Beiträge anzeigen

Diese Sektion erlaubt es ihnen alle Beiträge dieses Mitglieds zu sehen. Beachten sie, dass sie nur solche Beiträge sehen können, zu denen sie auch Zugriffsrechte haben.


Nachrichten - Schreber

Seiten: [1] 2 3 ... 9
1
Es gibt sie nicht oft, diese Spiele, nach denen man nicht einen einzigen Spieler herausheben möchte. Weil einer besser war als der andere …

Einfach nur: Danke!

Und ja, es gab sie auch heute wieder die Leutzscher Kneipen, Leipziger Gaststätten und (letzten geöffneten) Biergärten, in denen es deshalb – Dank auch an den MDR! – (nochmals …) sehr feuchtfröhlich zuging ....

Wenn denn alle Spiele im November ausfallen sollten, vielleicht sogar noch im Dezember, dann könne man doch gleich eine Aufstiegsrunde im Frühjahr nächsten Jahres planen, beispielsweise für die jetzigen Mannschaften auf Platz eins bis fünf, wurde heute beim Anstoßen der schaumigen Gläser wiederholt gesagt. Mit dazugehörigen Aufstiegsspielen wie damals in der zweiten Liga der DDR, der berühmt-legendären Staffel „C“.  („Ist vorbei der kalte Schnee, schlagen wir den BFC!“)

Daran kann man erkennen, wie groß die Freude über und Dankbarkeit für die gezeigten grün-weißen Leistungen ist …

Ach ja, die Chemnitzer Karl-Marx-Städter, die angeblich Himmelblauen, wurden in Leutzsch seit 53 Jahren nicht geschlagen. Aber heute …

Passend zur Saison, wurde Zeit und ist gut so.

2
Ich kann es verstehen. Wir und unsere Gegner können schlicht die Aufwände für unsere Spieler, Trainer und den Spielbetrieb nicht erwirtschaften. Dann hast du am Ende der Saison 15 Vereine in Insolvenz.

GWG Locke

Ich denke, es ist komplizierter. Zumindest für die überschaubare Zeit bis Weihnachten. Ob nun 999 Zuschauer oder gar keine ist dann auch nicht mehr der ganz große finanzielle Unterschied. Auch wäre eine staatliche Corona-Winter-Hilfe für Regionalligisten denkbar, die an die jetzt angekündigten Hilfen für Unternehmen angelehnt sein könnten.

Und ein letztes, nur auf unseren Verein bezogenes Wort, denn das kann man immer nur für den eigenen sagen: Es würden nicht wenige für eine Übergangszeit virtuelle Eintrittskarten für Heimspiele erwerben bzw. sich ihre Dauerkarten nicht rückerstatten lassen. Wenn dann der MDR weiterhin seine lobenswerte livestream-Übertragungen fortgesetzt hätte, wäre die Zeit bis zum Jahresende m.E. überbrückbar gewesen.

3
Nun kommt also, was wir wohl alle seit Wochen befürchteten.

Ich kann nicht verstehen, was dagegen sprechen sollte, die Saison ohne Zuschauer und mit jeweils vor Spielantritt virusgetestete Mannschaften, Betreuer und Schiedsrichter fortzuführen!

4
Ich weiß... hätte hätte Fahrradkette...auf dem Boden bleiben und die derzeit 11 Punkte Differenz auf einen Abstiegsplatz feiern... oder geht da doch noch mehr ???  :gr

Ja, auf dem Boden bleiben und einfach so weitermachen, so lange es möglich ist.

Unser Trainer wurde gestern in der LVZ wie folgt zitiert: "Jagatic schaut durchaus weitsichtig nach vorn: „Lasst uns jedes Spiel genießen, wer weiß, wie lange das noch geht. Man darf sich nie zu sicher sein, weder im Leben, noch im Sport. Man sollte für alles dankbar sein, was man hat!“"

Weise Worte ...!
____________

Wir alle ahnen, daß diese Saison eine ganz besondere werden könnte. Schritt für Schritt. Tor für Tor. Punkt für Punkt.     

Dabei, wie gesagt, stets auf dem Boden bleiben, auf dem die Tore gemacht werden ...

Bleibt die finanzielle Situation aufgrund der Zuschauerbeschränkung. Die gilt es im Blick zu behalten. Wir nähern uns ja der Weihnachtszeit, die stets auch eine Zeit des Schenkens ist. Lassen wir uns etwas einfallen. Diejenigen, die sonst auf dem Weihnachtsmarkt für gefüllte Glühwein-Kassen sorgen und dies in diesem Jahr nicht tun können, dürften zumindest bereits ein Sparschwein aufstellen.

Man darf hoffentlich gespannt sein, was dem Verein wie seinen Anhängern einfällt, um die momentane Dankbarkeit für die Leistungen auch in der Vereinskasse zum Ausdruck bringen zu können.

5
Wahnsinnsgefühl damals, wenn der international erfolgreich spielende Ortsnachbar in der "großen"  Oberliga zuhause mit Ach und Krach 5000 Zuschauer hatte, und wir in dieser eigentlich völlig unbedeutenden Liga der DDR auswärts regelmäßig mit  500-1500 Leuten anrückten. Als Jugendliche war das für uns jedes Wochenende Party, Party, Party.

[...]

https://www.weltfussball.de/spielbericht/ddr-liga-1988-1989-staffel-b-bornaer-sv-sg-sachsen-leipzig/

Danke für die 1988er Borna-Erinnerung!

Damals mit Uwe Rösler im Sturm ...

Doch wer weiß, vielleicht ist derzeit wieder ein Spieler im Team, der später noch einmal ähnlich erfolgreich sein wird.

Aber jetzt heißt es erst einmal, das heutige Spiel erfolgreich zu gestalten. JF sprach ja kürzlich in der LVZ davon, daß diese Saison für die grün-weiße Fußball-Welt bereits jetzt eine ganz besondere ist. Möge heute ein Baustein hinzukommen, daß sie später einmal als weiterer Meilenstein nach der Neugründung angesehen werden kann.

Auch wenn heute nicht Tausende ins Stadion pilgern können, wie sie es in virusfreien Zeiten - bei herrlichstem Sonnenschein über Leutzsch - nach den in dieser Spielzeit bereits gezeigten Leistungen heute wohl hundertprozentig getan hätten ...

6
Regionalliga – I. Mannschaft / Re: Landespokal
« am: 13. Oktober 2020, 20:38 »
Warum nicht? Wer den Pokal holen will, muss an einem guten Tag jeden Gegner schlagen können! Wir sind zur Zeit gut drauf

Ich bin aufgrund der bisher gezeigten, so großartigen Auftritte der Mannschaft in dieser Saison sogar inzwischen fest davon überzeugt, daß wir - zumindest im Pokal zu Hause - derzeit (fast) jede deutsche Mannschaft schlagen können. Und nein, daß eingeklammerte "fast" bezieht sich nicht auf Zwickau ...

Auch wenn es nicht wie im Oktober 1979 nach nur sechs Minuten - auswärts ... - 3:0 für Chemie stehen sollte. Die Chancen stehen jedenfalls gut!

7
Regionalliga – I. Mannschaft / Re: Landespokal
« am: 12. Oktober 2020, 19:53 »
so sah das ganze aus ... aber wir wissen wie schnell das gehen kann wenn de gegen nen "kleinen" Gegner rausfliegst
https://www.mdr.de/sport/video-sg-weissig-william-schult-fc-eilenburg-traumtor-100_zc-a44cf87d_zs-2013e4cd.html

Danke für den Hinweis auf's wirklich schöne Tor, - die SG Weißig wäre tatsächlich ein Traumlos im sog. Wernesgrüner Sachsenpokal ...

Erst gegen Reichenbach ganz in der Nähe der legendären Wernesgrüner Brauerei und danach gegen Weißig direkt neben der Radeberger Exportbrauerei ...  :bier:

8
Chemie bleibt nun auch nach den Sonntagsspielen auf Tabellenplatz vier!

Cottbus dreht das Spiel gegen den BFC nach einem 0:2-Rückstand, Meuselwitz kann gegen Halberstadt nicht gewinnen und die Unaussprechlichen werden von Altglienicke geradezu abgeschlachtet.

Sorgen können einem allerdings die heute bekannt gewordenen Corona-Fälle in Fußballmannschaften des In- und Auslandes (Aue, Salzburg, Poznan, Neapel u.a.) bereiten. Das wird wohl so weiter gehen. Ich wage nicht daran zu denken, daß unsere so großartige Mannschaft ausgebremst werden könnte ...

9
Wieviel waren wir dort gestern? 600 oder mehr?

Inzwischen geht der MDR (ab ca. Min. 0:10) von gut 900 Chemikern aus und spricht von einem Heimspiel ...

Und das in Corona-Zeiten* ...



________________________________________

* Wir alle ahnen, was am Mittwoch in Leutzsch für ein Publikumsandrang stattfinden würde, wenn es normale Zeiten wären.


10
Soooo schön ...

Ein 4:1-Auswärtssieg. Selbst den alten Kämpen wird es nicht leicht fallen, ähnliches zu erinnern.

Ja, die Legende vom 3:0-Sieg in Zwickau am 6. Oktober 1979 lebt, als Lischke (doppelt) und Röpcke nach nur 6(!!!) Minuten Spielzeit bereits den Endstand erzielt hatten. (Wobei bei Zwickau immerhin Nationaltorwart Croy das Tor hütete ...)

Aber ein 4:1-Auswärtssieg? Da fällt einem zwar der Sieg des FC Sachsen in Dessau von 2007 ein, als die vier Leutzscher Tore in der letzten Viertelstunde fielen. Drei Tore von Reimann in nur acht Minuten - auch eine Legende ...

Aber ansonsten? Ja, 1976 in Ostdeutschlands zweithöchster Spielklasse in Blankenburg und Wittenberge (vor weit mehr Zuschauern als den gestern zugelassenen...).
Doch das ist lange, lange her ...

So gilt es, diese Momentaufnahme zu genießen - und der Mannschaft zu danken!
_______________________________________________


Die Tore gibt es hier:

https://www.mdr.de/sport/video-447688_zc-a44cf87d_zs-2013e4cd.html

11
@Esca @Sündenbock

Danke, kann man so sehen, verstehe ich auch - und dennoch:

Angenommen, es sind 1000 Namen in einem Lostopf. Anschließend öffentliche, frei zugängliche Auslosung beispielsweise in der Sachsenstube. 150 Namen werden gezogen. Dann ist das zwar nicht schön, aber - unter den gegenwärtigen Bedingungen - auch nicht ungerecht.

Es wäre dann ein recht bunt zusammengewürfelter Auswärtsblock, - vom Ultra bis zur Oma mit dem selbstgestrickten Schal aus den 70ern. Aber alle im Herzen grün-weiß ...

Wäre mein Name nicht unter den glücklichen Gewinnern, dann würde es mich natürlich nicht freuen, aber ich würde es jedem gönnen, im Mommsenstadion Chemie, Chemie nur noch Chemie zu rufen und unsere Mannschaft lautstark zu unterstützen. Und ja, zugegeben, auch ein Chemie-Tor zu bejubeln oder sogar mehrere - als seien 150 so viele wie 1000 ...

Ein letztes: Wie heißt es doch so schön? EINER für alle, alle für einen - alle für die BSG Chemie ...

12
Das ist wieder so ein Ding, wo ich den Verein kritisieren muss. 150 Gästekarten (von 1000 möglichen) zur Verfügung zu stellen ist doch ein feiner Zug von TEBE. Und genügend verdienstvolle Mitglieder & Fans bei uns sind vorhanden (langjährige Dauerkartenbesitzer, mehrfache Subbotnikarbeiter, ehrenamtliche Vereinsarbeiter, Jugendtrainer...). Da hätte man den Leuten doch mal ne Freude machen können und die 150 Stück unter den verdienstvollen (und interessierten Auswärtsfahrern) verlosen können. [...] 150 Auswärtsfans daheim zu lassen ist zumindest nicht schlau.
Und die Mannschaft kann JEDE Unterstützung brauchen, dringend!

Stand jetzt: 850 verkaufte Karten, - ausverkauft.

Bedenkt man, daß in Berlin zahlreiche Chemiker wohnen und der eine oder andere wohl unter den 850 ist - wie auch so mancher Leipziger -, so wären die zusätzlichen 150 Gästekarten nützlich gewesen, um den Auswärtseffekt zu minimieren.

Insofern würde mich die konkrete Begründung für diese Ablehnung der Gästekarten schon interessieren. Zweifelsfrei steht es jedem frei, zu sagen, unter diesen Bedingungen fahre ich nicht zu den Auswärtsspielen. Jedoch zu entscheiden, daß keinerlei angebotenes Gästekontingent angenommen wird, ist etwas anderes.

13
was wä[h]re das für ne Party mit 5000 Zuschauern geworden ..

Meine Frau, die während des Spieles zu Hause bei geöffnetem Fenster am Schreibtisch saß und arbeitete: „Beim 2:0 hat hier das Viertel gebebt. Kanns’de wissen. Es war ein einziger langer Schrei.“
   
Lag vielleicht auch am Kommentator der MDR-Übertragung, (Alt-)Genossen Bodo B., der vor 1989 dem Stasi-Meister BFC in seinen Sport-Aktuell-Reportagen so viel Herzenswärme - und kühles Karriere-Denken ... - widmete. Da dachten heute die Älteren, sie wären in einer Art von Zeitmaschine.
Und dann mußten die Emotionen raus …

14
Ich teile die Einschätzung bis auf beim VfB Auerbach.
_________________________________________________

Die Formulierung bis auf beim könnte zur Legende werden ...

Zumindest bis auf beim nächsten Aufstieg.

15
WIR haben ne Scheißsaison gespielt

Eine Saison, in der erstmals seit 1976 eine Mannschaft mit dem Namen BSG Chemie Leipzig und dem Fünfeck auf der Brust gegen - ja, gegen die von heute - gewonnen hat, kann keine "Scheißsaison" gewesen sein.

Seiten: [1] 2 3 ... 9