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Nachrichten - Waldstraßenchemiker

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Die Regelung war von Anfang an ganz klar so kommuniziert worden und sollte schon allein deswegen jetzt nicht geändert werden. Im Übrigen finde ich es auch völlig legitim, wenn jemand mit einer DK-Nummer 1000+ sich sein oder ihr Geld zurückerstatten lässt und würde niemals eine Diskussion aufmachen, von wegen "dass das ein echter Chemiker nicht macht". Das sind Einzelfallabwägungen, die jeder selbst treffen muss und die alle anderen so zu akzeptieren haben. Ein Dauerkarten-Kauf ist nunmal keine Spende - wer das so handhabt: Respekt!  :daumen:, aber es gibt dazu keine moralische oder sonst wie geartete Verpflichtung. Eigentlich ganz einfach, der Sachverhalt Ansonsten gilt, dass wir alle hoffen, dass bald mehr als 1000 rein dürfen, wozu diejenigen, die zu den Glücklichen gehören, auch eine Menge beitragen können durch ihr Verhalten.

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Das war's jetzt auch ganz offiziell mit der "Mission 2020"  :043: :w21

...und nächste Saison gibt's im AKS wieder schön die Hucke voll! :doppel

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Fußball Allgemein / Re: Regionalliga (4. Liga)
« am: 16. April 2020, 21:12 »
Kompletter Schwachsinn, mal wieder hat ein Akteur die Chance auf eine klare Entscheidung verpasst. Man kann das jetzt aber auch nicht nur auf "den NOFV" schieben, offenbar haben die Vereine sich da ja auch wieder nicht auf eine klare Position verständigen können.

Das mit den Übertragungen von MDR und RBB auf den Vereinshomepages halte ich auch für ein Konzept von fraglicher Erfolgswahrscheinlichkeit...Ob die nach Abzug der Ausgaben, die sie selbst dafür haben, den Vereinen noch Gebühren entrichten, die auch nur ansatzweise die Orga-Kosten, wegfallende Ticketverkäufe und Cateringeinnahmen ausgleichen? Wer's glaubt...Und nicht nicht jeder Verein hat Mitglieder und Anhänger, die mal eben ne sechsstellige Summe für Solipakete raushauen.

Man drückt sich um eine Entscheidung, die man am Ende dann doch treffen muss.

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Alles Andere / Re: SARS-CoV-2 / COVID-19 / „Coronavirus“
« am: 15. April 2020, 21:21 »
durch diesen ganzen mist sehe ich aber etwas positives. die menschen haben hoffentlich erkannt, dass gier nach Reichtum und kariere, hass auf politische Gegner, Polizei, medien usw nicht das wichtigste im leben ist.
mal sehen wie lange dies anhält.

bleibt alle gesund

Ich tippe mal, genauso lange wie nach der Pest in Athen, nach dem Dreißigjährigen Krieg oder dem 1. und 2. Weltkrieg: Eine Minute, vielleicht auch zwei. :rolleyes:

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Fußball Allgemein / Re: Regionalliga (4. Liga)
« am: 31. März 2020, 14:44 »
Rechts- und Linksextremismus kann man trotzdem nicht gleichstellen!
Neonazis sind bereit zu morden, da auf Grund rassistischer und antisemitischer Ideologie die Menschen als Individuen nicht als gleichwertig angesehen werden. „Starke Rasse“ vernichtet oder versklavt „schwache Rasse“. Eine Vergewaltigung der Thesen von Charles Darwin gepaart mit religiösen Einflüssen. An der Spitze steht eine Führerfigur.
Nationalsozialismus und Faschismus sind Menschenfeindlichkeit und Diktatur in Reinform!

Leider macht man oft den Fehler, bspw. „kommunistische“ Diktatoren wie Stalin, Mao usw. als dezidiert Links darzustellen, damit man geeignete Gegenspieler hat wenn es darum geht, die Rechts - Links Gleichmacherei der sogenannten „politischen Mitte“ zu begründen. Nun, hinter der Idee des Marxismus/Kommunismus steht per se kein Führerstaat, kein Völkermord und kein Imperialismus. Nur hat es einen Kommunismus nach marxistischem Vorbild nie wirklich gegeben! Mittlerweile bin ich auch zu der Erkenntnis gekommen, dass der wirkliche Kommunismus in seiner Reinidee auf das egoistische Wesen der Menschen gesehen, gar nicht anwendbar ist. Leider!

Ich gebe dir im Prinzip recht, ganz so einfach ist es aber nicht. Auch wenn ich in der Gegenwart, in der wir leben, wie du gar nichts davon halte Rechts und Links gleichzusetzen (die einen fackeln ab und an mal ein Auto ab, die anderen ziehen mordend durchs Land), kann man nicht so einfach sagen, der Marxismus/Sozialismus sind im Prinzip ganz toll und nur von ein paar Despoten missverstanden bzw. pervertiert worden: Das stimmt zum einen so nicht (1.) und bringt das Konzept auch in letzlich unauflösbare Wiedersprüche (2.). Ich vereinfache im Folgenden stark.

1.) Die marxistisch/sozialistische Theorie hat ohne Zweifel hehre Ziele, ihre Exponenten sind aber mindestens stellenweise vom Vorwurf gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit nicht freizusprechen. Man denke nur bei Marx an "den Kapitalisten" (aggressiver Singular bzw. Entmenschlichung -> hinter dem Begriff stehen ja individuelle Menschen mit unveräußerlichen Rechten) - gut, hier mag man einwenden, dass sich die entsprechenden Äußerungen gegen eine "privilegierte" soziale Schicht richten, die das "aushalten" müsse. Kann man so sehen. Dieser Einwand hilft aber nicht mehr, wenn wir betrachten, das Marx und Co. auch "nach unten treten": Hier sei auf den Begriff des "Lumpenproletariats" verwiesen, unter dem Marx und seine Nachfolger ein letztlich minderwertiges Subproletariat ohne Klassenbewusstsein verstanden haben, mit dem nicht nur nichts anzufangen ist, sondern das für die "Arbeiterbewegung" sogar gefählich ist. Von hier führt über Leute wie Rosa Luxemburg und Alfred Grotjahn eine direkte geistige Traditionslinie zur Eugenik. Hinzweisen ist auch eine ziemlich bellizistische Metaphorik im einschlägigen Schrifttum (Krieg, Kampf, Batallione, Armeen etc.).

2.) Jetzt wird's etwas komplizierter. Das häufig zu hörende Argument "Marx wurde nur nicht richtig verstanden/pervertiert" ist ein Widerspruch in sich. Der Marxismus (mit dem der Sozialismus ab der 2. Hälfte des 19. Jhdts. quasi identisch ist) ist eine materialistische Weltanschauung und steht in scharfem Wiederspruch zum Idealismus. Vereinfacht: Das Sein bestimmt das Bewusstsein, es gibt keine Ideen unabhängig von der materiellen Realität. Man kann sich das folgendermaßen klar machen: Angenommen, ein bürgerlich liberaler Politiker/Philosoph wäre zu Karl Marx gegangen und hätte gesagt: "Die Ausbeutung in den Fabriken ist ganz schlimm, das ist kein richtiger Liberalismus, die Unternehmer verstehen das Konzept nur falsch.", was hätte Marx geantwortet? Er hätte sich schlapp gelacht und gesagt: "Der Liberalimus ist Teil des ideologischen Überbaus der materiellen Wirklichkeit, es gibt keine Ideen unabhängig von der Realität und deswegen kann eine Ideologie sachnotwendig immer nur diese eine Realität hervorbringen." Das gilt natürlich auch für den Marxismus selbst, der ja keine Forderungen beinhaltet, sondern Gesetzmäßigkeiten formuliert. Marx fordert nicht den Kommunismus, er sagt, dass der Kommunismus kommen wird, egal, was die Menschen dafür oder dagegen machen. Er ist Teil einer nach Gesetzen ablaufenden Geschichte. Daraus folgen jetzt für den Realsozialismus im 20. Jahrhundert bzw. darüber hinaus zwei Konsequenzen, die für Marx beide ungünstig sind. A) Marx wurde falsch verstanden. Dann ist seine materialistische Weltanschauung aber falsch, denn dann wäre der Marxismus ja eine Idee, die falsch verstanden werden kann, was Marx aber selbst ausschließt. Wir können Marx nur verteidigen, wenn wir idealistisch argumentieren, was Marx als Materialist kategorisch ablehnen würde. B) Marx' materialistische Weltanschauung trifft zu: Dann hat seine Philosophie (als praktische Philosophie) unmittelbar zu den bekannten Konsequenzen geführt: Mauer, Gulag, Stasi. (Wie gesagt, das ist jetzt extrem, wahrscheinlich fast unzulässig vereinfacht) / (Ich persönlich würde Variante A bevorzugen: Am philosophischen Idealismus ist halt doch einiges dran, da hat Marx einfach falsch gelegen)

Die Konsequenz aus all dem ist. 1.) Marx war ein grandioser theoretischer Philosoph und ökonomischer Beobachter seiner Zeit aber als praktischer Philosoph war er lausig, egal wie man es wendet. 2.) Der Sozialismus hat eine historische Berechtigung nicht in seiner revolutionären Ausformung (die ist gescheitert, punkt) sondern nur in reformerischen Richtungen, also (eher gemäßigt) Sozialdemokratie oder (tedenziell radikaler) Demokratischer Sozialismus. In diesen Formen ist er aber aktueller und wichtiger denn je.

Ist jetzt völlig off topic (mal wieder, ich geb's zu  :ren), ist aber in der derzeitgen Rechts-Links-Debatte glaube ich wichtig.

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Saison 2019/20 / Re: Regionalliga Nordost 2019/20
« am: 29. März 2020, 21:17 »
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass im Westen das Geld dafür aus den USA kam und die Millionen nötigen Arbeitskräfte als Gastarbeiter aus Südeuropa. (Natürlich ohne sie in die Gesellschaft integrieren zu wollen.) Weil es eben ein Frontstaat war. Dem entgegen verlor der Osten seine ohnehin wenigen Industrieanlagen zu großen Teilen an den "großen Bruder" Sowjetunion, genauso wie weitestgehend das zweite Gleis der Bahnanlagen und so weiter.

Aber das ist natürlich alles off topic... :ren

Die von dir korrekt beschriebenen Kontextfaktoren spielen in der Tat auch eine entscheidende Rolle, insofern war das Beispiel möglicherweise schlecht gewählt - oder eben auch nicht, wenn man Maßnahmen wie den Marshallplan als Teil der kapitalistischen Selbsterhaltungs-Logik begreift. Man darf nie vergessen, dass der Kapitalismus ein sehr "intelligentes" System ist, während die Demontage-Politik in der SBZ/DDR psychologisch nachvollziehbar aber ökonomisch eben recht unintelligent war. Und in einer Weltwirtschaft, die in der Mitte des 20. Jahrhunderts bereits der Schwelle zur Globalisierung recht nahe kommt, gibt es überhaupt nur "Frontstaaten" (und solche, die's noch werden sollen -> Korea, Vietnam und quasi ganz Südamerika).

Aber denken wir an ein anderes Beispiel, das wir wohl alle miterlebt haben: Die Krise von 2008, die im Wesentlichen eine Krise der Investmentbanken gewesen ist. Ja, einige von denen (Lehman Brothers) sind krachen gegangen und existieren heute nicht mehr. Aber das Geschäftsmodell "Investmentbanking" hat sich (natürlich wieder mit staatlicher Unterstützung) neu erfunden und floriert heute mehr denn je.

(Back to topic) Daher meine Prognose: Die Corona-Krise wird vielleicht hier und dort einen Profifußball-Club zu Fall bringen (wenn auch sicher keinen der "ganz großen"), das System "Profifußball" wird sich aber (sicherlich wieder mit diversen Hilfestellungen, "Systemrelevanz" und so...) konsolidieren und wahrscheinlich in ein paar Jahren "besser" (d.h. profitabler) laufen als vor der Krise. Die Schere zwischen dem Profifußball und dem Halbprofi-/Amateurfußball wird dabei noch weiter auseinandergehen. Ja, das macht keine gute Laune.

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Saison 2019/20 / Re: Regionalliga Nordost 2019/20
« am: 29. März 2020, 16:03 »
Der englische Fußballverband hat den Ernst der Lage erkannt und konsequent gehandelt. Die haben nämlich alle Amateurligen abgebrochen und annulliert, also ohne Auf- und Abstieg. Während die Profiligen im Wartezustand bleiben.
So eine Konsequenz sollte man auch endlich von den hiesigen Verbänden erwarten. Der große Vorteil ist, dass alle Wissen in welcher Liga es die nächste Saison weitergeht (wann auch immer).
Mit der hiesigen Verschieberitis stürzt man gerade die Amateurvereine in das absolute Chaos und auch bewusst in Insolvenzen. Aber das ist dem DFB/NOFV vollkommen egal.
Die Regiovereine mit großem Zuschaueraufkommen haben kurzfristig das Problem, dass die Einnahmen aus dem Kartenverkauf kalkuliert wurden und jetzt fehlen. Das trifft die Vereine mit wenigen Zuschauern nicht so hart.
Langfristig wird es dann anders aussehen. Denn die Vereine mit hohen Zuschaueraufkommen, können dann genau darauf setzen. Die anderen Vereine sind dann überproportional von Sponsoren abhängig und ob die nach der Krise noch so freigiebig sind oder überhaupt noch existieren ist mehr als fraglich. Noch schlimmer kann es dann Vereine treffen, die auch noch teure Profikader beschäftigen.
Es wird auch einige Vereine geben, die sicher nicht mehr in der Regio spielen wollen, oder auch können.
Man könnte auch sagen, dass die Covid 19 Krise, den "Vorteil" hat, dass sich der Fußball gesundschrumpfen muß und wieder etwas realitätsnaher wird.

...Da der hochklassige Profifußball Teil unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung ist, steht leider eher zu vermuten, dass er sich (vereinfacht gesagt) nach einem kurzen Einbruch recht schnell neu erfinden und stärker aus der Krise hervorgehen wird als er hineingeraten ist - während die kleineren bzw. halbprofi bzw. Amateurvereine noch über Jahr(zehnt)e an den Folgen knabbern werden. [Es ist im Grunde die zentrale Fehleinschätzung der marxschen Philosophie/Ökonomie, dass der Kapitalismus an seiner Krisenanfälligkeit, die tatsächlich gegeben ist, zugrunde geht - das Gegenteil ist der Fall. Beispiel: Im 2. WK sind die dt. Produktionskapazitäten zu weiten Teilen zerstört worden. Dt. hat sich aber nicht, wie damals viele vermutet haben, in einen wirtschaftlich rückständigen Agrarstaat verwandelt sondern war - jedenfalls im Westen, der die Finger von realsozialistischen Experimenten gelassen hat - nach ein paar Jahren "Wirtschaftswunder" wieder das wirtschaftlich potenteste Land in Mittel- und Westeuropa.]

Aber das ist natürlich alles off topic... :ren

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107.853,59€

So, jetzt sind es auch abzüglich der Mehrwertsteuer ganz klar mehr als die avisierten 80.000€ und da ein Ende ja nicht absehbar scheint, sind die Produktionskosten für die Schals bestimmt auch bald drin...alles wird gut! :13:

9
85.543,43€

Wie krank sind wir eigentlich?  :p050  :nad

Danke, danke, danke, an alle, die sich irgendwie daran beteiligt haben oder es noch vorhaben!  :doppel Es ist der Wahnsinn.

10
Habe mir mein 28€-Paket schon gesichert. Aber unabhängig davon sollte man vielleicht einfach auch nochmal 19,64€ (oder so) spenden, denn rechnet mal einfach durch, wieviel dem Verein ein 28€-Paket am Ende bringt, abzüglich Mehrwertsteuer, Produktion des Schals, die Urkunde, Versandkosten. Das sind jedenfalls keine 20€ "Gewinn" pro Paket. Und wir müssen einen hohen fünfstelligen Betrag ausgleichen.

Aber zusammen packen wir das - wie immer! Bleibt alle gesund!  :doppel

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Saison 2019/20 / Re: Regionalliga Nordost 2019/20
« am: 12. März 2020, 10:28 »
Ich bezog mich auf Präparate, welche ursprünglich aus der HIV- und Ebola-Forschung stammen.
Wenn es nicht stimmt, warum berichtet man im Radio und nun sogar im BR davon?  :cof 

https://www.br.de/nachrichten/bayern/neues-corona-medikament-in-weilheim-eingesetzt,RsohGUY

Das klingt alles noch sehr vage...klar, kann man mal probieren, aber selbst wenn's klappt und man nachweisen kann, dass es wegen dieses Medikaments klappt und nicht einfach nur natürliche Ausheilung oder ein Placeboeffekt vorliegt (wozu es mit einem Test nicht getan ist, dazu braucht es eine Testreihe mit Kontrollgruppe), dauert es auch nochmal, bis dieses Präparat in ausreichender "Stückzahl" zur Verfügung steht. Ebola-Medikamente sind hier eher ein Nischenprodukt und die Pharmaunternehmen können jetzt nicht einfach ihre ganze Produktion über Nacht umstellen, die ganzen anderen Krankheiten gibt es ja auch noch.

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Saison 2019/20 / Re: Regionalliga Nordost 2019/20
« am: 11. März 2020, 23:58 »
Beherrschen wirst du Corona nicht. Erst durch flächendeckende Impfung ist dieses Thema weitgehend erledigt. Also 2021. Oder zumindest wenn die ersten getesteten Medikamente vorhanden sind. Da soll wohl sehr bald auch was wirksames kommen, wie man hört.

Never. Dieses Virus wird allenfalls seit 8 Wochen intensiv(er) erforscht; es ist schlicht unrealistisch, dass es vor Anfang des nächsten Jahres ein in Europa marktreifes Medikament oder einen Impfstoff gibt, erstmal brauchst du ein Präparat, dann musst du unendlich viele Versuche und Testreihen durchführen, um eventuelle Nebenwirkungen festzustellen (und idealerweise abzustellen), und dann müssen dir das die europäischen und nationalen Behörden auch noch abnehmen und das Präparat zulassen. Das geht schlicht nicht unter einem Jahr (+/-).

M.E. gibt es nur zwei Optionen: Alle Ligen, in denen erwartbar in allen oder einigen Spielen die RKI-Kriterien nicht erfüllt werden können (dazu gehört mindestens noch die Regionalliga), spielen entweder unter Ausschluss der Öffentlichkeit zuende oder (was wohl zumindest auf DFL-Ebene schon diskutiert wird) die Saison wird abgebrochen, wobei es nur Aufsteiger (inklusive Teams, die sich für eine Relegation qualifiziert haben) aber keine Absteiger gibt und die Ligen entsprechend temporär aufgestockt werden.

Beide Lösungen sind natürlich zum Kotzen, aber man muss es in dem Fall einfach sagen: Es gibt Leute, die z.B. wegen einer Chemotherapie darauf angewiesen sind, dass wir, die vielleicht nicht zu einer Risikogruppe gehören, vernünftig sind und alles unterlassen, was die Ausbreitung dieses Virus beschleunigen und damit die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems beeinträchtigen könnte. Da wird Fußball auf einmal ziemlich unwichtig.

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Mistergreen legt natürlich, was die Ausbeute aus den 6-Punkte-Spielen nach der Winterpause angeht, den Finger in die Wunde: Eigentlich hätten wir den Klassenerhalt da schon quasi eintüten können, am Ende haben wir die Konkurrenz am Leben gelassen bzw. wieder stark gemacht. Natürlich sind wir immernoch in einer viel besseren Situation als zu irgend einem Zeitpunkt in der Saison vor 2 Jahren - daran muss man sich einfach ab und zu mal erinnern - , es ist nichtmal gesagt, dass der 15. absteigt (und nur dann sehe ich uns wirklich in Gefahr, 16. werden wir m.E. nicht mehr, dafür verlieren wir einfach zu selten: wer nur ca. 1/3 seiner Spiele verliert und in 2/3 aller Spiele etwas Zählbares mitnimmt, wird nicht vorletzter [normalerweise, Pferde, Apotheken, ich weiß...]). Richtig ist aber auch: Wir haben die Punkte gegen die "Kleinen" nicht (in ausreichendem Maße) geholt, daher muss jetzt gegen die "Großen" was kommen. Gestern war die Chance durchaus da, so einen "Ausgleichspunkt" zu holen, das kann man ärgerlich finden, das kann einem Mut machen - weiß ich jetzt auch nicht so richtig. Klar ist, auch, dass wir nächste Woche nicht mit dem Ziel nach Berlin fahren dürfen, die Niederlage in Grenzen zu halten: Das Ziel muss eindeutig sein, da was mitzunehmen und das erwarte ich jetzt ehrlich gesagt auch von der Mannschaft. Ein Punkt reicht absolut und wenn wir den Nachholer gegen Lichtenberg gewinnen, sind wir wieder auf dem richtigen Weg.

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Die 11m waren beide berechtigt und gut rausgespielt bzw. erzwungen: Also, die Serie ist beendet - auch wenn uns ein weiteres 0:0 natürlich mehr gebracht hätte.

Der Knackpunkt war ganz klar das frühe 0:1. Wenn du gegen so einen Gegner, der gewinnen muss, das Spiel lange offen halten kannst, ist alles möglich - wenn du schnell hinten liegst, sieht's halt bitter aus. Das kennen wir aus umgekehrter Perspektive ja auch noch aus unseren Aufstiegssaisons.

Nächste Woche konzentriert ins Spiel gehen, den etwas verbesserten (wenn auch immernoch ausbaufähigen) Offensivdrive so beinbehalten, dann ist bei den Herthabubis zumindest ein Pünktchen für uns drin.

Mund abputzen, weiter geht's...

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Saison 2019/20 / Re: Regionalliga Nordost 2019/20
« am: 01. März 2020, 15:55 »
Erfreulich vor allem die Heim-Nullnummer von Halberstadt gegen Babelsberg. Dadurch fühlt sich das 0:0 von letzter Woche auf einmal schon fast wie ein halber Sieg an -> Vier Punkte Vorsprung vor HBS, erheblich bessere Tordifferenz und auch auch ein Spiel weniger.  :dance:

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