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Nachrichten - Schreber

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Also da würden mich jetzt auch mal die Argumente interessieren. Es kann eigentlich nur um finanzielle Spielräume gehen. Denn für halbe Sachen ist es aus meiner Sicht lange zu spät.

In der LVZ werden U.T. und D.H. sehr deutlich. Auch liest es sich für mich so, daß es weniger um das "Ob" als vor allem um das "Wie" einer neuen sportlichen Leitung geht. Vielleicht war auch jemand der Meinung, lieber gemeinsam noch bis zum Saisonende durchzuhalten und für das ansonsten ausgegebene Geld noch einen Spieler zu holen.

Wie auch immer, einen U.T. demontiert man nicht, jagt ihm nicht vom Hof, nach alldem, was er für den Verein geleistet hat. So stellt es sich nämlich für mich derzeit dar, wenn er mittlerweile sogar sein zukünftiges finanzielles Engagement überdenkt.

2
Nun also auch noch Daniel Heinze...

Es ist eine unheimliche der-Letzte-macht-das-Licht-aus-Stimmung. Tief traurig alles.

Dazu paßt der harte Spruch, der seit geraumer Zeit die Runde in Leutzsch und der ganzen Stadt macht: Wenn bei Chemie der Strom ausfällt, dann wissen die Neuen ja nicht mal, wen sie anrufen sollen, weil sie keinen Elektriker kennen.

3
Es ist schon erstaunlich: Da stabilisiert sich die Mannschaft, punktet, spielt richtig gut und schon herrscht hier... Stille.

Stille? Ja, vielleicht. Aber vor allem ist es wohl Durchatmen, Dankbarkeit.

Man spürte und sah, die Mannschaft, das Team ist intakt. Da werden sich noch manche warm anziehen müssen.

Möglichst schon am nächsten Freitag.

4
1. Herrenteam 2025/26 / Re: Landespokal 2025/26
« am: 13. Oktober 2025, 18:05 »
Kann mich nicht erinnern, daß jemals nach dem Derby so sehr vor dem Derby war...

Es ist wieder mal an der Zeit für "Lück im Glück".

5
Zu Lihsek: er ist ein absoluter Gewinn für uns.

So sehe ich das auch und muß das jetzt gar nicht näher ausführen, weil Du es schon so schön beschrieben hast.

Sein Solo vor dem 2:0 war eine Augenweide, es hat mich tatsächlich an die einstigen Soli von Matthäus erinnert, - lang ist's her:




Ich glaub, der Stein, der gestern von der Chemie-Gemeinde abfiel, war wirklich riesig.

Nicht auszudenken, wenn jetzt in der Suhle der Stadt nachgelegt werden würde ...

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Ich habe mich offenbar verlesen, du hast recht. Also 5 Spiele +X … oh man…

Das "Nachspiel" von Halle ist einfach nur noch unerträglich.

Was meiner Meinung nach vom Sportgericht vollkommen vernachlässigt wird, ist der Umstand, daß hinsichtlich eventuell als Tätlichkeit bewerteter Handlungen zwingend ein Unterschied gemacht werden muß, ob sie etwa gegenüber einem gegnerischen Spieler ausgeführt werden oder gegenüber jemandem, der nichts, aber auch gar nichts auf dem Spielfeld zu suchen hat, dieses nur mittels krimineller Energie hat betreten können und von dem angenommen werden muß, daß es durch diesen zu erheblichen Körperverletzungen kommen wird, schlimmstenfalls sogar unter Einsatz von Waffengewalt!

Ich erhoffe und erwarte deshalb das Ausschöpfen sämtlicher rechtlicher Einspruchmöglichkeiten gegen die Urteile seitens der BSG Chemie.

8
Wenn der Sportpark nach acht Spielen, bei denen es sieben Niederlagen und ein Unentschieden gab, im neunten Spiel bei überragender Stimmung noch immer ausverkauft(!) ist, dann fragt man sich schon, was los sein würde, wenn wir von acht Spielen mal sieben gewinnen...

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Ehrlich gesagt würden mir da die Erfurter leid tun, welche gestern heilfroh waren die 3 Punkte mitgenommen zu haben. Die haben nach dem Spiel gejubelt als hätten sie soeben den Staffelsieg eingetütet. Was können die für diesen dämlichen Verband ? Es ist alles eine nur noch eine Farce.

Natürlich würden einem die Erfurter leid tun, keine Frage. Aber da sieht man doch wieder, wie aus dilettantischen Fehlentscheidungen "Folgefehler" resultieren können.

Grundsätzlich bin ich selbst kein Freund von Spielwiederholungen. Aber das, was sich der Verband hier geleistet hat, ist einfach nicht hinnehmbar.

Übrigens geht es m.E. ganz nebenbei bei dieser sehr wahrscheinlichen Fehlentscheidung zusätzlich auch mit darum, daß der Spieler Aliji nicht nur eine Rufschädigung als vermeintlicher "Schläger" hinnehmen mußte, sondern damit zugleich auch - es sei an den sog. "Hausbesuch" in Halle erinnert - einer Gefahrenlage ausgesetzt wurde.

10
Es würde mich wundern, wenn die BSG nach der Sperre für Aliji, die nach Lage der Dinge auf einer bisher wohl beispiellosen Verwechslung seitens des NOFV beruhte, nicht auf einer Wiederholung der Partie bestehen würde.

Verrückterweise dürfte dies inzwischen aufgrund der Tabellenlage auch die Unterstützung des HFC finden. Entsprechendes Bildmaterial zur Beweisführung dürfte ja auch da genügend vorhanden sein.

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Es wird immer verrückter und skandalöser. Seit heute morgen sorgt die wahnwitzige Entscheidung des NOFV deutschlandweit für Schlagzeilen und schlägt enorm hohe Wellen.

Und nun schreibt JF auf LVZ-Online:

"Die Ereignisse von Halle und die bisherigen Entscheidungen des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) haben enorme Nachwirkungen. Nach den Ausschreitungen beider Fanlager, bei denen Fans des Halleschen FC das Spielfeld stürmten und Spieler der BSG Chemie Leipzig angriffen, sperrte das Verbandsgericht in einer Sofortmaßnahme am Dienstag den Leutzscher Abwehrspieler Valon Aliji. Gegen Philipp Wendt wurde zwar ebenso ein Verfahren eröffnet, aber keine Sperre ausgesprochen.

Davon abgesehen, dass für die Verantwortlichen der BSG Chemie hier eine Täter-Opfer-Umkehr vorliegt, stößt die sofortige unbefristete Sperre von Aliji auf heftigste Kritik. Denn ihr ging kein Sportgerichtsverfahren voraus. Hinzu kommt: Mit Aliji hat der Verband den falschen Spieler erwischt!"

Es ist einfach nur noch unfaßbar. Das kommt raus, wenn die einen unprofessionell arbeiten und die anderen es ausbaden müssen.


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https://www.chemie-leipzig.de/2025/09/16/valon-aliji-vorerst-gesperrt-chemie-kritisiert-nofv-urteil/

Dies ist ein unfaßbarer und bisher beispielloser Skandal.

"Heute um 12 Uhr hat das Sportgericht in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass Valon Aliji eine ab sofort gültige Vorsperre auf zunächst unbestimmte Zeit erhält. Das NOFV-Sportgericht begründet dies mit dem „dringenden Tatverdacht eines möglichen Fehlverhaltens im Zusammenhang mit einem Zuschauer, der das Spielfeld betreten hatte“."

Wenn überhaupt, dann muß ein "Fehlverhalten" vor einer Sperre zweifelsfrei(!!) festgestellt werden. Wo kommen wir denn hin, wenn ein "mögliches Fehlverhalten" dazu ausreichen soll?!

Ich weiß nicht, ob in der Kürze der Zeit noch die Möglichkeit einer einstweiligen Verfügung gesucht werden kann. Versuchen sollte man es.

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Bei der Notwehr handelt es sich um diejenige Verteidigungshandlung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden. Notwehr gestattet die Verletzung von Rechtsgütern des Angreifers und verpflichtet diesen zur Duldung der Abwehrmaßnahme. Sie wirkt also als Rechtfertigungsgrundlage. Eine durch Notwehr gerechtfertigte Handlung ist kein Unrecht. Im Vergleich zu anderen Rechtfertigungsgründen zeichnet sich das Notwehrrecht dadurch aus, daß es dem Handelnden sehr weitreichende Eingriffsbefugnisse einräumt.

Will jemand ernsthaft bestreiten, daß die Spieler der BSG Chemie das rechtswidrige Eindringen von dutzenden Personen in den Stadioninnenraum mit anschließendem Anrennen(!!) auf sie, als Angriff auf sich selbst und ihre Mitspieler werten mußten?!!

Sie mußten(!!) von unmittelbar bevorstehenden, gewalttätigen Angriffen auf sich selbst ausgehen, insbeondere aber auch auf Mitspieler mit nicht-weißer Hautfarbe. Will das wirklich jemand ernsthaft bestreiten?

Somit erfolgten die Handlungen nachweislich aus den o.g. Bestimmungen zum Notwehrrecht.






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Wie seit einigen Stunden von verschiedenen Medien verbreitet wird, droht Spielern der BSG Chemie seitens des NOFV wegen der Vorfälle in Halle nicht nur ein Ermittlungsverfahren, sondern es könnte sogar zu "Vorsperren" bereits beim Dienstagsspiel gegen Erfurt kommen.

Das ist einfach nur noch unfaßbar!

Es handelte sich um unmittelbare Gefahrenabwehr in einer Extremsituation, die durch rechtswidriges Verhalten der Angreifer verursacht worden war.

Ich hoffe, daß die BSG innerhalb kürzester Zeit die bestmögliche rechtliche Unterstützung finden kann, die möglich ist.

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Laut Paragraph 10, Absatz 5s steht in den Statuten „ Regelverstoß des Schiedsrichters, wenn der Regelverstoß die Spielwertung als verloren oder unentschieden mit hoher Wahrscheinlichkeit beeinflusst hat“. Die hohe Wahrscheinlichkeit ist bei 90 Minuten gegeben, bei 90 Sekunden eher nicht. Also spielt das doch eine Rolle.

GWG Locke

Es war wohl die siebte Minute der Nachspielzeit. Jedenfalls so ungefähr. Da ist es bereits ausgeschlossen, daß es noch "wahrscheinlich" gewesen wäre, daß ein Regelverstoß des Schiedsrichters die Spielwertung beeinflußt hätte.

Ein "hohe(!!) Wahrscheinlichkeit" ist nach menschlichem Ermessen und mathematischer Wahrscheinlichkeitsrechnung geradezu ausgeschlossen.

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