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Nachrichten - Almir

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Re: Presse über Chemie
« am: 19. Dezember 2019, 09:29 »
Ich habe mir die Diskussion angehört.  Fazit: wir brauchen noch mehr Investoren, um noch mehr Geld in dieses korrupte System aus FIFA, UEFA, DFB usw zu pumpen. Wahnsinn.

Wir tun gut daran weiter unseren Weg so zu gehen, wie wir diesen begonnen haben. Ansonsten, schöner Beitrag über Chemie :victory:

Also ich war positiv überrascht von der Diskussion (bei geringen Erwartungen). Die Perspektive der Fans wurde im Vergleich zu anderen Berichten/Diskussionen schon ordentlich berücksichtigt, sogar die Moderatorin schien eher pro-Fans ausgerichtet und das beliebte Thema Gewalt/Pyro etc. wurde mal nicht reflexartig ausgeschlachtet. So einer Person wie Bild-Draxler ist ja nicht mehr zu helfen. Erschreckend für mich was dieser Professor, der die DLF berät, für einen Blick auf den Fußball hat. Da ist ökonomischer Gewinn tatsächlich der einzige Maßstab. Naja, wir machen es richtig und ich denke nach und nach werden mehr und mehr Vereine/Fans dem Vorbild von Chemie folgen. Die 1. und 2.Liga ist eh verloren, was jetzt wichtig ist, ist die Freiräume in den unteren Ligen zu verteidigen. 

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Mein Gott, hört doch mal hier mit dem Geheule auf. Nach 5 Siegen mal ein Unentschieden, in Plauen wo nie was läuft. Ist eben mal ein schwächeres Spiel, mir scheint diese vollkommen unnormale Siegesserie zu Beginn der Saison hat da eine nachhaltige negative Wirkung auf unsere Erwartungshaltung. Wir sind punktgleich mit Luckenwalde und jetzt kneifen Fans und Spieler die letzten 9 Spiele die Arschbacken nochmal zusammen und dann steigen wir auf. Notfalls kämpfen wir den Ball eben ins Tor, wie vor 2 Jahren...

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Dieses Nachkarten...ich darf mal sanft daran erinnern, dass auch DD regelmäßig gepredigt hat, dass alles spielerisch gelöst werden sollte und die Mannschaft es dann nicht ungesetzt hat/umsetzen konnte, wofür er wenig Verständnis und eine gewisse Hilflosigkeit zeigte. Es war also kaum die Entscheidung von DD so aufzutreten. Jetzt könnte man sagen, der neue Trainer erreicht die Mannschaft besser oder hat andere spielerische Lösungsansätze. Oder man fragt sich, warum sonst dieses "alte" Muster der hohen Bälle am Ende der Hinrunde von der Mannschaft immer wieder aufgenommen wurde. Dafür ist es allerdings der falsche Zeitpunkt, das kann nach der Saison geschehen. Im Moment läuft ja von den Ergebnissen her alles optimal.

Also ich bin bis heute kein Freund der Entlassung Demuths. Dass der Fußball aber gestern anders (bzw. besser) aussah als zuletzt "unter Demuth" ist aus meiner Sicht ne Tatsache. Ob das DD gepredigt hat oder nicht ist mir da erstmal egal. Hat nix mit nachtreten zu tun, gibt überhaupt keinen Grund dafür.

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Saison 2018/19 / Re: Saison 2018/19 in der NOFV-Oberliga
« am: 11. März 2019, 09:21 »
Luckenwalde macht mir etwas Sorgen. Die drei ersten Spiele gegen Inter, Eilenburg und Gera gehörten schon mit zu den schwersten Spielen der Rückrunde (auch wenn Gera zuhause nicht so stark ist wie auswärts). Ich weiß, dass die Jungs gut mit Druck umgehen können, aber wir sollten uns da -- glaube ich -- nichts vormachen. Ohne die Spiele gesehen zu haben sind ein 3:0 gegen Inter, 3:0 gegen Eilenburg und 4:1 gegen Gera beeindruckender als die letztlich recht knappen Siege gegen Nordhausen II und Jena II (auch wenn beide Mannschaften ebenfalls zu den besseren der Liga gehören).

Vielleicht kommt es am Ende tatsächlich darauf an, wer gegen die vermeintlich schwächeren Teams Punkte liegen lässt (Bernburg, Sandersdorf, Halle, Ludwgisfelde [die sind sehr unangenehm], Hohenstein-Ernstthal und Plauen [die sind diese Saison unter Rupf gar nichts, ziemlich zerstrittener Haufen]).

Die nächsten Spiele von Luckenwalde sind Zorbau (H), Nordhausen II (H), Rudolstadt (A) und Jena II (A) -- anschließend Pokal gegen Rathenow. Nordhausen II, Rudolstadt auswärts und Jena II auswärts sind recht unangenehme Spiele. Ich denke, dass hier min. drei Punkte liegen bleiben. Wir spielen in der gleichen Zeit gegen Bernburg (H), Sandersdorf (A), Plauen (A) und Krieschow (A). Am gefährlichsten ist hier sicherlich Krieschow. Je nachdem, wie wir das Spiel gestalten, könnten wir nach den kommenden vier Spielen drei Punkte auf Luckenwalde gut gemacht haben. Ist aber natürlich viel Spekulatius dabei. Meines Erachtens wäre es vor dem Kracher zuhause gegen Luckenwalde wichtig, dass wir punktemäßig vor Luckenwalde liegen, damit "notfalls" ein Unentschieden reichen würde und wir taktisch eher auf Konter im eigenen Stadion gehen können.

Es bleibt in jedem Fall brutal spannend.

Nach den Siegen von Luckenwalde gegen starke Mannschaften zuletzt ist es ja der Klassiker dann gegen eine Mannschaft wie Zorbau 0:1 zu verlieren und danach gegen NDH nur ein 1:1 zu erzielen. Darauf hoffe ich einfach mal.

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Ich war ja auch relativ skeptisch gegenüber dem neuen Trainer, aber das Spiel stimmt mich schon optimistisch.
Klar, noch einige Unsicherheiten in der Abwehr, aber die Mannschaft versucht wieder alles spielerisch zu lösen und besonders tut sie dies nicht mit hohen Bällen, die ja unter Demuth zuletzt zur Standardantwort auf alles genutzt worden. Die Ballstaffetten sind schon ansehnlich zum Teil und es scheint sowas wie abgestimmte Laufwege zu geben. Sah gut aus.
Zum Rest: Fühle mich in Jena von Ordnern (und teilweise sogar der Bullerei) immer ganz gut behandelt, gestern haben dann 2-3 überforderte Leute gereicht. Aber die Zäune gehen wirklich gar nicht.

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Saison 2018/19 / Re: Neuer Trainer
« am: 06. Dezember 2018, 10:02 »
Jens Härtel mag ein sehr guter Trainer sein, bei Namen dieser Kategorie sollten wir uns aber über eines bewusst sein: Solche Trainer werden ganz bestimmt nicht den langsamen, geduldigen Weg mit Chemie gehen wollen. Da wären wir nächstes oder spätestes übernächstes Jahr bei der gleichen Diskussion wie bei Lok, auf Vollprofibedingungen umzustellen. Und dann wahrscheinlich auch schnell in der gleich finanziellen Lage. An DD hatten wir einen Trainer von Format, der mit Chemie aber bereit war langfristig etwas aufzubauen (obwohl er ja anscheinend auch ungeduldig wurde). Das wird kein ex-2.Liga oder 3.Liga-Trainer mitmachen

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Saison 2018/19 / Re: Neuer Trainer
« am: 05. Dezember 2018, 17:52 »
Ich wollte mich dazu eigentlich zurückhalten, weil ich - wie schon wie damals bei André Schönitz und Hansi Weiß - der Meinung bin, dass offensichtlich mit großer Emotionalität geführte Debatten uns keinen Schritt weiterbringen.

Aber dein sackig-kindisches Geschreibsel hat mich dann doch erfolgreich provoziert. Danke dafür.

Du machst hier im Forum Leute an, die eine andere Meinung zur schwierigen Trainerfrage haben als du. Nun, besagte Entscheidung haben nicht die fünf Schreiberlinge hier im Forum und die anderen drei auf Facebook herbeigeführt und getroffen. Die ominöse Reißleine haben Personen gezogen, die um ein Vielfaches näher an der Sache sind als jeder Einzelne hier von uns, mich natürlich inbegriffen. Personen, die Zusammenhänge kennen, die Außenstehende wie wir gar nicht kennen können und auch nicht können sollen - auch wenn ein Teil der Fans wohl am liebsten den Trainervertrag sowie ein Gesprächsprotokoll von gestern Abend für alle Welt veröffentlicht sehen würde. Entschieden haben Personen, die in der Vergangenheit und in der Gegenwart ebenfalls große Verdienste um unseren Verein haben und den Entlassungsentschluss ganz sicher nicht nach drei Bier und zwei Pfeffi in der Sachsenstube gefasst haben.

PS: Ich war und bin großer Dietmar Demuth-Fan, schon in Babelsberg, und auch danach bei Chemie. Er ist ein echtes Traineroriginal, wie es sie immer weniger gibt, einer, der sehr gut zu Chemie passt(e). Ich bin mir auch nicht sicher, ob die Freistellung den gewünschten Effekt bringt. Aber eine gewisse Stagnation in der fußballerischen Entwicklung (merke, ich sage nicht "Rückentwicklung") im Vergleich zum Leistungspotential vor zwei Jahren ist nur schwer zu leugnen. Und: Eine Ikonisierung des Herzblut-Trainers Dietmars bei gleichzeitiger Dämonisierung der Herzblut-Chemiker in den verantwortlichen Positionen empfinde ich als ungerecht.

Jetzt kannst du wieder mit einem oberkessen, sarkastistischen Beitrag reagieren, um den anderen Diskutanten vorzuführen. Feuer frei!


Ich bin grundsätzlich mit allem einverstanden was du schreibst, dennoch eine Anmerkung: Mich nervt das hier ständig vorgetragene Argument à la "Der Vorstand wird schon wissen was er macht...", "Der Vorstand wird schon nicht besoffen gewesen sein...". Ja schön, ich vertraue dem Vorstand auch, aber auf den ständigen Verweis, dass bestimmte Leute näher dran sind, mehr Verdienste haben, der Fan sich mal keine Sorgen machen brauch hab ich keine Lust, das hält am Ende nur Leute davon ab, sich eine eigene Meinung zu bilden. Anhand der mir vorliegenden Informationen halte ich die Entscheidung weiterhin für falsch und nur weil ich annehme dass da möglicherweise "mehr" ist, revidiere ich diese Position ja nicht. Der Verein kann vielleicht aus bestimmten Gründen auch nicht mehr dazu sagen. Ist dann eben ein Dilemma  :suen

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Re: Presse
« am: 04. Dezember 2018, 21:26 »
Nenn es wie du willst. Fakt ist, dass die letzten fünf Wochen sportlich absolut enttäuschend waren, der Trend eher nach unten als nach oben gezeigt hat und DD immer weniger den Eindruck gemacht hat, auf die Situation einwirken zu können oder zu wollen. Die Möglichkeiten, frische, "unverbrauchte" Spieler wie Flo Schmidt oder Ryutaro Omote zu bringen, war da, wurde aber nicht ergriffen, obwohl die mentale Erschöpfung der Mannschaft, die immer wieder spielte, offenbar war. Das Resultat ist, dass unser Saisonziel (das DD selbst als erster formuliert hat!) in große Gefahr geraten ist. Und irgendwann muss man die Reißleine ziehen.

Sorry, aber wie ich es versuche zu drehen oder zu wenden, es bleibt für mich erstmal eine fatale Entscheidung.
Sportlich kann ich das vielleicht noch irgendwie nachvollziehen. Aber wir haben ja für Chemie immer in Anspruch genommen, eben nicht nur auf den sportlichen Erfolg zu schielen. Vor 5 Wochen waren wir noch die Könige von Leipzig und haben uns auch öffentlichkeitswirksam dementsprechend gefeiert. Jetzt entlassen wir nach ein paar mageren Spielen schon den Trainer! Das ist für Sponsoren, die interessierte Öffentlichkeit und den Großteil der Fans einfach nur ein fatales Signal, mit dem wir uns wirklich lächerlich machen und wodurch wir eher Sympathien verlieren werden. Zudem birgt es auch ein nicht unerhebliches Risiko dass dadurch ein gewisses Chaos im Verein und auf den Rängen einziehen könnte.
Werde heute Abend an nicht so schöne grün-weiße Zeiten erinnert und ich hoffe, dass sich diese Befürchtungen bald zerstreuen. Aber mein Vertrauen zum Vorstand ist schon enorm beschädigt dadurch.

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Allgemeine Themen, Vereins- & Pressenews / Re: Presse
« am: 04. Dezember 2018, 19:43 »
Auch wenn hier manche wieder viele nachvollziehbare Gründe anführen werden:
Ich finde es enttäuschend. Wie schon bei Schönitz hat der Vorstand bei uns ne kurze Zündschnur. Kann man mögen, ich mag es wie damals auch schon nicht.

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Es geht nicht um "Schlechtreden" oder um "Durchhalte-Parolen". Es geht um die weitere sportliche Entwicklung des Vereins. Dass dies von Dir nicht in Abrede gestellt wird, ist mir vollkommen klar. Es ist jedoch ein Unterschied, ob ich zwischen dem ersten und zweiten Advent ein Signal aussende oder dann eben irgendwann Ende Januar 2019.

Nach der Schönitz-Entlassung hat uns DD. ja auch erstmal zappeln lassen und gepokert. Inzwischen sind wir (auch und vor allem Dank des Trainer DD. (das ist unbestritten!)) aber auch wieder ein Verein, der für viele Trainer und Spieler als äußerst "interessant" erscheint.

Der derzeitige Stand:
Zum Ende der Oberliga-Hinrunde 10 Siege - 3 Unentschieden - 2 Niederlagen mit 0 bis 3 Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze
Viertelfinale Sachsenpokal
Zweite Runde DFB-Pokal

Wenn unser Ziel ist, uns absolut lächerlich und unglaubwürdig zu machen, dann bin ich auch dafür den Trainer zu entlassen.

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Zu wenig. 12 Ecken, wieder nix draus gemacht. Flo Schmidt spielt wieder nicht eine Sekunde. Tut mir Leid, da stellt sich ddie Trainerfrage.

Also bei mir hat Flo gespielt. Wenn auch wieder sehr spät. Die Abwehrleistung leider besonders bitter. Eine Trainerdiskussion ist aus meiner Sicht total überflüssig. Wem soll das was bringen? Die Mannschaft muss die Winterpause nutzen um sich auf Oberliga-Fussball einzustellen. Hier spielt ein Team das bis zum Paderborn-Spiel dachte die Saison wird ein Selbstläufer. Jetzt lösen Teams wie Gera mit ihrem Kampfeswillen Angstwellen in allen unseren Mannschaftsteilen aus. Wir müssen den Kampf annehmen und aus den Köpfen rausbekommen dass wir mit Zweitligamannschaften mithalten können. Diese sehr mutige Einstellung damals fällt uns jetzt interessanterweise auf die Füße. Irgendeinen neuen Trainer, der vielleicht nix mit Chemie zu tun hat und unter dem es dann auch nicht besser läuft brauche ich gerade wirklich nicht.

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Ich sehe das anders. Wenn wir nicht in der Offensive nachlegen dann wird das nichts mit dem Aufstieg.
Branden ist oft allein auf weiter Flur. Der rennt und rennt und rackert ohne das dabei was Zählbares rauskommt. Das Rest trifft derzeit auch nix.
Den DFB-Pokal jetzt als Ausrede oder gar „Bestrafung“ zu stilisieren bezeichne ich eher als Ohnmacht.
So es am Ende für den Aufstieg nicht reicht dann weiß ich wo wir ihn leichtfertig verspielt haben. Und wenn man sich gestern nach dem Spiel umgehört hat, dann werden langsam viele Leute richtig sauer auf die Truppe und auch das Trainergespann.
Halten sich aber aus Fairnessgründen und Respekt vorm ersten Drittel der Saison zurück.
Ich persönlich erwarte gegen Gera eine richtige Reaktion, von Minute 1 an Offensive als lägen wir bereits 1:0 zurück. Und kein Schiebchenfussball und abwartendes Gebolze hintenrum. Das machen wir nämlich seit HOT. Paderborn im Pokal und Luckenwalde (das war kein Fußball!) ausgenommen.

Also für mich ist das auch eher keine Frage des vorhandenen Personals sondern wie man das vorhandene Personal einsetzt. Genug von unseren Offensivspielern haben doch schon gezeigt, dass sie gut dafür sind vorne richtig was loszumachen. Aber unser derzeitiges Spielsystem ist eben zu defensiv (was ich nicht verstehe) und daher wird das leider jeweils kein Offensivfeuerwerk, die Leute dazu haben wir doch. Hinzu kommt, dass es verlorene Liebesmüh ist, Stelmak das tausendste Mal einzusetzen und zu hoffen dass da irgendwas besser wird. Finde ich schade, aber der Junge kann es einfach nicht.
Und Esca, nicht wenige Leute waren auch nach dem Unentschiedenen gegen HOT (erster Punktverlust nach 14 siegreichen Spielen) richtig sauer, das würde ich daher eher nicht zum Gradmesser machen...

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Ich finde das auch gerade bitter und verstehe bestimmte Entscheidungen des Trainers nicht (warum Flo Schmidt nicht, und Brendan Stelmak überhaupt noch eingesetzt wird!), warum die Mannschaft oftmals nach der Pause erst richtig motiviert erscheint oder warum das Kurzpassspiel, das wir ja Mal ganz gut beherrscht hatten, nicht mehr vorkommt.
ABER, aus meiner Sicht haben WIR und DD mehr verdient als eine billige Trainerentlassung. Wir haben diese Saison ordentlich was erreicht, haben jetzt ne kleine Krise die keine große werden sollte, und einen Trainer der sich immer noch mit dem Verein identifiziert. Dazu sind wir die letzten Jahre gemeinsam durch dick und dünn gegangen, das sollten wir einfach nicht vergessen, auch weil wir einfach ein "anderer" Verein sind und sein wollen. Daher kann nur die logische Konsequenz sein, dass wir die Winterpause der Mannschaft und dem Trainer geben um sich wieder zu sammeln und eine Strategie für die Rückrunde zu entwickeln. Alles andere wäre einfach nur peinlich und würde an dunkle FC Sachsen-Zeiten anschließen.

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Fußball Allgemein / Re: Regionalliga (4. Liga)
« am: 12. November 2018, 15:29 »
@Zebra
Zustimmung!

Sollte DD ein Verfechter der Rente mit 67 sein, wird er Chemie nicht mehr in der 3.Liga erleben, und das ist aus meiner Sicht auch gut so. Wenn ich alleine das Wort "Professionalisierung" lese dreht sich mir angesichts des (absolut voraussehbaren) Niedergangs am Südfriedhof der Magen um. Nichtsdestotrotz muss man sich mit den Fragen irgendwie beschäftigen. Ich denke die letzten Jahre haben uns zwei besondere Tugenden ausgezeichnet: Geduld und das Anerkennen unserer Limitiertheit. Chemie schafft es sich zumindest einigermaßen unabhängig vom sportlichen Erfolg (oder Mißerfolg) weiterzuentwickeln und viel wichtiger: wir versuchen den Erfolg nicht zu erzwingen indem wir mehr investieren als wir haben. Wenn wir diese Prinzipien beibehalten ist mir dann auch nicht Bange dass wir einen Weg finden ein stetiges Mitspielen im oberen Drittel der 4.Liga zu erreichen (und das ist schon ne ordentliche Herausforderung). Wäre ja ein Ziel dies (und vielleicht noch mehr) zu schaffen ohne Investoren und Mäzene sondern durch stetigen Ausbau der Mitglieder- und Sponsorenbasis bei gleichzeitiger Sanierung des AKS. Und wenn wir dann irgendwann in den nächsten 10 Jahren mal ein Jahr dritte Liga spielen und danach (von den dann 10.000 Fans im AKS gefeiert) wieder runtergehen, könnte ich damit durchaus leben.

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Ich habe das Spiel nicht gesehen. Um es aber mal positiv zu wenden würde ich sagen: Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit. Die Euphorie war zuletzt schon enorm und etwas weniger "Wir sind die Größten der Welt"-Gefühl und etwas mehr Demut tut uns und den Spielern vielleicht ganz gut. Lehren draus ziehen und nächste Woche wieder angreifen.

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