meist junge Spieler sind, fehlt ihnen aber auch häufig die Körperlichkeit, die im Regio Männerfussball eben auch nötig ist. Dieses Manko müssen wir dann auch für uns ausnutzen, d.h. richtige Männerzweikämpfe führen und denen den Spaß am spielen nehmen. Also geht es wie immer um hohe Einsatz- und Laufbereitschaft. Wenn wir das auf den Platz kriegen, sollten auch Punkte möglich sein.
Personell sieht es bei uns ja erschreckend schwach aus. Wir haben zu diesem noch jungen Zeitpunkt der Saison schon wieder sehr viele Verletzte und das bereitet große Sorgen.
Im Pressegespräch hat A.Schmidt ja verlauten lassen, daß er sich gerade über unsere Heimspielmisere Gedanken gemacht hat und deswegen glaube ich, werden wir eine andere Heimspielweise heute sehen. Auf Grund der personellen Situation werden wir heute wohl wieder eine Fünferkette sehen (ähnlich wie im Derby) und damit dann auch eine etwas defensivere Spielweise, die eher auf schnelles Konterspiel setzt. Die Startaufstellung für heute könnte ähnlich aussehen wie im Derby, nur das L.Bürger oder A.Bulland für V.Aliji auflaufen.
Ansonsten hoffe ich auf ein gutes und erfolgreiches Spiel mit dem ersten Heimsieg in dieser Saison.

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Antw:AKS
« am: 24. Oktober 2026, 11:26 »
https://www.chemie-leipzig.de/2026/10/24/fuer-unser-gemeinsames-ziel-kuenftig-gebuehren-fuer-parken-am-aks/

Wie kommt man bitte auf die Idee, einen Tag vor dem Spieltag jetzt mit Parkgebühren zu kommen? Dann gibt es diese Parktickets auch nur online und eventuelle Resttickets vor Ort.
Ich habe ja gar nichts gegen Parkgebühren, aber diese Art und Weise wie man diese Parktickets einführt ist schon arg dilettantisch.
Im Normalfall wird so eine Aktion langfristig angekündigt, damit sich alle PKW Nutzer darauf einstellen können. Aber dies jetzt quasi über Nacht umzusetzen, wird wieder zu sehr großen Unmut führen und das auch vollkommen zu Recht.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 24. Oktober 2026, 08:41 »
Ja hier fehlt mathematisch etwas.
 Falls alle 5 bisherigen Gebiete je 14 Plätze bekämen.

14 x 5 =  70
4 Absteiger aus 3. Liga  =>  70 + 4 = 74

fehlen somit 6 Startplätze zu 80 insgesamt

Bin gespannt welche RV / LV diese zugesprochen bekommen.

Diese 6 bisher nicht benannten Plätze sind bestimmt als Adressat fast immer südlich des Thüringer Waldes   

oder darf die DFL für ihre Stimmen immerhin 74 auf den DFB Bundestag für bisher nicht qualifizierte 2. Mannschaften über die Tabelle der neuen U21 Liga auch was ab bekommen?

Ich wäre mir nicht so sicher, daß die Abstiegsplätze aus der 3. Liga separat gezählt werden. Es könnte ja auch so sein, daß die zugewiesenen Plätze für die Regios alles mit einschließen, also Absteiger, Aufsteiger und bisherige Regioteilnehmer und die Regioverbände dann festlegen wie die neue Regio besetzt wird.
Als Beispiel nehme ich mal wieder den Frauenfussball und die Schaffung der neuen 3. Liga durch den DFB. Dort ist es ebenfalls so, daß z.B. der NO Bereich 4 Plätze für die 3. Liga Nord zugewiesen bekommen hat und selbst die Kriterien festgelegt, wer diese Plätze belegen soll. Da ist dann in der NOFV Aufstiegsregelung festgelegt, daß die Absteiger aus der 2. FBuLi einen Platz für die 3. Liga erhalten und die restlichen Plätze dann ausgespielt werden. Da können sich sogar alle Teams der Regio, außer dem Absteiger und auch die Aufsteigerinnen aus den LL bewerben und dann sollen die restlichen 3. Liga Plätze ausgespielt werden.
Wenn man also das Beispiel für das Kompassmodell nimmt, hat der NOFV Bereich 14 Plätze, wo dann ein Absteiger aus der 3. Liga mit enthalten sein könnte. Es wird dann natürlich davon abhängen, wie der NOFV die "Aufstiegsregelung" in die neue Regio anlegt. Aus meiner Sicht wäre es durchaus sinnvoll, daß die besten 10 Regioteams einen Platz in der neuen Liga erhalten und dann die Plätze 11 bis 16 + 2 Oberligaaufsteiger, die restlichen 4 Plätze für die neue Regio ausspielen.
Aber erstmal schauen, ob das unsägliche Kompassmodell überhaupt kommt. Ich glaube so einige euphorische Verfechter des Kompassmodells wachen langsam auf und merken was ihnen da so blüht.

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Fußball Allgemein / Antw:Regionalliga (4. Liga)
« am: 23. Oktober 2026, 20:27 »
Wenn die Regio NO 14 Startplätze erhält, müssen ja zwangsläufig andere Regios mehr Startplätze erhalten. Ich habe ich auch schon eine Vorstellung davon wen das betrifft. Im Kicker steht übrigens, daß der Süddeutsche LV über ein Gegenantrag nach dem Regionenmodell nachdenkt.
Für Spannung ist zumindestens weiter gesorgt.

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Antw:AKS
« am: 23. Oktober 2026, 18:09 »
@hanseat
Ich bin mir nicht mehr sicher wie lange es her ist und wer die Aussage getätigt hat (könnte auch jemand hier im Forum gewesen sein) aber beim Thema Pacht stand meines Wissens noch im Raum, dass der AKS aktuell nicht in einem verpachtungswürdigem Zustand ist. Und dementsprechend so nicht verpachtet werden würde. Das hatte insb. mit den in die Jahre gekommenen Wasserleitungen (und Elektro - ich weiß es nicht) zu tun, klang aber eher nach einer bürokratischen Hürde als nach fehlendem Willen der Stadt. Kann sich alles geändert haben, kann auch ne Fehlinformation sein. Wurde aber beim Mitgliederabend nicht thematisiert. Vielleicht kann uns jemand hier erhellen.

Zu deinem Beitrag vorher: ja so sieht das wohl aus. Irgendwas muss man einen der Schritte gehen. Genossenschaft klingt auch in meinen Ohren wie eine passende Lösung - aber ist sie auch eine? Ich kann es nicht einschätzen. Man hat sich ja mit St. Pauli ausgetauscht...aber klar bei den Gewichtsklassen der Vereine ist das natürlich nur begrenzt fruchtbar.

Es wurde vom Vorstand vor längerer Zeit die Aussage getätigt, daß der AKS noch nicht in einem pachtfähigen Zustand sei. Damals war das Argument,so wie du es geschrieben hast, vor allem veraltete Wasser-und Abwasserleitungen.
Letztmalig habe ich auf dem Fanabend 2023 vom GF St.Bathelt etwas zu diesem Thema gehört. Da sagte er sinngemäß, daß ein Pachtvertrag angestrebt wird, sobald der Sportpark in einem pachtfähigen Zustand ist und keine bösen Überraschungen mehr auf dem Gelände erwartet werden. Das kann jetzt vieles bedeuten und so richtig erschließt sich mir nicht, wie und wann man das feststellen will. Die diversen Hauptleitungen wurden doch vor 2-3 Jahren vor dem AKS erneuert, da wurde ja kräftig gebuddelt einschl. Strassensperrung. Da ja danach auch das neue Funktionsgebäude errichtet wurde, könnte ich mir vorstellen, daß da schon vieles an den Leitungen saniert wurde.
Zur Aussage von St. Bathelt, daß ist eher ziemlich schwammig, was da noch zu tun wäre oder wo genau das Problem liegt. Ich habe ja im vorherigen Post von den Risiken gesprochen zwecks Bodenmaterial in den Dämmen. Das wäre natürlich eine Möglichkeit warum ein Pachtvertrag so vorsichtig angefasst wird. Aber ich weiß auch nicht, wie man da eine absolute Sicherheit für uns bekommen kann.
In jedem Fall sind wir es, die einen Pachtvertrag nicht angegangen sind. Die Stadt hat sich meines Wissens noch gar nicht dazu geäußert. Warum auch, erstmal liegt der Ball ja bei uns.

Dann ein paar Gedanken zu einer Genossenschaft. Die Genossenschaft macht dann Sinn, wenn wir ein bestimmtes großes Projekt langfristig, nachhaltig und unter Einbeziehung vieler Menschen finanzieren wollen. Die Genossenschaft braucht ähnlich wie ein Verein auch einen Vorstand und eine Satzung uvm. und sie wird auch geprüft. Im Gegensatz zu einem Verein wird in eine e.G. einmalig ein Betrag eingezahlt. Es gibt aber auch später die Möglichkeit noch zusätzliche Anteile zu erwerben. So ist z.B. der zu zahlende Betrag für einen Anteil bei St.Pauli 850 €, da sind dann auch Verwaltungskosten mit enthalten.Der organisatorische Aufwand ist da schon nicht ohne.
St.Bathelt hat ja bei St.Pauli von 22.000 Menschen und 30 Mill € gesprochen, daß ist für uns natürlich vollkommen utopisch. Aber nehmen wir mal an für uns würde auch ein Zehntel reichen. Dann wären es 2.200 Menschen und 3 Mill €, das hört sich schon realistischer an. Das wäre aus meiner Sicht vielleicht auch möglich, wobei ja nicht jeder Mensch nur einen Anteil kauft und auch Sponsoren o.a. Anteile erwerben könnten. Aber das im Vorfeld zu erkunden, ist schon etwas unsicher.
Für die Schallschutzmassnahme hat St.Bathelt ja von einer siebenstelligen Summe gesprochen und da rechne ich von 1-3 Mill €. Also wir müssten mit der e.G. schon auf 3-5 Mill € kommen, denn es gibt ja nicht nur die Schallschutzwand. Ob wir das schaffen könnten, weiß ich nicht. Aber es sind aus meiner Sicht so halbwegs realistische Zahlen.
Das gesamte Thema Ausgliederung der 1. Herren oder eine Stadion GmbH oder e.G muss dann auch noch weiter gedacht werden. Denn wenn die 1.Herren in eine Spielbetriebs GmbH ausgegliedert wird, muss diese GmbH für die Nutzung von Trainingsplätzen, Funktionsgebäude und Stadion Nutzungsgebühren an den Verein zahlen.
Wenn wir als Verein jetzt einen Pachtvertrag mit der Stadt haben und wir das Stadion an eine Stadion GmbH oder Stadion Genossenschaft ausgliedern, muss der Verein für die Nutzung des Stadions auch eine Nutzungsgebühr zahlen, denn die e.G oder GmbH muss ja auch Einnahmen haben um das Stadion zu bewirtschaften.
Das alles zieht schon einen Rattenschwanz hinter sich her.
Mir persönlich würde ein langfristiger Pachtvertrag schon sehr willkommen sein und wenn es dann möglich wäre, würde ich immer für eine Stadion Genossenschaft plädieren, sofern es finanziell Sinn macht. Ob man dann irgendwann die 1. Herren noch in eine Spielbetriebs GmbH ausgliedern muss, wird die Zeit zeigen. Aber wenn es Richtung Professionalisierung gehen soll, wird da wohl auch nichts anderes übrigbleiben.


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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Antw:AKS
« am: 22. Oktober 2026, 20:12 »
Jetzt mal ne blöde Frage, die mich schon lange bewegt...:  Wir haben als Verein da schon einiges in den AKS investiert - wie sicher ist das denn, das wir da auch dauerhaft bleiben können? Angenommen es kommt so ein "Inter/RB Leipzig 2" mit einem superreichen Investor - und will der Stadt das Gelände abkaufen für viele Millionen - was würde dann passieren ?
Bzw. ... ist denn so ein Erbpachtvertrag realistisch - oder wird sich die Stadt dagegen entscheiden?


Sicher ist natürlich erstmal gar nichts.
Wir haben ja einen Nutzungsvertrag und da werden sicherlich Kündigungsmöglichkeiten für beide Vertragsparteien drinstehen und wahrscheinlich auch Kündigungsfristen. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Stadt Leipzig den Nutzungsvertrag kündigt, ist aus meiner Sicht sehr gering. Denn die Stadt ist doch froh, daß es einen Verein gibt, der sich um das Gelände kümmert und es auch weiter aufwertet. Diesbezüglich würde ich sagen sind wir relativ sicher.
Zu der Annahme, daß jetzt ein anderer Verein mit einem Superinvestor sich den AKS vereinnahmen will, würde ich sagen, daß der AKS viel zu unattraktiv ist. Dies bezieht sich jetzt auf die Lage (2 Seiten LSG, 1 Seite Wohnbebauung, 1 Seite Gärten). Damit sind schon Einschränkungen verbunden und außerdem bestehen keinerlei Möglichkeiten zu flächenmäßigen Expansionen. Außerdem liegt der AKS verkehrstechnisch sehr ungünstig. Also das sind alles keine guten Voraussetzungen für einen Superinvestor, der sich wahrscheinlich eher auf der grünen Wiese mit Verkehrsanschluss ausbreiten würde. Also diese Gefahr ist aus meiner Sicht ebenfalls gering.
Natürlich ist das alles nicht vollkommen ausgeschlossen, aber sehr realistisch ist es nicht.
Ob die Stadt Leipzig jetzt einen Pachtververtrag mit Erbbaurecht zustimmen würde, ist für mich erstmal ungewiss. Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß die Stadt da mitgehen würde. Denn die Pacht wird sicher höher sein als die Nutzungsgebühren. Außerdem braucht sich die Stadt dann nicht mehr großartig mit dem Gelände des AKS zu beschäftigen. Bis jetzt wollten wir diesen Pachtvertrag nicht.
So nebenbei, Traktor Dösen hat auch so einen Pachtvertrag und das schon seit einigen Jahren.
Nun hat so ein langer Pachtvertrag natürlich Vorteile für uns, aber eben auch Risiken.
Vorteil wäre aus meiner Sicht, daß wir größtenteils "Herr im eigenen Haus" wären und viele Dinge eben auch einfacher wären. Außerdem hätten wir ein Grundstück was gegenüber Kreditinstituten beleihbar wäre. Bei so einem Pachtvertrag besteht dann auch die Möglichkeit eine Stadion GmbH oder Stadion Genossenschaft zu gründen. Die würde dann unser Stadion betreiben, sanieren u.a.
Es gibt bei vielen Vereinen diese Aufteilung in Sportstätten GmbH und dann der Spielbetriebs GmbH. Mir persönlich würde einen Stadion Genossenschaft für uns mehr gefallen als eine GmbH.
Aber es gibt eben auch Risiken. Dazu würde ich folgende Punkte zählen. Wir wissen nicht was in unseren Dämmen an Material ist, ob nun Norddamm, Dammsitz usw. Wenn da irgendwann bei Bauarbeiten in dem Bauschutt alte Kriegsmunition auftaucht, war es das mit dem AKS. Ob das Szenario realistisch ist, weiß ich nicht. Aber das Risiko könnte bestehen.
Weiterhin müssen wir viele Bauprojekte selber finanzieren. Aber für das Stadion macht die Stadt sowieso nichts mehr und Förderungen für bestimmte Projekte bleiben ja bestehen.
Aus meiner Sicht wäre so ein Pachvertrag auf Erbbaurecht die Voraussetzung um über Genossenschaft und Ausgliederung nachzudenken.

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Antw:AKS
« am: 21. Oktober 2026, 21:00 »
Da ja in letzter Zeit (Mitgliederabend, Newsletter und App) auch um die finanziellen Herausforderungen für die Kapazitätserweiterung diskutiert wurde, ein paar Gedanken dazu.

Die Ausgangslage ist ja, daß die Stadt Leipzig Eigentümer des AKS ist und wir dort nur Nutzer sind. Die Stadt Leipzig wird in das eigentliche Stadion nichts investieren, um eine höhere Kapazität zu erreichen. Das ist aus meiner Sicht ein Fakt. Sicher gab es einige Projekte, die gefördert wurden, wie der behindertengerechte Zugang zum Dammsitz oder auch die denkmalgerechte Sanierung der Tribüne. Aber Großprojekte, wie z.B. Flutlicht oder jetzt auch eine eventuelle Schallschutzwand finanziert die Stadt als Eigentümer nicht. Vielleicht gibt es noch irgendwo einen Fördertopf für Schallschutzmaßnahmen, aber das werden sicherlich keine wirklichen Größenordnungen sein, sonst wäre das bei unseren Gremien im Gespräch.
Daraus folgt, daß wir als Verein diese finanziellen Lasten selber schultern müssen.
Dazu hat unser GF 2 Möglichkeiten zur Diskussion gestellt, wie der Weg sein könnte.

1. Die Ausgliederung der 1.Herren mit kompl. Ticketing + Teile der Fanshopeinnahmen in eine Spielbetriebs GmbH
2. Die Bildung einer Genossenschaft

Das finanzielle Ziel ist leichter Darlehen zu erhalten, die man als Verein nur sehr schwer bekommt.

Aus meiner Sicht sind beide Optionen bei der heutigen Lage nicht so sinnvoll, weil die Voraussetzungen einfach nicht passen.
Zu 1. : Eine Spielbetriebs GmbH ist für den reinen Spielbetrieb zuständig und nicht für den Ausbau des Stadions. Das macht rein logisch keinen Sinn, denn der e.V. bleibt weiterhin Nutzer des Stadions. Warum sollte eine SpielbetriebsGmbH dann ein Darlehen für den Stadionausbau aufnehmen? Denn das ist ja nicht  die Aufgabe der GmbH.

Zu 2. Die Bildung einer Genossenschaft hat schon einen gewissen Charme. Allerdings muss man dafür eine klare Aufgabe der Genossenschaft definieren. Dazu gehört dann auch ein Vorstand, Satzung uva.
Da ja das Beispiel St.Pauli angesprochen wurde, sind dort die Voraussetzungen auch vollkommen anders. Dort gehört das Stadion dem Verein allerdings steht es auf Grund und Boden der Stadt Hamburg. Die e.G. dort wurde gegründet, um den Betrieb des Stadions einschl. Investitionen, Sanierungen usw. zu realisieren.
In unserer jetzigen Situation können wir so gar nicht agieren, weil wir nur Nutzer des AKS sind.

Der erste Schritt müsste dann sein, einen Pachtvertrag auf Erbrecht mit der Stadt zu schließen. Das könnte dann über eine Laufzeit von 99 Jahre laufen.
Wenn wir so einen Pachtvertrag haben, könnten wir das Grundstück sogar beleihen. Aber wichtiger wäre dann, daß wir eine Stadion Genossenschaft gründen könnten, die ähnlich wie bei St.Pauli agieren könnte. Natürlich werden wir nicht auf die hohen Zahlen kommen wie dort, aber es wäre eine Möglichkeit den Stadionausbau zu finanzieren.
Der Vorteil wäre, gerade für einen Verein, wie wir es sind, daß viele Fans , Mitglieder oder auch Sponsoren Genossenschaftsanteile erwerben können und so alles in eigener Hand bleibt.
Statt einer Genossenschaft könnte auch eine Sportstätten GmbH gegründet werden, aber auch da wäre der Pachtvertrag zwingend notwendig. Damit sind zwar die Mitglieder über den e.V. mit involviert, aber eben nicht selber als eigenständige Person.

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Die Kritik an Bergmann teile ich nicht, der entspricht in etwa der Qualität unserer gesamten Mannschaft. Für das zweite Gegentor kann er sozusagen nur zu einem Viertel, wenn wir uns da quasi im Quartett gegenseitig abräumen.  Nicht vergessen: Selbst ein Bellot (unbestritten unter "normalen" Umständen eine unerreichbare Regalhöhe für uns) hatte himmer mal einen Patzer auf Lager.

Das kann man so sehen. Wenn er als Torwart am Fünfmeterraum rauskommt sollte er zumindestens an den Ball kommen und das war eben nicht so. Die Strafraumbeherrschung ist aus meiner Sicht sein Schwachpunkt. Ansonsten ist er ein wirklich guter Torwart. Er ist stark auf der Linie und hat gute Reflexe, auch im 1:1 ist er ein guter Hüter, außerdem ist er fussballerisch richtig gut, auch wenn er manchmal ein wenig zu risikofreudig ist, ebenso kommen seine Abschläge meistens zielgenau. Also rundherum hat er wirklich gute Qualitäten als Torwart. Wenn er jetzt seine, aus meiner Sicht, Schwäche reduziert und im besten Fall ganz abstellt, wäre das für uns ein großer Fortschritt und für ihn selber wäre es natürlich auch sehr vorteilhaft. Denn damit könnte er weitere Schritte in höhere Ligen machen und das wäre für alle eine win-win Situation.
Es geht bei einer Kritik immer darum, daß es zukünftig besser gemacht wird.
Der Vergleich mit B.Bellot ist ein wenig weit hergeholt. B.Bellot hatte in der Strafraumbeherrschung auch seine Probleme, aber er hatte auch 10 Jahre mehr Erfahrung als M.Bergmann und konnte diese Erfahrung nutzen. Bei Ü30 Torhütern macht es auch keinen Sinn mehr, daß mit Training zu verbessern und das junge Alter ist ja der Vorteil von M.Bergmann um sich noch zu verbessern.
Die Strafraumbeherrschung spielt für Torhüter in den letzten Jahren eine immer größere Rolle, weil viele Mannschaften erkannt haben, daß Standards ein Mittel sind um Tore zu erzielen. Auch deswegen wird ja auch vielfach Standardtraining gemacht und dadurch werden die Torhüter eben auch mehr gefordert.

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Das Problem ist halt nur, Du bist nicht der Cheftrainer, sondern Alexander Schmidt.  :017: :cof

Training heute ist 10:00 Uhr, er hat für Fans immer ein offenes Ohr und vielleicht, aber nur vielleicht.....ist er für diese Erleuchtung, die Du ihm da gibst, dankbar.  :cof

Ansonsten solltest Du mal überlegen, ob Du auf Arbeit auch jeden Tag in der Lage bist zu 110 Prozent zu performen, und ob 4.Liga für Dich das richtige ist. Ein Torhüter spielt i.d.R. in der 4.Liga, weil er 4.Liga-Niveau hat. Sonst würde er in der 3.Liga spielen. Oder in der 2. Liga. Oder in der Ersten. Oder Schembjens Lieg. :cof

Welch eine frappierende Logik mit dem Vergleich und der Einschätzung. :embarrassed:
Was hat eine Arbeitsleistung a 8h mit einer Leistung eines Spielers in 90 min in der Woche zu tun?
Von den merkwürdigen 110% mal ganz zu schweigen von den hier überhaupt niemand jemals gesprochen hat.

Die Einschätzung zu einem Torwart der in der 4. Liga spielt ist ja ganz toll.
Natürlich spielt er z.Zt. dort, weil seine Qualität eben so ist.
Aber muss das immer so sein?
Können sich Spieler nicht weiterentwickeln, verbessern um dann vielleicht auch mal höherklassiger zu spielen?
Denn darum ging es mir ja, daß M.Bergmann an seinen Schwächen arbeiten muss, um sich zu verbessern.
Wenn Spieler das nicht machen, werden sie nämlich irgendwann von Jüngeren überholt und weiter nach hinten verdrängt. Denn wir reden hier immer noch vom Leistungssport und nicht mehr von Freizeitsport und im Leistungssport gehört ständige Weiterentwicklng und Verbesserung immer noch dazu. Gerade für einen jungen Torwart sollte es selbstverständlich sein, sich durch das Training zu verbessern. Im besten Fall wird man diese Trainingsfortschritte dann auch in den Spielen sehen und darauf hoffe ich eben.

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